..sind längst keine Nischenenergien mehr.

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von Mischa
#106430
Hallo zusammen,

der Rhein-Hunsrück-Kreis war früher der "NATO-Flugzeugträger Deutschlands". Heute ist er der Windradträger der Rot-Grünen Landesregierung. Sehr zur Freude vieler. Sehr zum Ärger vieler. Ich habe hier bei mir zu Hause das ganze konfliktträchtige Thema direkt vor der Nase:

- Die Grüne Umweltministerin hat Windkraftausbau Vorrang vor Waldschutz und Landschaftsschutz gegeben. Menschen beklagen die Verspargelung ihrer ehemals ländlichen Heimat, die zudem nachts noch aussieht wie eine rotblinkende Riesenraffinerie. Und Forstleute müssen zusehen, wie Schneise um Schneise in ihren Wald geschlagen wird, sowohl für Bauwege (die bleiben, um später noch Wartungsarbeiten durchführen zu können) als auch für Stromanschlusstrassen (über Kabeltrassen dürfen keine Bäume wachsen).

- Mangels großräumiger Planung stellen Gemeinden ihre Windparks grundsätzlich auf die Grenze zum Nachbarn. Der hat damit die Lasten, während das Geld im eigenen Dorf bleibt.

- Ein bisschen großräumige Planung gibt es doch. Sie verbietet einer großen Zahl Gemeinden die Errichtung von WKAn. Während das eine Dorf die vom Winter zerfressenen Straßen nicht reparieren kann, zahlt das Nachbardorf seinen Einwohnern satte Zuschüsse für Fassadendämmung. Ein Solidarfonds ist in Planung, über den die WKA-losen Gemeinden ein paar Prozent der Einnahmen der anderen bekommen sollen. Bis jetzt scheitert die Sache an der Höhe der Umlage: Während die einen 20% umverteilen wollen, wollen sich die anderen nur auf 10% einlassen.

- Ein Wndpark in Rheinnähe, der in merkwürdiger Eile genehmigt worden ist, gefährdet jetzt möglicherweise den Welterbestatus des ganzen Mittelrheins. Bin mal gespannt, wie die Sache weitergeht. Und vor allem, wie sie ausgehen wird.

- Dafür produziert der Rhein-Hunsrück-Kreis mittlerweile in etwa so viel Windstrom, wie er selbst verbraucht. Nicht zu jedem Zeitpunkt, aber in der Summe. PV im Kreisgebiet und weiterer Windkraftzubau dient jetzt sozusagen der Versorgung der Nachbarlandkreise. Erfolgreich umgesetzte Energiewende!

Tja, was soll man sagen? Ist der Rhein.Hunsrück-Kreis jetzt ein Erfolgsmodell oder eher ein Lehrbeispiel, wie man es nicht machen soll?

Was meint ihr, sollte Vorrang haben: Regenerative Stromerzeugung oder Landschaftsschutz? Schneller, dynamischer Ausbau oder großräumige Planung? Sollten Pachteinnahmen per Landesgesetz zu einem gewissen Teil umverteilt werden? Wenn ja: Nur die Pachteinnahmen der Gemeinden oder auch die von privaten Grundstückseigentümern?

Gruß

Mischa
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