Werden Kriege um Ressourcen geführt - welche Konfliktherde beobachtest Du?

Moderatoren: RThorsten, marc

von Wolfram
#107110
Hallo allerseits, da ich auf das Thema immer wieder stoße, wiederhole ich hier mal einen Beitrag, den ich am 6. Mai 2006 im alten Peak-Oil-Forum (damals bei Parsimony) geschrieben hatte:


Das Starenkasten-Prinzip

... oder wie gute Absichten zu schlechten Ergebnissen führen.

Bei der Suche nach einer Überschrift fiel mir der Starenkasten ein, der bei uns in einer großen Fichte hängt. Wenn im Frühjahr die Jungen im Nest sind und die Eltern mit einem Schnabel voller Würmer kommen, gibt's jedes mal ein wildes Gepiepse ... das sicher nebenbei die Eltern animiert, neue Würmer zu holen. So weit so gut.

Nicht mehr so gut wäre es, wenn sich die Eltern bei der Futtersuche z.B. in große Gefahr begeben würden und vielleicht nicht wieder kommen. Bei den Staren besteht die Gefahr kaum - bei den Menschen könnte es so ähnlich schon sein.

Wenn die Kinder in Werbung, Katalogen, Geschäften und bei anderen alles mögliche sehen, das sie gerne hätten - und die Eltern beknien - da können manche nicht nein sagen. Auch von sich aus meinen sie, den Kindern alles mögliche materielle bieten zu müssen: Jedem Kind ein eigenes Zimmer, einen Computer, allerhand teure Aktivitäten, manchmal eine teure Schule, schließlich ein Auto oder gar ein Haus ...
Der Preis dafür ist, dass, um das alles finanzieren zu können, oft auch die Mutter früh berufstätig ist und beide Eltern kaum Zeit für die Kinder haben. Oder z.B. die Väter "müssen" im Beruf etwas machen, wo sie eigentlich nicht dahinter stehen, was ihrem Gewissen widerspricht. Wenn die Kinder den Zusammenhang kennen würden, würden sie das wohl nicht wollen und lieber auf einiges materielles verzichten.

Sehr ähnlich ist es mit der Politik.

Die Politiker sehen, dass die Menschen Strom verbrauchen. Sie wissen zwar, dass viele keine Atomkraftwerke wollen, aber sie sagen sich, dass sie ja letztendlich dafür verantwortlich sind. Und wenn der Strom eines tages nicht reicht, gibt's großes Geschrei. Deswegen glauben sie, für uns entscheiden zu müssen, auch gegen unseren Willen. Wahrscheinlich sind nach diesem Prinzip die Atomkraftwerke gebaut worden und werden immer noch die "Zwischenlager" gebaut, um deren Weiterbetrieb zu ermöglichen. (Ich setze jetzt mal pure gute Absicht voraus und klammere mögliche "Vorteile im Amt" etc. aus)

Die Politiker sehen, dass Staus auf den Straßen bilden. Also lassen sie neue Straßen planen, auch wenn viele das nicht wollen.

Sie sehen, dass es Arbeitslosigkeit gibt un dass die Leute deswegen protestieren. So erklären sie die Arbeitslosigkeit zum wichtigsten Thema, dem vieles untergeordnet werden muss (Herr Stoiber). Deswegen veranlassen sie Dinge, die die Menschen eigentlich nicht wollen. Deswegen handeln sie Panzergeschäfte aus (und sei es heimlich), sie ebnen Gentechnik und Stammzellenforschung den Weg (Innovation um jeden Preis), wollen unbedingt den Transrapid bauen (auch wenn er viel Energie braucht und daher wohl wenig Zukunft hat). Oder sie fädeln Militäreinsätze im Ausland ein, weil's gut sein soll für die Konjunktur.

Frau Merkel will Deutschlad dienen, wie sie sagte. Sie möchte Deutschland wieder auf einen der vorderen Plätze in Eurpa bringen. Welchen Preis ist ihr das wert. Sucht sie den Schulterschluss mit den USA, weil sie das für gut hält für unsere Wirtschaft? Würde sie den nächsten Krieg um Rohstoffe mitmachen, damit für uns etwas dabei herausspringt?

Ich denke, dass die Menschen vieles von dem nicht wollen würden, wenn sie den Preis kennen würden.

Das Problem ist dass für die Politiker ein falscher Eindruck entsteht. Sie sehen, dass die Menschen Strom, Öl, Gas etc. konsumieren ... und sie setzen voraus dass die Menschen im Grunde mit den Konsequenzen einverstanden sind. Das ist der Trugschluss!

Wenn es an der Tankstelle zwei Zapfsäulen gäbe, eine mit "Benzin aus dem Programm Blut für Öl" und eine mit teurerem, "fair gehandeltem Benzin", würden sehr viele letzteres nehmen. Da es diese Alternative aber nicht gibt, ist es eben ein Trugschluss, aus dem Tanken an sich zu schließen, jedes Mittel wäre recht.

Auch aus dem Gejammer über die hohen Preis dürften Politiker nicht schließen, um jeden Preis für niedrigere Preise sorgen zu müssen denn die Menschen sehen meist die Zusammenhänge nicht.

Ich find's einen sehr bedauerlichen Fehler, dass die Politiker, nur weil sie unser "Gepiepse" hören, meinen, zu unserem Wohl, in unserm Namen kurzsichtig und egoistisch handeln zu müssen.


Wolfram
von Wolfram
#107111
Ergänzung, auch vom 6. Mai 2006:


Hier noch zwei Beispiele aus dem Bereich Landwirtschaft:

Neulich kam im Bayerischen Fernsehen die Sendung "Jetzt red i EUROPA" [Link funktioniert nicht mehr], eine Fragestunde mit EU-Vertretern. Ein Bauer beklagte sich (siehe Punkt 2), dass die Bürokratie so ausgeufert sei, dass er "die Woche über Papierkram erledigt und am Sonntag seine Arbeit als Bauer macht". Früher sei's umgekehrt gewesen. Er müsse z.B. Buch führen, wann er die Scheune gekehrt hat.
Der EU-Abgeordnete erklärte sinngemäß: Der Verbraucher sei inzwischen sehr kritisch (wegen BSE etc.) und das Vertrauen sei deswegen für die Vermarktung sehr wichtig. Um das Vertrauen des Verbrauchers zu bekommen, müsse bei einem Problem alles rekonstruierbar sein. Daher sei die Bürokratie im Sinne der Bauern. Also, analog zu oben:

Die Politiker sehen, dass die Verbraucher verunsichert sind und Bauern teilweise Absatzprobleme dadurch bekommen haben. Daher glauben sie, den Bauern die Bürokratie zumuten zu müssen. Es ist ein Trugschluss. Die Verbraucher wollen nicht, dass Bauern in Bürokratie versinken und immer mehr von ihnen aufgeben. Das Problem ist ja ein anderes, nämlich die Verwendung von ungeeignetem Futter, wie Tiermehl für Rinder.

Dieser Punkt der Sendung und die (vielleicht sogar gut gemeinte, aber sehr fragwürdige) Demokratie-Auffassung von Herrn Jean-Claude Juncker, siehe Thread "EU Finanzminister planen SONDERSTEUER auf OELKONZERNE ..." [ebenfalls im alten Forum] haben mich zum diesen Beiträgen hier inspiriert.

Zweites Beispiel:

Die Produzenten von Käfig-Eiern sehen, dass Nachfrage besteht und schließen daraus stillschweigende Zustimmung für ihre Wirtschaftsweise.

Das ist aber wieder ein Trugschluss. Den "Verbrauchern" sind nur die Zusammenhänge nicht bewusst genug, weil sie sie im Laden nicht vor Augen haben. Würde über dem Regal mit den Käfig-Eiern und über dem mit Freiland-Eiern jeweils eine Webcam-Übertragung vom Alltag des Federvieh zu sehen sein, wäre das Kaufverhalten sicher ein ganz anderes. Dort könnte man auch gleich die Fertigprodukte mit Ei einsortieren, wie z.B. Nudeln. Noch deutlicher wäre der Unterschied, wenn die Leute die Eier hier oder dort selber abholen würden.

Aber es geht noch weiter: Diese Massentierhaltung, noch dazu nach dem "modernen" Prinzip der Livestock-Revolution (zig tausende Tiere stammen von einem einzigen Elternpaar ab) widerspricht den Gesetzen der Natur und ist hochgradig anfällig für Krankheiten. (Eigentlich müsste jeder wissen, dass Stubenhockerei und Monokultur ungesund sind.) Solchen Massenhaltungen von Geflügel in Asien "verdanken" wir die jetzige Vogelgrippe. Davor haben vor allem die hiesigen Geflügel-Grossbetriebe Angst, einmal wegen der Anfälligkeit, die ihnen sicher bewusst ist, aber auch weil sie so sehr Umsatzeinbußen ihrer "just-in-time" Geflügelproduktion befürchten. Bei kleinbäuerlicher Haltung wäre beides kein Problem.
Paradoxer Weise wird durch die Stallpflicht gerade die kleinbäuerliche Haltung in Frage gestellt. Man verdächtigt die Wildvögel, die nicht Verursacher, sondern Opfer sind. Und Hühner und Enten im Stall sind nicht geschützt, sondern werden sogar leichter krank! Ausserdem leiden ihre Halter. Es sollen sogar schon welche deswegen Sebstmord begangen haben (siehe "erste vg opfer in D").
Der Herr Minister Seehofer, der sich auf die "Empfehlungen" des Friedrich-Löffler-Intituts verlässt, und dem sicher die Geflügel-Großbetriebe in den Ohren liegen, glaubt verantwortlich zu handeln, indem er das Federvieh am liebsten unbefristet einsperren würde. Er merkt wohl nicht, dass er so die Vogelgrippe sogar noch begünstigt!
Wer das alles nicht glaubt, lese z.B. http://www.gefluegel-info.net/ [funktioniert nicht mehr]

Und wieder führen gute Absichten zu schlechten Ergebnissen. (vgl. ganz oben)


Wolfram
von sophie
#107112
Mir ist sch....egal welcher Unsinn von den Behörden verordnet wird.
Unsere Hühner dürfen immer frei laufen. Außer einmal einen Ausfall durch einen Greifvogel gab es noch nie Probleme, und das ist ja verkraftbar.

Die Hühner sind noch nie krank gewesen.
Eine Kontrolle wäre bei uns (Einschichthof) kaum möglich.
Die Eier sind auch nur für den Eigenbedarf.
von Karle2
#107113
Wieso will Merkel Deutschland auf einen der vordersten Plätze in Europa bringen? Deutschland ist vorne und den anderen weit voraus.

Fair gehandeltes Benzin würde wohl ähnlichen Marktanteil haben wie fair gehandelter Kaffee.

Ich glaube auch nicht, dass Politiker motiviert sind, zu unserem Wohl zu handeln. Persönliche Vorteile und Macht dürfte der einzige Beweggrund sein. Ich habe ein paar untere Ränge kennengelernt, und das waren schon erschreckende Persönlichkeiten. Ganz oben sind sehr wahrscheinlich nur noch hochkriminelle Psychopathen anzutreffen. Psychopathie ist ganz einfach eine Krankheit, bei der bestimmte Hirnregionen nicht funktionieren. Vergleichbar mit Farbenblindheit, Gesichtsblindheit oder so. Die können nichts dazu. Dumm ist nur für uns, dass die Psychopathen durch die Auswirkungen ihrer Krankheit automatisch ganz nach oben kommen und uns das Leben schwer machen.

Das mnit den Käfig-Eiern lässt sich auf viele Bereiche übertragen. Ich nerve meine Mitmenschen inzwischen damit, dass ich ihnen sage, dass sie die Tierquäler bezahlen und diese das nur deswegen machen.
von Wolfram
#107120
Hallo sophie,

als erstmals die Stallpflicht wegen der Vogelgrippe verordnet wurde - es war wohl im Herbst 2005 - habe ich das erste Vierteljahr wirklich unsere Enten und Hühner im Stall gelassen. Ich hatte Verständnis dafür, wenn wirklich eine Pandemie befürchtet wurde. Anders als Massentötungen (Keulungen) oder irgendein medizinischer Aktionismus erschien mir das Im Stall lassen eine relativ harmlose Möglichkeit.
Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass die Stallpflicht kontraproduktiv ist. Die Enten verteilten ihrer Art entsprechend das hin gestellte Wasser im Stall. Die Einstreu wurde nass und kalt. Die Tiere hatten keine Sonne, keinen Auslauf, konnten nicht schwimmen, im Boden wühlen, vielfältiges Kleingetier fressen ...
Nach drei Monaten durften sie wieder raus. Andere Leute waren nicht so weit. Von Freunden wurde ich gewarnt ... und musste schon befürchten, denunziert zu werden.
Ich habe mir gesagt, die Leute brauchen eben unterschiedlich lang, zu erkennen, dass die Stallpflicht Unsinn ist.

Wenn man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist, ist es schon richtig, den auch zu gehen.
Ein schönes Beispiel ist der "Agrar-Rebell" Sepp Holzer, der sich vor seine Tiere stellt (und sich so manchen Ärger mit Behörden eingehandelt hat).
Aus dem Video Sepp Holzer - mit Permakultur in die Unabhängigkeit ab Minute 3:35: "Gesetze was gegen die Natur sind, ignoriere ich, beachte ich nicht, denn ich lass mich nicht zum Bodenvergifter und zum Tierquäler machen. Ich stell mich vor meine Natur, vor meine Tiere ... und von mir aus - wenn das gegen's Gesetzt ist, von mir aus können's mich einsperren - werd ich das nicht ändern. ..."
Ein anderes Beispiel, aus dem Film "A Farm for the Future", ab Mitute 10:52, meine deutschen Untertitel: "Die Bauern werden sich umstellen müssen, davon uraltes Sonnenlicht (Öl und Gas) zu nutzen, dazu, das heutige Sonnenlicht zu nutzen. [...] Wenn die Regierung mitmacht, umso besser, aber wenn sie nicht mitmacht, müssen wir es ohne sie machen."
Es ist aber nicht immer einfach, gegen die (Wind-)Mühlen der Behörden zu kämpfen. Das kann einen viel Kraft kosten oder gar ruinieren. Nicht jeder hat einen Einschichthof.


Hallo Karle,

naja, mein Beitrag ist von 2006. Auch damals war Deutschland sicherlich ziemlich weit "vorn" in Europa (also in Punkto Wirtschaftstätigkeit, Exportweltmeister ...). Trotzdem findet man natürlich immer Disziplinen, worin Deutschland nicht vorn ist (mal unabhängig davon, ob man sie für erstrebenswert hält). Beispiel "Pisastudien" (auch wenn die Kriterien noch so fragwürdig sind).

Nicht fair gehandelter Kaffee würde beim Benzin eher dem Fall entsprechen, dass es an den Menschen der Förderländer vorbei exportiert wird. Das ist nicht nett/fair, aber nicht vergleichbar mit Krieg um Öl, wie er dem Irak angetan wurde. Den Krieg wollten wirklich viele Leute nicht (ich glaube über 90% sogar in Großbritannien) - auch nicht für billiges Benzin, unterstelle ich mal.


Karle2 hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass Politiker motiviert sind, zu unserem Wohl zu handeln. Persönliche Vorteile und Macht dürfte der einzige Beweggrund sein. Ich habe ein paar untere Ränge kennengelernt, und das waren schon erschreckende Persönlichkeiten. Ganz oben sind sehr wahrscheinlich nur noch hochkriminelle Psychopathen anzutreffen. Psychopathie ist ganz einfach eine Krankheit, bei der bestimmte Hirnregionen nicht funktionieren. Vergleichbar mit Farbenblindheit, Gesichtsblindheit oder so. Die können nichts dazu. Dumm ist nur für uns, dass die Psychopathen durch die Auswirkungen ihrer Krankheit automatisch ganz nach oben kommen und uns das Leben schwer machen.

Ich glaube, man macht es sich zu einfach, nur auf die Politiker zu schimpfen. Zitat aus Desiderata: "denn die Welt ist voller Trug. Laß dich jedoch dadurch nicht blind machen für die Tugend, die dir begegnet. Viele Menschen haben hohe Ideale ..."
Natürlich kann man sagen, ein normaler Mensch würde nicht Politiker werden wollen, also müssen Politiker logischerweise machtgierig sein.
Es gibt aber viele Menschen, die etwas verändern wollen - und manche von ihnen meinen, dass sie dafür in die Politik gehen müssen. Leider muss man in der Politik auch machtbewusst sein, sonst kommt man nicht in die Position, von der aus man etwas verändern kann (oder meint es zu können). Dabei werden die Ideale vielleicht mehr oder weniger verschüttet. Das heißt aber nicht, dass sie tief drin in den Leuten nicht noch sind. Wenn Politiker per se schlecht wären, müsste man ja die Demokratie in Frage stellen - und auch so ziemlich jede andere Regierungsform.

Ich glaube schon, dass Politiker in der Hauptsache zum Wohl der Menschen handeln wollen.
Das Dumme ist nur, dass die schlechten Ergebnisse auch trotz wohlwollender Politiker erklärbar sind. Das ist mein Thema hier.

Wenn die Stareneltern das wilde Gepiepse der Kleinen im Nest hören, könnte es schon sein, dass sie im Übereifer, neue Würmer zu suchen, unvorsichtig werden und von der Katze gefressen werden. Das wäre natürlich nicht im Sinn der Kleinen, weil sie dann verhungern. Das ahnen die Kleinen aber nicht - wissen nichts von Katzen. Deswegen ist es die Aufgabe der Eltern, trotz allem Gepiepse vorsichtig zu bleiben.

Eltern wissen, dass zu viel Süßigkeiten nicht gut sind für die Kinder, aber manche können nicht widerstehen, wenn die Kinder sie doch gar so gern mögen. Besonders gefährdet sind geschiedene Eltern, wenn sie meinen, um die Gunst der Kinder kämpfen zu müssen, und nicht streng sein zu können.

Politiker müssen um die Gunst der Leute kämpfen - in der Demokratie, um (wieder)gewählt zu werden - aber auch ein König kann gestürzt werden.
Da ist die Gefahr, dass sie "Süßigkeiten verteilen". Auf 50 Milliarden beliefen sich Wahlgeschenke, welche die verschiedenen Parteien nach der letzten Wahl gern gemacht hätten (bevor "die Latte der Finanzierbarkeit" angelegt wurde). Die "Karies" höherer Abgaben oder Schulden folgt erst später.
Wollen die Wähler das? Es genügt leider schon, wenn die Politiker denken, die Wähler würden es wollen.

Jeder kann sich ja mal fragen, wie er die verschiedenen Probleme der Zeit lösen würde.
  • Atomkraft: Ich würde sie sofort beenden (möglichst weltweit) und den Strom so lang teurer machen, dass er ohne wieder reicht. Aber wie viel Aufregung gäbe es da?
  • Verschuldung: Keine neuen Schulden mehr machen und die bestehenden abbauen - aber das wäre eine Durststrecke (nach Jahren des über die Verhältnisse lebens)
  • Staus auf den Straßen: Ich würde keine neuen Straßen bauen und Treibstoff teurer machen (dafür anderes billiger, KFZ-Steuer abschaffen u.ä.) - aber was würden Vielfahrer und die Autoindustrie sagen?
  • Massentierhaltung (gerade diskutiert in Massentierhaltung - ja oder nein ?) Wer findet die schon gut? Aber wären die Leute mit den Alternativen einverstanden? (Auf lange Sicht schon, denn ein naturnäheres Leben, auch mit Tieren, ist eigentlich viel schöner, aber das sehen Viele aus ihrer heutigen Sicht nicht. Dafür sind sie viel zu sehr im Status quo dieser Gesellschaft verstrickt.)
Ganz so einfach ist es nicht. So manche Politiker, die zu viel auf einmal wollten, wie z.B. Jimmy Carter oder Michail Gorbatschow, haben eher Undank geerntet. Positiv: Ein paar Fortschritte gibt es ja, denn drei der vier genannten Themen werden, wenn auch zaghaft, angegangen oder wenistens diskutiert.

Es ist eben nicht so einfach, uns zu regieren, oder wie die österreichische Gruppe STS in dem schönen Lied "Kalt und Kälter" singt: "... Im Fernsehen sag'n Politiker, wie schwer es is uns zu regier'n ..."


Katie Melua, die aus Georgien stammende und heute in Großbritannien lebende erfolgreiche Sängerin, dachte in ihrer Jugend, als sie 13 war, dass sie später in die Politik gehen möchte.
Heute sagt sie, dass sie damals wohl etwas naiv war. Die Dinge, die sie an den Menschen stören, könnten Politiker sowieso nicht ändern. Sie hofft, dass sie mit ihrer Musik eher etwas dazu beitragen kann.

Das würde also heißen, dass man nicht zu sehr auf eine Veränderung von oben her warten sollte, sondern dass sie mehr von unten kommen muss - und da kann jeder etwas beitragen.
Also nicht warten, dass die da oben eine umweltfreundliche Stromquelle gabaut haben und ich endlich nicht mehr Atomstrom "nutzen muss", sondern selber sparen u.ä.
Nicht warten, bis die Geflügelfabriken auf Freilandhaltung über gehen, sondern selbst ein paar Hühner halten (wenn man die Möglichkeit hat).
usw.

In dem Sinn ein gutes Jahr!, Wolfram
long long title how many chars? lets see 123 ok more? yes 60

We have created lots of YouTube videos just so you can achieve [...]

Another post test yes yes yes or no, maybe ni? :-/

The best flat phpBB theme around. Period. Fine craftmanship and [...]

Do you need a super MOD? Well here it is. chew on this

All you need is right here. Content tag, SEO, listing, Pizza and spaghetti [...]

Lasagna on me this time ok? I got plenty of cash

this should be fantastic. but what about links,images, bbcodes etc etc? [...]

Welche Kompetenzen brauchen wir?