Energie von der Sonne, Photovoltaik bis Aufwindkraftwerke

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von Cujo
#106903
Heute habe ich es in den Nachrichten ebenfalls gehört - DESERTEC wird abgewickelt. U.a. wegen der Energiewende in Dtl., aber auch wegen der zunehmenden Gefahren durch den "Terrorismus".

Am 25.2.2010 hatte ich dieses Ende und diese letztgenannte Begründung schon vorausgesehen (mein damaliger Beitrag unten gefettet), wie man in diesem Forum noch nachschlagen kann.

Auslöser war der folgende SPIEGEL-Artikel gewesen – was heute der IS ist, war damals noch Al-Qaida:

[align=justify]Terroristen in Nordafrika
Al-Qaidas Wüstenkiller eröffnen neue Front gegen Europa

Westliche Geheimdienste schlagen Alarm: In der Wüste Westafrikas sammeln sich immer mehr Anhänger Osama Bin Ladens. Mit Geiselnahmen, Morden und Terror gegen die Bevölkerung schafft sich al-Qaida eine neue Basis - womöglich auch für Anschläge in Europa. ...


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,679840,00.html

Damit dürfte das grüne Lieblingsprojekt zur Vermeidung der Wachstumsfrage endgültig der Vergangenheit angehören - wenn die Vernunft siegen würde.

Leider wird es so wie im richtigen Leben sein: an den größten Lebenslügen wird am längsten festgehalten. Koste es was es wolle (400 Mrd. € für DESERTEC nach heutiger Berechnung). Zugeben, dass man den Terrorfaktor schlicht unterschätzt hat, wird keiner wollen. Die Macht Al-Kaidas anerkennen, indem man sich ihr präventiv schon den künftigen Pfad der energiepolitischen Entwicklung diktieren lässt - unmöglich! Hätte jemand den Bau der TITANIC stoppen können, indem er auf Eisberge im Nordatlantik hinweist? Gesucht wird jetzt eine Ausrede, sich von dem Projekt begründet zu verabschieden, ohne dass die Begriffe "Terrorismus" und "AL-KAIDA" fallen.

[/align]
http://www.peak-oil-forum.de/phpbb3/viewtopic.php?t=6991&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=desertec

Die nachfolgende Debatte nach diesem Beitrag ist an Bizarrheit kaum zu übertreffen. Besonders diese "Risikoanalyse" von cephalotus gefällt mir:

Macht die Bombenleger nicht mächtiger als sie sind.
Der fettige Brotaufstrich beim Frühstück ist 1 Million mal gefährlicher als Al Kaida.


Das ist zwar richtig von cephalotus beobachtet.

Die Frage ist nur:

[glow=red]Meint er seinen Brotaufstricht oder den eines Kurden oder Jeziden irgendwo in Syrien oder im Irak?[/glow] :roll:
von Tourix
#106908
Terroristen in Nordafrika
Al-Qaidas Wüstenkiller eröffnen neue Front gegen Europa

Ich hatte eigentlich erwartet, dass man einfach eine art Privatarmee aufbaut. In Afrika gibt es massenweise Menschen, die man als Soldaten ausbilden und bewaffnen kann. Es gibt auch genug christlische Schwarzafrikaner, die zuverlässig genug sind.

Das Problem was ich immer gesehen habe, das sind die notwendigen Stromtrassen durch Halbeuropa.
Die sind bislang noch nicht mal geplant worden.
von sophie
#107539
Vielleicht werde ich jetzt meine Solaranlage trotzdem aufrüsten. Die Pufferung ist noch das Problem. Akkus sind teuer und lassen im Lauf der Jahre nach. Hat jemand gute Ratschläge?


#107551
Hallo sophie,

mir ist nicht ganz klar, um welche Ratschläge es geht.

Solaranlage aufrüsten: Sollen es mehr Module werden, bzw. mehr Leistung?
Pufferung: Ist es bisher eine Anlage ohne Akkus, nur mit direkter Netzeinspeisung und die soll auf Selbstversorgung mit Akku umgebaut werden? Oder gibt es schon Akkus, die nur zu klein oder schon schlecht sind?
Ich kenne die vorhandene Anlage ja nicht.

Also nur meine allgemeine Einschätzung zu drei Punkten, die auch in der Reihenfolge in dem Film vorkommen:

Photovoltaik
Das ist eine geniale Technik. Sie hat zwar einen hohen Herstellungsaufwand, aber das kann sie durch lange Lebensdauer ausgleichen (ich würde mich nicht wundern, wenn gute Module auch nach 100 oder 200 Jahren noch gut arbeiten). Das geht nur, wenn die Module langlebig verarbeitet sind (bruchsicheres Glas, evtl. auch Glas auf der Rückseite). Auch das Drum-herum sollte langlebig sein, die Montage (langlebig, stabil genug bezüglich Sturm- und Schneelast, Blitzschutz) etc. aber auch das weitere Umfeld sollte beständig sein, z.B. das Haus noch für Jahrzehnte stehen.
Das Material Silizium ist reichlich vorhanden und bewährt. Ich würde für diesen Zweck monokristalline Zellen empfehlen oder an zweiter Stelle polykristalline - keine Dünnschicht-Module, keine amorphen, kein Cadmium-Tellurid (giftig), kein Kupfer-Indium-Diselenid, kein Gallium ... z.B. um noch ein Bisschen Wirkungsgrad herauszuholen.
Genial ist auch, dass Photovoltaik ohne bewegte Teile auskommt. Deswegen würde ich Nachführungen vermeiden (lieber für den Preis mehr Module).
Auf Dächern oder an Fassaden u.ä. braucht sie kein Land (Doppelfunktion) und stört kaum (weniger als manch andere Erneuerbare Energien). Freifächenanlagen würde ich höchstens auf sehr ödem Land, Wüsten oder Felsen u.ä. bauen.

Akkus
Mir gefällt die Idee, dass in Zukunft Häuser ihre "Hausbatterie" haben (so wie bisher Autos die Autobatterie). Dann könnten Stromtrassen eher weniger werden.
Bleiakkus sind schwer, aber dafür sind sie für stationären Einsatz prädestiniert. Das leichte Lithium würde ich eher für mobile Anwendungen aufsparen, so lange es als rar gilt.
Bleiakkus funktionieren gut, nur die Lebensdauer sollte länger sein. Antimon wird für die mechanische Stabilität der Platten eingesetzt, aber macht chemisch Probleme (kostet Lebensdauer). Vielleicht findet man dafür noch eine bessere Lösung(?).
Empfehlenswert sind am ehesten OPzS-Zellen, die immerhin 20 Jahre halten können, bei guter Schonung (wenig Entladetiefe, wenig Zyklen, gemäßigte Temperatur z.B. in Keller und weitere Feinheiten) vielleicht auch länger. (Die verschlossenen OPzV-Zellen mit Gel statt flüssiger Säure sollen angeblich 15 Jahre halten, gehen aber oft noch schneller kaputt. Sie können eine Alternative sein, z.B. wenn sie lageunabhängig sein müssen oder überflutet werden können.)
Neue Akkus sind teuer, aber manchmal bekommt man günstig gebrauchte, z.B. aus Krankenhäusern, die mit etwas Glück noch gute Dienste leisten können.
Kritisch zu sehen ist das Blei, weil es giftig ist. Die Frage ist, ob man es verantworten kann, dass Bleiakkus in die vielen Häuser im Land eingebaut werden. Wie werden die Menschen damit umgehen (wenn man daran denkt, wie es bei so manchem Hausabriss zugeht ...). Da müsste das Recycling deutlich verbessert werden, damit nicht nur die Gelände von Batteriefabriken keine Altlasten werden. Wenn das gelingen sollte, wäre das Blei an sich vielleicht akzeptabel.
Akkus sind teuer und lassen im Lauf der Jahre nach. Ja, da hängt es genauso wie bei den Elektroautos. Beim Haus bleibt aber die Möglichkeit, dass man den Verbrauch ans Angebot anpasst, so dass die Akkus nur für den kleinen Rest reichen müssen. Unter Energiewende hab ich vorgestern mehr darüber geschrieben. Wie sehr man dazu bereit ist, muss jeder selbst einschätzen. Entsprechend können die Akkus kleiner (und damit erschwinglicher) sein bzw. werden geschont.

Fernübertragung
Desertec - davon handelt ja dieser Thread - bedeutet Stromübertragung z.B. von Afrika zu uns. Da habe ich schon etwas Zweifel, ob das bei der weiten Strecke zuverlässig und effizient genug ist. Schließlich finde ich neue Stromtrassen auch nicht so erstrebenswert, was unter anderem den Charme der lokalen Speicherung ausmacht.

Die drahtlose Energieübertragung funktioniert im Nahbereich (typisch beim Ladegerät der Elektrischen Zahnbürste).
Ähnliches mit viel Energie über weite Strecken machen zu wollen finde ich abwegig. Die Sonne schickt auf die Weise Energie auf die Erde, aber nicht gebündelt, sondern großflächig. Das lässt sich gerade noch gut aushalten, obwohl es schon zu Sonnenbrand führen kann. Wenn man dagegen z.B. die Energie nur eines Solarkraftwerkes mit einem Laserstrahl übertragen wollte, wäre die Energiedichte um das Verhältnis Solarfläche x Wirkungsgrad zu Querschnittsfläche Laserstrahl höher. Jeder Vogel oder jedes Flugzeug, das den Laserstrahl queren würde, würde augenblicklich durchgeschnitten. Das kann man nicht machen, weder aus dem Weltraum auf die Erde, noch von einem Ort zum anderen - selbst wenn man's technisch beherrschen würde.


Den Film hab ich mir angeschaut, bin aber etwas enttäuscht.

Erst wird erklärt, dass der Herr Hardung schon früh PV-Anlagen verkauft hat, also ein Insider ist - na schön.
Er ist begeistert von Photovoltaik - ja, klar, es ist eine geniale Technik (vgl. oben).

Dann wartet man darauf, was es mit der Verschwörung auf sich hat - was sich ab 2012 geändert hat.
Es sei nicht gewollt, dass Leute unabhängig werden, sondern nur dass die Wirtschaft wächst - das goldene Kalb. Neu ist das nicht, aber vielleicht kann man es nicht oft genug sagen.

Aber wurden der Solartechnik wirklich Steine in den Weg gelegt ab der Netzparität Ende 2011? Es war doch klar, dass die Solarförderung auslaufen würde.
Angst, dass die Speichertechnik genauso erfolgreich würde? Eher nicht, denn da hängt es noch (wie beim Elektroauto - "Akkus sind teuer und lassen im Lauf der Jahre nach.") Speicher wurden doch sogar auch gefördert.
Klar, die Stromversorger jammern weil sie Marktanteile abgeben sollen und sich an stärker schwankende EE-Einspeisung anpassen sollen.
Ihre Angst vor Häusern mit Akku statt Stromanschluss dürfte aber gering sein.
Unentschiedenheit der Politik als Absicht? - glaube ich auch nicht. Mir scheint der Herr Hardung schon etwas argwöhnisch und typisch aus der Sicht eines PV-Verkäufers.
Wurde stromproduzierende Farbe sabotiert? Ich glaube nicht, dass die so toll war.

Gegen Ende (36:30) driftet er dann völlig ab mit der drahtlosen Energieübertragung nach Tesla. Das geht für die Zahnbürste, aber nicht für Desertec, vgl. oben.
Da zeigt er, dass er von der Technik nicht viel versteht, und macht sich lächerlich.

Bei Minute 40:14 schlägt er vor: Verbot von Lobbyismus. Da hat er wohl Recht und versöhnt mich wieder.
Natürlich sollen auch die Belange der großen Firmen gehört werden, aber nicht nur die.
Eine Gesellschaft, in der man groß sein muss, um bestehen zu können, ist eine fehlerhafte Gesellschaft.


Ich wünsche gutes Gelingen beim etwaigen Aufrüsten der Solaranlage, Wolfram
von sophie
#107552
Hallo Wolfram!

Danke für deine Antwort.

Wir haben eine Photovoltaikanlage mit 6 m2 Fläche auf unserem südseitigem Dach. Diese liefert bei guter Sonneneinstrahlung etwas über 1 kW um die Mittagszeit. Wir haben alte Bleiakkus im Keller, die nach dem Wechselrichter die gespeicherte Energie abgeben sollen, wenn keine Sonne scheint.
Leider sind die Akkus schon am Ende aber wir wollen auf 10 oder 12 m2 erweitern und neue Akkus kaufen (Ist derzeit unser Hauptproblem).
Natürlich wollen wir sparsam investieren, aber es geht uns primär darum, selbst unabhängig Strom zu produzieren.

LG, Sophie
von Karle2
#107553
Hallo Wolfram,

ich lese deine fundierten Beiträge immer mit großem Interesse. Danke.

Jetzt wundert mich nur, dass du PV und Batterien anpreisest. Beides funktioniert nur zusammen, bisher nicht zufriedenstellend, und ist absolut Hi-Tech.

Wer halbwegs für sich selbst sorgen will, ist doch mit einer thermischen Nutzung viel besser bedient als mit dem verzweifelten Versuch, mit Wahnsinns-Technologie-Einsatz aus Sonnenlicht Strom zu machen.

Der Sonnenkollektor ist PV bei weitem überlegen. Warum nicht die Wärme von der Sonne nehmen, und den Strom vom Versorger. Ohne den sind wir sowieso alle tot. Und billiger gehts auch nicht.
von sophie
#107555
Hallo Karle!

Wir haben keinen Anschluß ans öffentliche Stromnetz.
Für Radio, Computer, Mobiltelefon,... ist es aber ganz nett etwas Strom zu haben.
Da geht dann nur ein Stromaggregat oder PV.

LG, Sophie
von Wolfram
#107556
Hallo Sophie,

die Photovoltaikanlage von 6 auf z.B. 12 m² zu erweitern macht Sinn und kann auch die Akkus entlasten.
Dann kann z.B. mittags die Waschmaschine laufen, fast ohne die Akkus zu belasten, wenn sie mit Heizstab 2000 W aufnimmt und die PV-Module schon 2000 Watt liefern.


Als Akkus würde ich auf jeden Fall zu OPzS Einzelzellen raten. Da ist in jedem Gehäuse nur eine Zelle mit 2 Volt Nennspannung. Man schaltet 6 Stück in Reihe, um auf 12 Volt zu kommen (oder 12 Stück für 24 V oder 24 Stück für 48 Volt). Es gibt die Einzelzellen mit 1000 Ah und mehr, aber die sind so schwer, dass sie schlecht zu transportieren sind. Bis etwa 500 Ah sind sie besser zu hantieren.

Die Frage ist, wie viel Akkukapazität es sein soll. Da habt Ihr ja schon Erfahrungen und die sind vielleicht mehr wert als jede Berechnung. Es ist ja auch eine Frage der Gewohnheiten bzw. Ansprüche. Wie sehr richtet man sich nach der Sonne je nach Tageszeit, Wetterlage und vor allem Jahreszeit?

Eine mögliche Wahl wäre: 24 Zellen mit je 420 Ah. Das ergibt zusammen einen Energiegehalt von 20 kWh
(24 x 2V x 420Ah = 20160 Wh),
egal ob man sie zu 12 Volt mit vier parallelen Strängen, 24 Volt mit zwei parallelen Strängen oder zu 48 Volt in Reihe schaltet.

Bezüglich Aufladung
passt das gut zu 2 kW Photovoltaik-Leistung. So werden sie maximal "10-stündig" geladen (also so dass sie ohne Verluste theoretisch in 10 Stunden voll wären). Recht viel stärker soll man sie eigentlich nicht laden. Man könnte aber schon auch weniger Akkukapazität nehmen, z.B. 10 kWh oder 5 kWh.
- Die 2 kW Ladeleistung sind ja der Maximalwert bei optimaler Einstrahlung
- und wenn kein Verbraucher an ist.
- Der Laderegler würde bald die Spannung begrenzen und ab dann wird sowieso schwächer geladen.

Bezüglich Entladung
Um die Akkus zu schonen, soll man sie nicht zu stark entladen. "10-stündig" ist wieder ein guter Anhaltspunkt. Das wäre, wenn sie ohne Sonne 2000 W liefern müssen.
Um die Akkus zu schonen, soll man sie auch nicht zu tief entladen. 20% Entladetiefe sind gut, 50% tolerierbar, 80% nicht so empfehlenswert. Das entspräche einer Entnahme von 4, 10 bzw. 16 kWh. Bei einem Verbrauch von 4 kWh täglich wäre das 1, 2,5 bzw. 4 Tage ganz ohne Sonne. Im Winter, mit dick Schnee auf den Modulen oder sehr trübem Wetter kommt man damit mit einem "Durchschnittsverbrauch" nicht weit. Wenn man seinen Verbrauch stark einschränkt - Kühlen tut die Natur, heizen und kochen tut das Brennholz ... kann man auch mit weniger Akkus überwintern.

Fabrikat
Man kann sich heute nicht unbedingt darauf verlassen, dass man unter namhaften Marken auch hochwertige Akkus bekommt. Es gibt deutliche Qualitätsunterschiede. Einen guten Eindruck habe ich von BAE und von Hoppecke bekommen. Beide bieten auch "Rekombinations"-Verschlüsse an, dank derer man viel seltener Wasser nachfüllen muss.

Bezugsquellen
Die Gretchenfrage ist, ob man neue Akkus kauft oder versucht, gebrauchte zu bekommen.
Ich hatte mehrere Jahre lang bei eBay eine automatische Suche nach "OPzS" laufen. Über neue Angebote wurde ich per E-Mail informiert und habe sie mir angesehen.
Schließlich habe ich zwei mal dieses hier genommen. Das sind also genau 24 Stück mit je 420 Ah, wie oben vorgeschlagen, für 720,- €. Sie machen einen guten ersten Eindruck aber Endgültiges kann ich noch nicht sagen. (Mein ertser Kauf gebrauchter Akkus war dagegen ein Reinfall.) Krankenhäuser, Flughäfen, Telekommunikationsanlagen, Kraftwerke ... haben oft Akkus als Notstromversorgung. Sie werden sicherheitshalber erneuert, obwohl sie oft nur in Bereitschaft waren (keine Zyklen). Sie können noch gut für Solarstromanlagen dienen. Das reicht nicht für einen Massenmarkt, aber für einige Interessierte.
Neue Akkus gleicher angegebener Kapazität von Hoppecke kosten hier 175,- € pro Stück, also 4200 € für 24 Stück (wobei man vielleicht noch handeln könnte). Natürlich kann man sich statt eBay an Händler wenden. Ich wollte hier nur gebraucht/neu nebeneinander stellen.

Schonender Umgang
Es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit die Akkus möglichst lange halten.
- Nicht zu stark laden und entladen. Einmal ist keinmal, aber sonst ist eher der 10-stündige Wert ein Anhaltspunkt.
- Nicht zu weit entladen. Hier kann sogar einmal schon Schaden anrichten.
- Bei moderater Temperatur betreiben (Keller ist gut)
- Säureschichtung vermeiden; Leider neigt die Säure dazu, oben dünner und unten konzentrierter zu werden, was dem Akku nicht gut tut. Mögliche Abhilfe:
- Immer mal wieder schütteln (bei Autobatterien ist die Bewegung des Autos vorteilhaft; Bei Solarakkus schwierig zu verwirklichen)
- Rührwerk unten im Akku (wird bei besonders teuren Anwendungen gemacht)
- Zirkulationsleitung (Manche Leute bauen sich sowas, wo die Säure über externe dünne Schläuche und eine Pumpe umgewälzt wird, teils auch serienmäßig)
- Gasungssteuerung (Hier werden die Akkus hin und wieder automatisch bis zu einer höheren Spannung geladen. Die Gasbläschen sollen die Säure mischen.)
Ich weiß nicht genau, wie viel Lebensdauer es kostet, wenn man sich darum nicht kümmert.

Zu optimistische Rechnung
Dazu neigt man wohl ein bisschen. Es geht schon los bei den Solarmodulen, deren angegebene "Watt-Peak-Leistung" oft nicht erreicht wird (aber man rechnet damit).
Die eingangs genannte Waschmaschine nimmt vielleicht 2200 W auf und mit Verlusten des Wechselrichters sind es 2500 W.
Ähnlich ist es mit dem Nenn-Energieinhalt der Akkus, den man nicht ausnutzen soll. Wenn sie schlechter sind, wird das noch weniger.
Bei Akkus wird oft der C-100-Wert angegeben, der höher ist als der C-10-Wert (wenn man ihn langsamer entlädt, bekommt man mehr heraus; Wer am Beginn einer Bergtour zu schnell geht, kommt nicht so weit.)

Den Vogel abgeschossen hat dieser Anbieter, bei eBay im Moment der erste Treffer bei der Suche nach "OPzS":
12V x 250A = 3000W, richtig, aber damit wäre ein Akku mit 250Ah rechnerisch in einer Stunde leer, nicht in 10.
250Ah heißt theoretisch rechnerisch 250 Stunden 1A ... oder 1 Stunde 250 A. Praktisch macht es einen Unterschied (vgl. oben). Daher steht "C-10" dabei, was heißt 10 Stunden 25A.
Der Anbieter macht entweder den Fehler, dass er meint, nur weil da steht C-10, ginge das zehn Stunden lang mit den 250A. Oder er meint 3 kWh (statt für 10 Stunden 3 kW = 30 kWh). Den Fehler machen ja viele, dass sie kW und kWh verwechseln. Also lieber selber mitdenken und nachrechnen.

Zu den Wechselrichtern
Leider haben die oft einen relativ hohen Verbrauch im Standby oder bei Teillast. Da kann es sinnvoll sein, einem kleineren Verbraucher, der viel läuft (z.B. Heizungs-Umwälzpumpe) einen eigenen kleineren Wechselrichter zu spendieren. Andere Verbraucher kann man auf Gleichspannung umrüsten, z.B. LED-Licht. So braucht der große Wechselrichter vielleicht viel weniger laufen (wichtig für den Winter).


Interessieren würde mich, was die bisherigen Akkus für welche waren (Marke, Bauart, Ah-Zahl, Stück, Spannung, wie lang sie gehalten haben und vielleicht Grund der Verschlechterung)
und irgendwann, was daraus geworen ist, vielleicht mit ersten Erfahrungen.


Gutes Gelingen!, Wolfram
von sophie
#107557
Danke Wolfram!

Deine wirklich kompetente Antwort lässt mich vermuten, dass du Experte auf diesem Gebiet bist. Solltest beruflich daraus was machen.

Wir habe 3 Stk Blei-Akkus (PKW-Startbatterien) der Marke Varta mit je 45Ah.
Sie sind nun 5 Jahre alt und haben etwa die Hälfte der ursprünglichen Kapazität.

Wir brauchen Strom für Radio, Computer, Aufladen der Mobiltelefone, LEDs und im Sommer für den Kühlschrank.
Waschmaschine gibt es bei uns keine. Wir haben eine Waschküche wie vor 100 Jahren. Funktioniert tadellos.

LG, Sophie
von Wolfram
#107558
Hallo Sophie,

beruflich ... das würde bedeuten, immer das Gleiche zu machen. Das überlasse ich anderen, die das Geld brauchen. Ich komme mit sehr wenig Geld aus (mache das bewusst) und bin mit Selbstversorgung und ein paar ehrenamtlichen Dingen mehr als ausgelastet.

Ihr lebt (nach hier üblichen Maßstäben) offenbar auch bescheiden.
Das gefällt mir. Da können Leser mal sehen, dass man ohne Stromanschluss, nur mit Photovoltaik und drei 5 Jahre alten Starterbatterien auch leben kann und auch hier mitschreiben. Mein Kompliment!


Da habe ich die Akkukapazität ja zu hoch angesetzt. Dann staune ich über die vergleichsweise hohe Modulleistung. Naja, so hat man auch im Winter etwas mehr Strom.
Im Sommer wird es aber wohl Überschüsse geben.

Ich frage mich, wie der Kühlschrank betrieben wird. Läuft er im Sommer auch nachts? Um die Akkus zu schonen, wäre es besser, er würde nachts nicht laufen (oder wenigstens in der zweiten Nachthälfte nicht). Damit kann er warten, bis es wieder genug Solarstrom gibt. Oder würde dann ein etwaiges Eisfach auftauen? Eventuell kann man Kälteakkus o.ä. hinein tun, damit er die Kälte länger hält.
Vielleicht schaltet Ihr ja sowieso den Kühlschrank bzw. Wechselrichter nachts manuell aus. Automatisch könnte es gehen, indem man erst ab einer Mindestspannung an den Akkus dem Kühlschrank erlaubt, einzuschalten (etwas weniger als das, was der Laderegler maximal zulässt), also ein Wert der nur erreicht wird, wenn die Akkus morgens schon wieder ein Stück geladen wurden (das ist ja wiederum ein Anhaltspunkt dafür, dass der Modulertrag inzwischen hoch genug ist, den Kühschrank etwa allein zu versorgen). Eine Schaltuhr würde vielleicht auch gehen (sie muss selbst aber ohne den Wechselrichter laufen).

Starterbatterien sind natürlich nicht gut für Solarstrom-Anlagen geeignet. Sie mögen keinen Zyklenbetrieb, also dass man sie etwas weiter entlädt. Im Auto werden sie während der Fahrt ja ständig nachgeladen.
Bei meiner ersten Solarstromanlage (auf der Berghütte) hatte ich 4 Stück "Versorgungsbatterien" 12V 230Ah, etwa in dieser Bauart, aber von Varta. Da steht sogar "Solar" drauf und sie sind sicher besser geeignet als Starterbatterien. Trotzdem war die Lebensdauer nur mittelmäßig. Ich habe es also zuerst auch anders versucht. Die Quittung bekommt man nach einigen Jahren. Inzwischen bin ich so weit, dass ich auf OPzS-Akkus setze - im Zweifel lieber gebrauchte (mit hoffentlich guter Restlebensdauer) als andere neue.

Für Euch wären 6 Stück von den oben schon verlinkten mit 420 Ah, ja schon drei mal so viel wie bisher (5 kWh statt bisher 1,62 kWh). Der Preis wäre 6 x 175,- € = 1050 € für neue (208,- € je kWh). Gebrauchte OPzS habe ich im Moment überhaupt keine gesehen. So viel (3 x so viel wie bisher) braucht es vielleicht gar nicht sein. Dann würden kleinere Zellen als 420Ah reichen.
Die kleinsten, die ich bei eBay gesehen hab, sind 280Ah für je 133,- €. Das sind 3,36 kWh (gut doppelt so viel wie bisher) für 798,- € (237,50 € je kWh)
Vielleicht hat, auf gute gebrauchte zu warten, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Servus, Wolfram
von Wolfram
#107559
Hallo Karle,

danke für's Lob.

Ich habe nichts gegen thermische Solarenergie. Ich habe der auch erst mal den Vorzug gegeben und 1995 ein Solaranlage mit 28 m² Vakuum-Flachkollektoren auf unser Haus gebaut und 6,8 m³ Pufferspeicher unter dem Haus. Vakuum ... das ist auch Hi-Tech, aber manchmal ist das besser. Dafür braucht kein Dämmmaterial in den Kollektoren sein. Man braucht keine Trocknungspatronen wechseln (war damals Stand der Technik bei normalen Solarkollektoren). Die Isolation ist besser und damit der Winterertrag. Der 540-Liter Warmwasserspeicher ist aus Edelstahl - quasi auch Hi-Tech, aber dafür braucht er weder Magnesium-Opferanode, noch Fremdstromanode als Korrosionsschutz, und hält ewig. Wir heizen seit 20 Jahren nur mit Holz und Sonne.

Als nächstes kommt das Thema Strom an die Reihe.
Ich bin hin und her gerissen zwischen der Technikbegeisterung in meiner Kindheit und Jugend (von der noch ein Rest übrig ist) - und dem heutigen Wunsch, von den Nachteilen der öffentlichen Energieversorgung weg zu kommen, siehe 12 Gründe, Energie zu sparen.
Wo es geht, komme ich ohne Technik aus. Wo ich noch auf Technik setze, darf es ruhig die bessere Technik sein. Das ist auf Dauer oft sparsamer (vgl. oben).
Ein gutes Beispiel: Ohne Kühlschrank komme ich inzwischen gut aus, aber auf die Tiefkühltruhe mag ich (bis jetzt noch) ungern verzichten. So gut wie man manches Obst und Gemüse aus dem Garten damit für den Winter aufbewahren kann, geht es mit anderen Methoden nicht. Ohne Kühlschrank, aber mit Truhe - das erinnert mich etwas an das Lied von Harald Juhnke: "Barfuß oder Lackschuh".

Warum die "Eigenbrödlerei"?
Früher dachte ich, es lohnt sich nicht, sein Brot selber zu backen. Der eigene Backofen braucht bestimmt mehr Strom als wenn beim Bäcker viele Brote in einem Ofen sind ...
Dann fragte ich mich, warum das Brot vom Bäcker teurer ist, als wenn ich bei mir die Stromkosten mitrechne. Es liegt daran, dass beim Bäcker ein riesen Aufwand dahinter steckt ... bis er endlich seinen Meisterbrief hat, die ganze Bürokratie, die teure Einrichtung ... Das ganze Anspruchsdenken ... Ständig kommen neue "gut gemeinte" Vorschriften dazu, bis hin zu der absurden Neuerung, dass die Bedienung Handschuhe anzieht ...
Von einer Mühle hörte ich, da würde das Mehl 14 mal gesiebt - was da alles aussortiert wird ... (Bei mir kommt's Getreide in die Mühle und aus dem was raus kommt wird der Brotteig.)
Oft heißt es, die Kunden würden bis zuletzt das volle Angebot erwarten. Manche Bäcker entsorgen dann nicht verkauftes Brot. Das finde ich schrecklich und man muss das alles mit bezahlen).
Dazu kommen Dinge, die ich nicht möchte, wie Zusätze, nur damit der Teig maschinengerecht wird, oder Malz, das Vollkorn nur vortäuscht.

Beim Strom ist es ähnlich.
Da kommen an erster Stelle die Dinge, die ich nicht möchte. Gestrichen voll habe ich die Nase von der Kernenergie, ob bei uns oder im Ausland. Da möchte ich, dass mein Stromnetz keine Verbindung mehr dazu hat. Bisher hab ich einfach den Verbrauch weit reduziert. Den letzten Rest kann dann vielleicht meine Inselanlage übernehmen. (Ob ich den Netzanschluss zur Sicherheit behalte, wegen der Gefriertruhe - falls z.B. mein Wechselrichter mal ausfällt - oder ob ich ihn kündige, weiß ich noch nicht.)
Von mir aus brauchen auch keine Leute in Kohlebergwerken arbeiten, wegen Braunkohle ihr Dorf aufgeben oder sich neue Stromtrassen über's Grundstück bauen lassen ...
Es wird auch bei diesem Thema ein Haufen Leerlauf veranstaltet. Hier bei uns haben sie gerade ein Trafohäuschen abgerissen und durch einen kleineren Trafokasten ersetzt. Sie sägen die Gehsteige auf und baggern ..., um die Erdkabel aus Kupfer durch dickere aus Aluminium zu ersetzen. Ich glaube nicht, dass das alles nötig wäre - eher "Wirtschaftsförderung".
Die seltsamen Verzerrungen an der Strombörse und schließlich (das entspricht etwa den Handschuhen) dass man die "Verbraucher" so in Watte packt, meint sie um jeden Preis nonstop versorgen zu müssen und ihnen nicht zutraut, sich nach dem "natürlichen" Stromangebot zu richten. Da gehe ich lieber eigene Wege.
Oft heißt es, die Versorger müssten Reservekraftwerke laufen lassen (ähnlich wie die Bäcker mit vollem Programm bis zum Schluss). Vielleicht muss ich wirklich meinen Anschluss kündigen, denn dann sind sie, was mich betrifft, von dieser Last befreit. Ich kann mich nämlich sehr wohl an mein schwankendes Solarstrom-Angebot anpassen.


Photovoltaik funktioniert prima.
Ende der 1990er Jahre war ich 1 1/2 Jahre auf einer Berghütte. Dort hatte ich eine ziemlich kleine Solarstrom-Inselanlage gebaut (220 Watt Peak, 10 kWh Akkus) und konnte Erfahrungen sammeln. Ich konnte im Sommer sogar elektrisch kochen - etwas, das ich vorher für Unsinn gehalten hätte.

Solarstrom-Inselbetrieb ohne Akku
Sogar das ist möglich. Ich habe hier gerade provisorisch eine mini-Anlage mit einem Modul SM55. Wenn die Akkus 13,6 Volt erreicht haben, wird nicht, wie bei vielen Ladereglern, das Modul mehr oder weniger vom Akku getrennt, sondern der (Eigenbau-)Shunt-Laderegler schaltet sich als Last so weit dazu, dass die Spannung konstant bleibt. Wenn ich die Akkus abklemme, ändert sich nichts an der Spannung. Ich kann nur nicht mehr entnehmen, als das Modul liefern kann.
Das kann man auch in größerem Stil machen. Beispiel: Ganzes Dach voll PV-Module, aber kein Akku. Der ("Lade")regler verbrät notfalls den Überschuss. Damit möglichst nichts verbraten werden muss, werden statt dessen Lasten zugeschaltet, wobei die höherwertige jeweils Vorrang hat.
  • (Ich überlege für 'ne kleinere Anlage z.B. als Lastwiderstand zum Verbraten einen alten Backofen zu verwenden. Der ist dann ggf. schon warm wenn man ihn braucht.)
  • Es kann ein Heizstab im Warmwasserspeicher oder Heizungspuffer sein. Ich hätte das früher für Unsinn gehalten, weil PV nur 15% Wirkungsgrad hat. Dafür entfällt das Wärmeträgermedium, Umwälzpumpe(n), Wärmedämmung von Rohren und thermischen Modulen (bzw. Sorge um das Vakuum). Bei thermischen Kollektoren geht der Wirkungsgrad bei tiefen Temperaturen wegen der Verluste in die Knie. Im Sommer entstehen kaum nutzbare Überschüsse, die man auch vom Wirkungsgrad abziehen müsste.
    PV hat bei Eiseskälte sogar einen höheren Wirkungsgrad. Thermodynamisch gesehen greift sie auf die 6000 Kelvin der Sonne (des Sonnenlichts) zu, egal wie kalt es ist. Die "Überschüsse" im Sommer lassen sich besser nutzen.
  • Vor den Heizstäben kommt vielleicht die Waschmaschine, die Gefriertruhe ...
  • Wenn andere Verbraucher dazu kommen, genügt es oft, die weniger wichtigen abzuregeln.
Mehr als die Module liefern, könnte man zu keinem Zeitpunkt verbrauchen. Nachts hätte man keinen Strom - aber vielleicht genügt einem das.

Akkus - ein Schwachpunkt, aber doch hilfreich
Die Sophie hat es treffend auf den Punkt gebracht: "Akkus sind teuer und lassen im Lauf der Jahre nach."
Gegenüber dem Fall oben braucht man vielleicht gar nicht viel Akkukapazität, um einfach abends etwas Licht zu haben etc. und auch kurz über die PV-Leistung gehen zu können.
Der Preis ist eine Frage der Ansprüche (wie sonst im Leben auch).
Meine erste Anlage hatte wenig Module und viel Akku (220WP, 10kWh). (Module waren damals noch teuer und ich rechnete damit, nur zeitweise da zu sein. Dazwischen hätten die Module Zeit zum Laden.)
In Zukunft könnte es umgekehrt sein. Meine nächste Anlage ist mit 1kWP und 20kWh geplant.
Die bisherige Anlage von Sophie geht noch weiter in die Richtung: 1kWP und 1,62 kWh (3 x 45Ah x 12V)
Um es mit einer Zahl auszudrücken, die Akkukapazität durch die Modulleistung geteilt, quasi die theoretische Ladezeit in den drei Fällen: 45 Stunden, 20 Stunden, 1,62 Stunden.

So bescheiden wie Sophie bin ich (im Moment) noch nicht (habe jetzt direkt ein etwas schlechtes Gewissen). Trotzdem geht das sogar bei mir vielleicht billiger als vom Versorger. Die PV-Module sind quasi eine einmalige Anschaffung (ähnlich der Erschließungskosten für den Stromanschluss). Wenn die gebrauchten Akkus für 720,- € noch zehn Jahre halten, sind das 72,- € pro Jahr. Das ist weniger als unsere Grundgebühr. (mal etwas optimistisch gerechnet, ohne Zinsen und noch ohne den Wechselrichter).

Fazit: Ich kann mir das für die Zukunft schon vorstellen: Die Dächer der Häuser teilweise oder ganz mit Photovoltaik gedeckt und weniger oder mancherorts kein Stromnetz mehr. Es wäre ein Aufwand, das zu erreichen, aber dafür könnte so mancher andere Aufwand entfallen. Für den Diesel, mit dem bei uns hier in den letzten Wochen gebaggert wird, hätte man jedenfalls schon einige Akkus spazieren fahren können.


Wolfram
von sophie
#107560
Hallo Wolfram!

Der Kühlschrank läuft nur tagsüber und das nur auf der geringsten Stufe. Das genügt, da wir kaum Fleisch essen und daher der Kühlschrank eher Luxus ist.

Ja, wir leben nach herkömmlicher Meinung bescheiden, aber für uns ist es Luxus pur. Genug zu Essen, immer warm und genügend Warmwasser (Holz aus eigenem Wald).

Unsere Entscheidung ist bereits fix: die Solaranlage wird auf 12 m2 erweitert und mit OPzS-Akkus wird gepuffert.

Nach wie vor bringt das Forum gute Informationen. Danke Wolfram und

LG, Sophie
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