Moderatoren: RThorsten, marc

#107956
Die Reaktionen auf Peak Oil sind bei jedem anders. Der eine sieht das Ende kommen und plant das Szenarien nach Mad-Max durch, einige beobachten Märkte und die Börsenkurse, der andere steckt seine Energie in regionale landwirtschaftliche Projekte, und einige beginnen sich für Moderation und Konfliktmanagement zu interessieren

Wohin hat dich das Thema Peak-Oil geführt? Welche Kompetenzen brauchen wir als Menschen und als Gesellschaft ?
#107960
Mich hat das Thema Energie schon als Schüler in den siebziger Jahren interessiert und dazu beigetragen, dass ich nach dem Abi 1983 Landwirtschaft gelernt habe.
Mangels Hof habe ich darin aber nicht gearbeitet und habe jetzt nur einen landwirtschaftsnahen Nebenjob.

In den Neunzigern war ich in einem Regionalverein aktiv, Schwerpunkt Regenerative Energien und regionale Landwirtschaft.

Als ich erst 2009 meinen eigenen Internetzugang kriegte, war dies mein erstes Forum.
Von hier kam ich zum Selbstvers.org-forum und zu Prepperforen, wo ich zeitweise ziemlich aktiv war.

Hab ein altes Haus mit grossem Grundstück und ziemlich viel Zeugs unsystematisch angehäuft.
Heize sparsam mit Holz+Kohle, koche auf Flaschengas.
Selbstversorgung fällt zzt flach wegen Zeitmangel und Schneckenplagen.

Inzwischen versuche ich wieder mehr im realen Leben vor Ort zu machen, soweit mit meinen 2 Jobs vereinbar.
Hauptsächlich in der Flüchtlings-Integration; bin deswegen in die AWO eingetreten als ziemlich einzigen säkularen Hilfsverein hier.

Klimawandel und Rohstoffkriege werden künftig noch viel stärkere Migrationsbewegungen verursachen.
Insofern sehe ich das als Training für die Herausforderungen, die auf uns zukommen werden.
Nutze die Zeit, um möglichst viel zu lernen darüber, wie die Welt funktioniert.
Bin jetzt 52 und werde mir etliche Macken (Messietum) und Schwächen (Mathe+Technik-Doofie) wohl nicht mehr abgewöhnen können.
Mit welchen Kompetenzen kann ich das ausgleichen?
Das bin ich noch am rausfinden...hoffentlich rechtzeitig...
#107966
Das Thema Energie und Umwelt hatte mich schon Ende der 80er, Anfang 90er interessiert. Dann wurden die Grenzwerte verschärft, das Waldsterben vertagt - mein Interesse wandte sich anderen Dingen zu.
2007 las ich einen Artikel über die letzten 2 Giant-Field von ehemals 14 (Giant-Field = Ölfeld mit einem Tagesausstoß von mindestens 1 Millionen Barrel). Ich suchte nach Informationen darüber und fand ein anderes, aber recht merkwürdiges Forum zu diesem Thema.
2008 kam ich dann zu diesem Forum.

Das Thema Peak oil finde ich zwar hochinteressant, aber ich sehe keinen Grund mein Leben zu ändern - abgesehen davon, dass ich für meine Rente deutlich besser vorsorgen werde.
Das liegt aber auch daran, dass ich sowieso recht gut vorbereitet bin.
Das Thema verfolge ich dennoch intensiv, da das irgendwann massive Auswirkungen auf unser Leben haben wird.
#107998
Was ist eigentlich mit DESERTEC? Ich weiß, dass Projekt ansich wurde auf Eis gelegt (oder auf Wüstenhitze...), jedoch war es nicht so, dass selbst die damaligen Kollektoren "nur" 200.000 km² oder so bräuchten und damit den Elektrischen Bedarf Europas decken könnte?! (Natürlich auch mit damaliger Kraftswerks-Effizienz und damaligen Verbräuchen gerechnet, seinerzeit dürfte noch viel mehr Kohle im Einsatz gewesen sein?) Öl und Erdgas zu Nicht-Energiezwecken fielen nicht darunter...

inzwischen gibt es sichere effizientere Möglichkeiten zur Nutzung des Sahara-Sonnenscheins..Ich habe hier mal ein geiles Bild gepostet aus Südwest-Afrika (Mali?) wo es einen "Solar"-Laden gab, und die Einheimischen Afrikaner dort Solarkollektoren rausgetragen haben, wie bei uns Leute einen Supermarkt verlassen... Das fand ich schon krass, weil das Land laut CIA World Factbook eben sehr arm ist, nicht so arm wie die noch ärmeren Landlocked-Countries in Ost- bzw- Südostafrika, aber dennoch... Nigeria, Gabun und Äquatorialguinea (oder wie manss schreibt) ist da die einzige Ausnahme gewesen wegen ihrer Ölförderung, wobei nur Kleinstmengen der Petrodollars bei den Bewohnern landen, gerade Nigeria mit über 187 Millionen Einwohnern ist kein kleines Mini-Land wie die anderen 2 genannten und kann man eigentlich nicht soo einfach ignorieren....

Habe übrigens ein Bild was ich meinte:

Bild

Also war es doch nicht nur Europa... der gesamte Weltbedarf an Watt könnte mit so einer kleinen Fläche (Bedenken: Stand 2005!) decken? Heutige Anlagen sind effektiver oder?!

Marokko besitzt ja als letztes Land der Erde soweit ich weiß noch echte nennenswerte Reserven an Phosphat für natürliche Düngemittel ohne Petrochemie einsetzen zu müssen... wieso nutzt Marokko das dann nicht aus und verkauft Strom? Algerien und Libyen kann man noch sagen: In Libyen leben eh kaum welche in der Sahara-Region und die haben ihr Öl, pro Kopf sehr viel... Algerien kann man das abgeschwächt sagen, und es gibt dort Nomaden-Stämme, aber das Öl Algeriens ist durchaus "viel" aber nicht sooo viel. Würde auch in deren Interesse liegen... Sicher ist bei der Grafik noch keinerlei "Übertragungsverlust" einberechnet, denn je länger die Stromleistung, desto höher der Verlust afaik... Jedoch hat Siemens da vor einigen Jahren afaik spezielle Langstrecken-Stromkabel entwickelt (110 kVa?) die vergleichsweise sehr sehr sehr viel weniger Verlust haben, gerade bei Strecken wie sie in dem obigen Beispiel nötig wären....

Wieso wurde das eigentlich nie realisiert worden sondern "eingestellt"?! 2005 war der Ölpreis doch am Steigen und man wusste nicht wo/wie das endet (Fracking, Schieferöl/Gas, horizontal drilling etc), oder [Verschwörungstheorie] Haben die großen Konzerne, Öl, Erdgas, Strom die Regierungen Europas überzeugt, dass es besser wäre das zu lassen, oder waren die Kosten am Ende zu hoch?!

Ansonsten: Leben ohne Erdöl... irgendein Experte hatte da mal was gesagt im Bezug auf unsere über 7,4 Milliarden Menschen...

Ich sehe es gerade in einer Grafik: Es hat die gesamte Menschheitsgeschichte gedauert, um etwa 1804 die erste Milliarde Einwohner zu kriegen. Allerdings sind natürlich mangelnde Hygiene in der Medizin, Verleumdung von "Bakterien", davor die Pest sowie Kreuz-Züge (für damalige Verhältnisse waren die eingesetzten Truppen bzw. Kreuzritter und die Araber/Moslems andererseits wohl schon etwa auf Weltkriegs-Niveau wenn wir die %uale Weltbevölkerung als Anhaltspunkt nehmen.

Wobei wir "froh" sein können, dass die Spinner eine Invasion Spaniens (die erfolgreich stattfand, Moslems sind über Marokko/Gibraltar in Spanien/Portugal gelandet und wollten ganz Europa "missionieren", lediglich der Widerstand der Kreuzritter verhinderte vlt, dass wir heute keine Kopftücher tragen und die gesamte Geschichte anders wäre....

Jedoch 1804: Da war glaube ich die Dampfmaschine schon aktiv... dann hat es 126 Jahre gedauert (1930) um die 2. Milliarde zu erreichen. Trotz Weltkrieg weitere 29 Jahre für die 3. Milliarde und danach.... Ich glaube "back to the roots", wenn wir jetzt mal fossile Energieträger weglassen aber unsere Technologie im allgemeinen nutzen dann schaffen wir mehr als ~1 Milliarde (ohne Dampfmaschine ging da kaum mehr, weil die Personen mussten so hart ackern auf den Feldern, soo viel konnten sie dann nicht in die Städte liefern, es fehlte auch TNT für Baumstumpfe entfernen, das war eine Mordsarbeit wohl bzw. ist es wohl das ohne Sprengstoff zu tun, das reichte gerade so und Dick zu sein war damals ja "in" bzw. war ein Zeichen von Reichtum.

Wenn wir jedoch EE nehmen, wobei hier die Wasserkraft IMHO der mit Abstand größte Lieferant wäre, könnten wir vlt. 3 bis 4 Milliarden Menschen ernähren. Jedoch wäre Schluss mit der Mobilität wie wir sie kennen bzw. man müsste Tesla Motors seine Arbeit weiter führen lassen und wir hätten dann E-Autos, die Luftfahrt jedoch... ob man da en 100%iges Biogemisch hinkriegt (in ausreichender Menge) ist fraglich, es wäre eine Luxus-Sache die man vlt. 1x im Leben sich leisten kann... ansonsten wieder mehr Schiffe auf den Weltmeeren, wie man hier Dampfmaschinen-Schiffe antreibt ohne fossile Kohle wäre eine gute Frage...

Stark gepresste Holzbrickets reichen wohl kaum um über den Atlantik zu reisen und große Schiffe ausreichend zu befeuern, außer man kalkuliert wirklich Unmengen an Platz für Holzbrickets ein um an der US-Ostküste zu landen. Jedoch ist schon der Neubau solcher Schiffe ohne fossile Energie kaum möglich (Metall-Lieferungen erfordern Hochöfen die mit Kohle laufen?!)

Umwege... Island/Grönland? Jedoch selbst das wäre zu weit denke ich, und dann wäre der Bedarf auch dermassen gigantisch, woher sollen die paar Tausend arbeitsfähigen Menschen in Island und noch viel viel weniger Menschen in Grönland solche Unmengen an Holzbrickets gewinnen per Hand mit der Axt und später das pressen in Werkstätten o.ä. ... ist ein echt schweres Szenario. Die Städte müssten komplett neu konstruiert werden bzw. umgebaut werden. Fahrräder statt Motorräder oder Autos.

Die ~225.000 bis 230.000 neuen Menschen "netto" pro Tag derzeit... das ist auf Dauer unhaltbar wohl - also ohne fossile Energie. Jedoch sehe ich auch dort keinerlei Mangel, es wird nur eben zu Armut führen und wozu das dann führen kann sehen wir ja gerade in Europa und die USA haben schonn lange spezielle Einheiten an der US-mexikanischen Grenze im Einsatz, deutlich über 3.000km Länge die Grenze... nicht so leicht/billig da Nachts alles im Auge zu behalten.
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Welche Kompetenzen brauchen wir?