Rund ums Erdöl, Erdgas, Kohle und das Derivat Autogas usw...

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von hunsbuckler
#106835
Deshalb muß der Konflikt mit Russland noch am Brodeln gehalten werden, damit wir schön brav CETA unterschreiben...
von Karle2
#106843
Ist CETA nicht bereits vor ein paar Tagen vom Regime in Brüssel unterschrieben worden?
von Kilon
#106851
Tiefrote Vorzeichen aus Japan - Ölpreis fällt auf tiefsten Stand seit Mitte 2012


WTI 88,93USD -2,05USD -2,25%


Brent 92,26USD -1,90USD -2,01%


Das wird leider für Kanada viel schmerzhafter als für Russland, denn so langsam lohnt sich die Ölsandproduktion kaum noch, ich denke man wird die Förderung drosseln wenn der Preis für Brent ebenfalls unter 90$ fällt.

Brasilien mit seinen 6000m tiefen Pre-Salt-Feldern in die es glaub ich schon über 100 Mrd. US-$ investiert hat, wird auch nicht begeistert sein. Wobei die Produktion dort ja noch minimal ist und man versucht sie zu pushen...

WTI liegt bei 70,24€ je Barrel, Brent bei 72,87€...

Ob die OPEC stärker reagiert? Förderquoten wollte sie ja eh schon senken beim nächsten Treffen afaik... China hat praktisch kein Wachstum beim Verbrauch da wohl 2013 große Mengen importiert worden sind, die wohl zur Aufstockung der Strategischen Reserve dienten, daher schien der Verbrauch höher als er war und trotz Wachstum ist der Bedarf kaum größer als 2013 auf Jahressicht gesehen, wenn wir von Wachstum im 4. Quartal ausgehen aufgrund vieler neuer PKW.

Im Irak, "Kurdistan" aber vorallem der Türkei (das teuerste Benzin Europas mit guten 20 Cent mehr als bei uns) werden ja auch noch kleine Mengen von der "ISIS" in den Markt geschmuggelt und in Raffinerien "gewaschen", merkt doch keiner wenn man bei 5 Mio Liter Öl noch 200.000 Liter "ISIS"-Öl drunter mischt und dann raffiniert... oder Diesel/Benzin aus den kleinen ISIS-Raffinerien welches direkt an kleine Tankstellenbesitzer in der Türkei verkauft wird und wohl sogar direkt an das al-Assad-Regime in Syrien.

Ist nicht die Welt die Menge, aber schwächt zusätzlich die Nachfrage in der Türkei etwas... und wenn es nur 60.000 bis 100.000bpd sind, bei wohl 20-25$ je Barrel nehmen die Kleinunternehmer das Risiko in Kauf, das Geschäft ist hart. Der Verkauf erfolgt praktisch nur in Tanklaster-Einheiten. Sprich sehr viele kleine Transaktionen...

Naja für jeden Autofahrer/Pendler in der EU, USA, Japan usw. immerhin ein paar €uro/Dollar/Yen weniger im Monat die er für Treibstoff ausgeben muss. Für den Einzelnen unbedeutend aber insgesamt sind das doch ein paar Milliarden Dollar die in den Konsum anderswo fließen :)
von Tourix
#106853
werden ja auch noch kleine Mengen von der "ISIS" in den Markt geschmuggelt und in Raffinerien "gewaschen", merkt doch keiner wenn man bei 5 Mio Liter Öl noch 200.000 Liter "ISIS"-Öl drunter mischt und dann raffiniert... oder Diesel/Benzin aus den kleinen ISIS-Raffinerien welches direkt an kleine Tankstellenbesitzer in der Türkei verkauft wird und wohl sogar direkt an das al-Assad-Regime in Syrien.


Naja, ob wohl nach den Luftschlägen der Amis noch viel Öl von der ISIS fließen kann, halte ich für fraglich.
Aber die ISIS-Quellen hätten ohnehin nach rund 2-3 Jahren massiv nachgelassen, da die Islamisten kein Geld reinstecken.
Den Effekt kann man derzeit in Venezuela sehen. Seit Hugo Chavez dort an die Macht gekommen ist, wird auch kaum noch ein Dollar in die Ölquellen gesteckt.
von Kilon
#106901
Naja, was der Westen da betreibt. Die Zahl der Luftangriffe und Flugzeuge ist doch weit unter dem möglichen, dass man vorallem alte Flugzeuge schickt ist ja okay, die F-15/F-16 und neuer reichen gegen diesen Gegner völlig aus und sind günstiger, bei der Luftunterstützung von Kobane zeigt sich jedoch wie wenig getan wird obwohl klar ist dass jegliche Panzer/APC/schwere Artillerie zur IS gehört und beim Vormarsch der recht lange dauerte wurden glaub ich ein paar Pickups mit Ladung ausgeschaltet, als die Truppen 1km vor der Stadt standen wurde in den Medien von "vier Angriffen" berichtet,

Ich glaub 3 oder 4 waren es dann als die IS wichtige Vororthügel eroberte und 300m vor der Stadt stand. Da ist Albaniens/Kroatiens Beitrag von 22 Mio Schuss für AK-47 (über 700.000 übliche Kurvenmagazine zu 30 Schuss!) und 5.000 Handgranaten wohl effektiver was die Zahl der Verluste auf IS-Seite angeht.

glaube kaum, dass man jede Ölquelle trifft. Mir scheint die USA wollen die Kosten gering halten, immerhin gibt es Sparziele bis 2020 und direkte Ausgaben für Kampf und Truppen vor Ort für das FY14/15 sind eigentlich gar nicht eingeplant. Experten sagten ja schon, der Öl-Boom führt zu nachlassendem Eingreifen in Nahost da man deren Öl nicht mehr so zwangsläufig benötigt. Ich mein vergleiche Desert Shield und diese Operation wurde erst durch die mind. 48 Kampfflugzeuge aus Europa/Kanada/Australien zu einer schlagkräftigen Flugtruppe. Die USA geben wenig Infos bekannt, außer dass 1 F-15 beschädigt und ein UAV abgestürzt und 1 US-Marine gestorben ist finde ich keine Zahlen...

Ansonsten in Tschetchenien ging es auch jahrelang, und in Grozny wird es denke ich nach über 75 Jahren Förderung (oder mehr? Jedenfalls seit Stalin und spätestens den frühen 30ern, eher früher denk ich) schwieriger gewesen sein zu fördern und es lief locker über 10 Jahre - wenn es denn nicht noch Heute (~20 Jahre) läuft.

Jedoch die Ölmengen sind eh kaum relevant, nur Syrien/Libanon fehlen sie und der Iran muss einspringen, sonst kann es nur die offiziellen türkischen Ölimporte verringern von alter ISIS-Kapazität ausgehend. Wobei derzeit selbst ein 7,4% Year-to-Year September Wachstum bei Chinas Ölimporten die Märkte völlig kalt lässt und Brent über 1,50$ verlieren lässt und WTI ebenfalls deutlich im Minus...da juckt kaum jemanden der Verbrauch der Türkei der vlt. 6-8% vom chinesischen ausmacht.

Die OPEC-Preisschlacht und der US-Boom direkt an der kanadischen Grenze in North Dakota, zu ~44$ Barrel Förderkosten zwingt Kanada ja gerade auch andere Märkte zu erschliessen. In Japan wollen die USA wiegesagt Fuß fassen, mal sehen ob das was wird wegen der OPEC-Rabatte an asiatische/europäische Kunden.

Das gleiche Problem hat Kanada nun. Keine Ahnung wie sehr die Transportkosten ins Gewicht fallen, weil logisch wäre nur ein Transport an die naheliegende Westküste. Ob dann der Panamakanal noch lohnenswert ist (angesichts der Größenbegrenzung) ist ne gute Frage. Im Osten ist Churchill der nächstbeste Hafen, aber in einer sehr unwirtlichen Region und klein wie man sieht und sicher schlechte ergo teure Infrastruktur um Öl dorthin zu transportieren:

Bild

Dort sieht es auch nicht nach gemütlicher Fahrt aus, die vielen kleinen Inseln und engen Wasserwege sind sicher nicht so easy wie eine Fahrt durch den Pazifik... wusste nicht mal, dass da soviel Wasser ist im Nordosten Kanadas :> Daher wohl doch Westküste und Panamakanal oder Umweg mit niedrigem Tempo in Riesentankern, wenn sich die Umrundung Afrikas lohnt in Monstertankern wird das auch gehen, außerdem sind die modernen Monstermaschinen ja sparsam und bei langsamen Tempo ainkt der Verbrauch ja rapide und Öltanker gibts ja genug, viele dienen als schwimmende Lager afaik.
von Kilon
#107405
Canada's crude oil production fell in May to lowest level in almost 2 years

Waldbrände, der Ölpreis... das setzt der kanadischen Ölindustrie zu. Im Januar erreichte die kanadische Ölförderung noch einen neuen Peak und nun das:

Investment bank Barclays says a "perfect storm" of events including wildfires and upgrader maintenance in Alberta are expected to have cut average national production to 3.98 million barrels of oil a day in May after peaking at an average of 4.59 million barrels a day in January.


Von 4,59 Millionen Barrel im Januar auf 3,98 Millionen im Mai. Sollten die Waldbrände sich ausweiten müssen weitere Gebiete evakuiert werden, darunter wohl auch 180.000bpd Ölsand-Minen.

Allgemein während die USA das ganze gut wegstecken ist es für Kanada ein harter Schlag. Zeigt es doch wie zerbrechlich die Träume eines "Saudi-Kanada" sind wenn sie großteils auf teurer Ölsandförderung beruhen.

Calgary, eine Stadt in einer sehr kalten Region, die Großstadt die bisher am Meisten vom Boom profitiert hat wird mittelfristig aber wohl weiter wachsen. 2006 noch 988.193 Einwohner, im Jahr 2011 dann bereits 1.096.833 und Rang 3 der größten kanadischen Städte, nach Montreal (1.649.519) und Toronto (2.615.060).

Mittelfristig wird die Stadt in der Kälte wohl weiter wachsen, aber zuerst muss Kanada diese "Ölkrise" bewältigen und besonders Alberta... Energie und Heizung, Wohnraum, Straßen, mehr bzw. größere Läden und ein ÖPNV mit erhöhter Kapazität, die C-Train genannte Stadtbahn wird ausgebaut werden müssen und man wird mehr/größere Busse benötigen. Komischerweise nutzt man nicht Bombardier, den kanadischen Bahnhersteller, sondern Siemens, 2013 wurden noch mal 60 Fahrzeuge im Wert von 135 Millionen €uro bei Siemens bestellt.

Diese sollen ältere Siemenszüge ergänzen und evtl. teilweise ersetzen. Deutsche Technik hat vielerorts eben noch einen guten Ruf^^

Es gibt viel zu tun in einer wachsenden Metropole. Besonders in einer, in der viele Monate im Jahr kräftig geheizt werden muss (würde sagen mind. 7 Monate voll und zusätzlich 2 Monate auf halber Leistung oder so) und der Stromverbrauch ist sicher auch nicht ohne. Im Gegensatz zu vielen Entwicklungsländern deren Städte aus allen Nähten platzen sollte Kanada das schaffen ohne unzählige Stromausfälle wie z.b. in Bangkok und anderen Metropolen die wachsen. Woher die Energie/Heizleistung kommen wird ist aber eine interessante Frage... vermutlich Erdgas, vielleicht auch Kohle...
von Kilon
#107578
Die USA nutzten die niedrigen Ölpreise wie der Mittwoch veröffentlichte Wochenbericht zeigt, wobei dort ja die extreme Tiefphase von unter 45$ noch nicht wirklich enthalten ist, die wird im nächsten Bericht enthalten sein...

Kanada lieferte eine Rekordmenge, die Zahlen dafür (wöchentliche Lieferungen) reichen nur bis zum Juni 2010 zurück, aber seit dem war die Zahl noch nie so hoch! Nach dem letzte Woche ein geringer Wert eine Senkung der kanadischen Ölproduktion andeutete, waren es im letzten Bericht satte 3.391.000 Barrel pro Tag an Rohöl! In den Wochen davor waren es (chronologisch): 2.987.000, 2.980.000, 2.893.000 und im Bericht vor 5 Wochen sogar nur 2.665.000 Barrel pro Tag für jene Woche.

Da die USA de facto der einzige Ort für kanadische Ölexporte ist, waren die Zahlen der letzten Wochen schon etwas niedrig, vielleicht hat man Öl gebunkert in der Hoffnung es bei hohen Preisen verkaufen zu können, aber man hat eingesehen, dass dies nicht passieren wird und daher das Öl zum Verkauf freigegeben? Ich dachte unter 70 US-$ ist es ein Zuschussgeschäft, okay die haben den kanadischen Dollar. Jedoch keine Ahnung ob das viel ausmacht?

Derzeit sind 40 US-Dollar = 52,3260225 Kanadische Dollar... rentabler die "Minen" (wird ja wie im Tagebau abgebaut der Ölsand) trotz niedrigem Preis laufen zu lassen als eine Stillegung?! Vermutlich werden die meisten Arbeiter auch einen gewissen Kündigungsschutz geniessen, weiß nicht wie da das kanadische Gesetz ist... aber unbezahlten Zwangsurlaub kann ein Unternehmen eigentlich jederzeit anordnen bei "Bedarf" (Förderung mit Verlust) oder?!
von Kilon
#108133
Der Preis stagniert und aus irgendeinem Grund hält der Euro sich relativ gut (in diesem katastrophalem Radius in dem er sich bewegt seit einer Weile), jetzt kommt ein Bericht aus Kanada...

Trotz der niedrigen Öl-Preise und vermutlich auch geringerer Produktion aus den Ölsanden... Dass man 2 Tonnen Sand im Durchschnitt benötigt um 1 Barrel "Öl" zu gewinnen war bekannt, dass man 2 oder sogar 3 (glaube eher 3?!) Barrel Wasser für jedes produzierte Barrel braucht auch, jetzt kommt aber noch dazu:

Oil Sands production using nearly one third of Canadas Natural Gas

CALGARY -- Nearly one-third of the natural gas burned in Canada last year was used to produce oil from the oil sands, according to the National Energy Board.


The federal regulator says nearly 2.38 billion cubic feet per day or a record 29 per cent of purchased natural gas was used for oil sands production in northern Alberta in 2016. That compared with 730 million cf/d or 12 per cent of total demand in 2005.


Etwas verwirrend weil Alberta ins Spiel gebracht wird... fast 1/3tel von Albertas Gasverbrauch (obwohl es nicht sehr kuschelig ist, der Ölsand und natürliche Ölvorkommen dort haben Calgary und Städtchen wie Fort McMurray existieren nur wegen dem Ölsand, ansonsten wäre das wohl ein Dorf mit 1.000 bis 2.000 Einwohnern höchstens...

Nun, aber Kanada hat auch nicht unerhebliche Gasvorkommen, das ganze nördliche Gebiet welches nicht untersucht wurde richtig bisher, da will ich gar nicht dran denken, wieso auch immer die Temperatur steigt und Gletscher abtauen, sie legen in Regionen wie Grönland oder Alaska und Nord-Kanada, die Arktis sowie der Nord- und Südpol und ihre Inseln in der Nähe, auch dieses Gebiet ist dann bald nicht mehr sicher vor der Ausbeutung... Am Ende wird man noch Nuklear-Reaktoren in Alberta bauen um die Reserven in so richtig großem Stil anzuzapfen, aber ich glaube nicht, dass wir jemals "so weit" kommen...

davor hat Erdgas das Erdöl schon längst abgelöst, deswegen ist die OPEC und jeder Ölexporteur "etwas" besorgt, Euro 6 Norm, gleichzeitig in China "Zulassungslotterie" in Peking und Shanghai, was den Verkauf von Autos logischerweise bremst, wenn man es nicht zugelasen kriegt...

generell, China verliert immer mehr Prozente im Export von Elektronikartikeln, das ist schon auf 80% runter, wegen der inzwischen zu hohen Löhnen (3,60 US-$ pro Stunde in China bei legaler Arbeit im Durchschnitt für Fabrikarbeiter, irgendwie müssen die vielen jährlich weit über 20 Millionen Autos ja bezahlt bzw. finanziert werden... in Sri Lanka liegt der legale Stundenlohn für identische Fabriktätigkeiten beispielsweise bei 0,50 US-Dollar pro Stunde.
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von Axel F.
#108134
Am Ende wird man noch Nuklear-Reaktoren in Alberta bauen um die Reserven in so richtig großem Stil anzuzapfen,




Na, sag ich doch. War oder ist das nicht sogar in Planung?
von Kilon
#108135
Nicht, dass ich wüsste? Die Preise sind glaube ich beim Ölsand noch mal ein "wenig" höher als beim Shale Oil + Albertas abgelegene Lage, in Kanada ist es zwar mittig, aber der Norden der USA ist für so einiges bekannt, aber gerade im Nordwesten nicht für hohe Bevölkerungsdichte, "Keystone XXL" war doch das Projekt, ursprünglich sollte es erlauben eine uralte Pipeline ZUM Golf von Mexiko auch andersherum nutzen zu können und unterwegs (wenn wir davon ausgehen, dass jeweils von einer Pipeline in alle Himmelsrichtungen ein gewisser Spielraum besteht der durch Truck, idealerweise sogar "Road-Train"-Fuhren abgedeckt werden kann, dann wäre das eine Menge, ich weiß eh nicht wieso man sich Cushing, Oklahoma als weltgrößtes Erdöl-Lager ausgesucht hat.

Jedoch die USA sind VIEL günstiger und die Reserven sind ja von "anfangs" (kurz nach dem Ölpreis-Crash 2008 hat man gesehen, da ist ja doch noch RICHTIG viel Öl, nur leider teuer herzustellen", jetzt sind die Preise mäßig (dank OPEC Hilfe wieder ironischerweise), und die "Diamanten" dieser gigantischen Mengen (ich glaub wir können locker von einem Ghawar und mehr ausgehen insgesamt):

Über "Ghawar" bin ich auch darauf gestoßen, sowie die Verwunderung, dass der letzte WOchenbericht der US-Ölbestände wieder eine Produktion von 9.313.000 Barrel täglich auswies... die Wochen zuvor war es immer minimal Plus im ~9,2er Bereich, alles durch die wenigen Dollar, die und Steuerhilfen (inoffiziell, aber bei der protektionistischen Haltung der US-Republikaner im Wahlkampf und "Made in the US"-Slogans, bin ich sicher, es gibt auch von der Regierung hier und da mal irgendwelche Abschreibungen oder indirekt Hilfe durch Infrastruktur-Projekte oder so.... denn die US-Infrastruktur wurde schon durch die Enormen Defizite nach der Krise 2008 etwas verbessert, aber ist nach wie vor mangelhaft, ich kann mich an exakt 1 Stromausfall am äußersten Berliner Stadtrand erinnern vor fast 10 Jahren oder 10 Jahren?! Hier im Zentrum der Macht am Bahnhif Zoo haben wir mehrere Kraftwerke, in den USA sind Stromausfälle jeddoch wegen fast 10 Millionen km² (Lower 48 + Alaska und Hawaii, wobei Hawaii ja noch geht, dort gibt es alles sehr teuer logischerweise wegen der Lage, auch der Strom wird wohl großteils regenerativ oder durch günstige australische Schüttgutfrachter die Kohle liefern, sowie evtl. sogar LNG gedeckt, Alaska ist ein Alptraum... weiß nicht wie kleinere Dörfer in Alaska die nicht direkt in "Fahrnähe" einer der wenigen Klein- und Kleinststädte liegen, also wie die versorgt werden... ob man dann gleich Diesel-Generatoren nutzt vor Ort evtl. auch unter staatlichen "Firmen" (wie auf den Malediven, da hat man auch gesagt scheiß drauf, wir schütten eine Insel auf, so wie die Müllverbrennungsinsel, und dann wird dort Diesel- und Kerosin verbrannt und zur Hauptinsel geleitet... sorgte dafür, dass der Großteil der Malediver kaum noch Strom bezahlen kann/konnte, aber die Touristen ihre damals noch normalen Handys mit Kamera, Notebooks, Ventilatoren/Klima-Anlagen etc. nutzen konnten...

Alberta macht harte Zeiten durch ABER die USA viel weniger härtere wie ich schon sagte:

Weekly US oil production is back to 9.3 million barrels per day and is nearing the 9.6 million barrel peak in mid-2015. OPEC raised its outlook for U.S. production growth by 285,000 barrels a day to 820,000 a day in 2017.

Bild

Back to the roots...

Ich sage ja, ohne Preiscrash wäre 2014 ein neuer Peak geworden, 44 Jahre nach dem 1970 Peak, man lag bei 9,6 Mio Barrel am Tag verglichen mit ~10,0 Mio Barrel im Jahr 1970 auf dem absoluten Förderhöhepunkt der über 150-jährigen kommerziellen US-Erdölförderung! Ich hätte gewettet (und alles verloren^^) im Frühjahr 2014, dass 2014 der neue vorläufige Peak wird, und für mich ist aber auch das 1. Halbjahr 2014, die aktuellen Zahlen etc. Grund genug, um diese These "Der US-Peak ist bald schon 50 Jahre her, jetzt tröpfelt der einst strömende Wasserhahn nur noch" GLASKLAR widerlegt!

Fiel mir eben erst wieder ein, dass der letzte Bericht (morgen ein neuer! Der Euro ist gestiegen so im Verlauf der letzten 2 Wochen und hat seit Ewigkeiten erstmals wieder die Psychologisch sooo wichtige Widerstandszone von 1,100$ überschritten. JETZT kostet 1 US-Dollar im Augenblick an der Börse 1 US-Dollar / Euro = 0,903260771... lange ists her, oder aber: 1 Euro / US-Dollar = 1,1071... vlt. doch gut, dass ich noch abwarten will mit meinem PC-Kauf... 10% stärkerer €uro erlauben bei einem 750€-PC ein zusätzliches RAM-Modul + eine "1 Version" einer Graka höher (statt einer GTX 1060 Gaming z.b. eine GTX 1070 Gaming eines der günstigsten Anbieters, ist eh fast alles das gleiche, die Preisunterschiede sind mehr Marke...ASUS, Palit, MSI usw... ich bevorzuge ASUS, die OC DirectCUII GTX 760 und die spezielle ASus-Konstruktion im Zusammenwirken mit dem sehr gutem ASUS M95 R.20 Board machen die Kombi echt Leistungsstark! Wird wohl wieder eine 1060er oder vlt. sogar 1070er werden - außer ich warte noch etwas länger und Geforce kontert die neue 500er-Serie von AMD mit einer 1100er oder 1200er-Serie und dort gibts dann bessere zukünftige DirectX Unterstützung und einfach mehr Leistung für den €uro/Dollar (die lassen gerne mal ne Zahlenserie aus)

Howdy! Ich frage mich wie die OPEC das "Überleben" will, die USA, Kanada, Kolumbien, einige kleine Produzenten über den Globus verteilt nutzen die Bereitschaft von etwa ~25 Ölproduzenten (vom Mini-Produzenten wie Bahrain bis zu den Russen und Saudis) aus, der Iran hingegen aber hat mit dem Irak gemeinsam wohl auch nachlassende Werte, wobei der Irak das ja freiwillig macht, er und Libyen sind ja sogar offiziell von den Kürzungen ausgenommen wegen den Kriegen in beiden Ländern gegen "ISIL/ISIS" (IS) oder sonstige radikale Moslems... Ghana und Westafrika kommt auh verstärkt legal hinzu (die Elfenbeinküste hat lange Zeit keine Ölproduktion ausgewiesen,

dabei hat sogar das Bundesinstitut für Blabla Einfuhr jeden Monat im Bericht die Elfenbeinküste als Kleinstlieferant genannt, und Deutschland ist weeeit weg... wird wohl den staatlichen Steuern dort unterschlagen und exportiert und statt in den Staatshaushalt fließt es in Autos, Häuser, Geld, Frauen, "Substanzen"... einiger weniger Elfenbeinküsten-Eliten.... ich mein die ganze Region fördert Rohstoffe, nur die angeblich nicht....

Danke Trump fürs scheiße sein! Der wird zwar leider den unteren 20% der US-Bürger richtig in die Brieftasche..... aber für uns ist ein so starker Dollar einfach kacke......

Achja hier her und auf die Türkei kam ich eigentli[…]

Welche Kompetenzen brauchen wir?