Ist Kernkraft eine Lösung oder nur ein neues Problem?

Moderatoren: sch_peakoiler, marc, powertiger

von Kilon
#108089
Hi,

so gesehen ist Atomkraft für die Politiker (Energieministerium, Energieminister, Finanzminister da der Import von Erdöl, Erdgas, Erneuerbare Energien Geräte usw. wegfällt doch perfekt?! Man (vielleicht sogar das deutsche Unternehmen MAN, wo wir jetzt wieder verstärkt protektionistisch sind seit Trump...) baut 1 AKW, und es läuft bei heutiger moderner Bauart locker 40 Jahre und mehr mit 1 "Refuel" von Uran,

Plutonium ist ja glaube ich nicht Brennstoff sondern "Abfallprodukt" welches jedoch wunderbar für A-Bomben genutzt werden kann und wird. Davon abgesehen, das hatten wir ja gerade mit erst Nordkorea (ungeklärt, wirds auch nie so lange der erste und einzige weiter vererbte Familien-Kommunismus andauert), der Iran konnte den Westen überzeugen...

Da jedoch Poltiker bekanntlich die Probleme von Heute in Zeiten auslagern wo sie nicht mehr zuständig sind, wundert mich der geringe AKW Anteil?! Die USA nutzen ja glaube ich mehr als ganz West- und Zentraleuropa zusammen, und nochmal hier hat Frankreich glaube ich noch mal deutlich über 50% der Kapazität von 10 bis 15 Staaten?!

Habe damals im Uran-Artikel gelesen, dass bei WELTWEITER 100%iger Elektrizität sowie thermischer Elektrizitätserzeugung die RESERVEN (!) von Uran(235?) für nicht ein mal ganze 5 Jahre reichen würde.

Danach müsste man auf minderwertige Uranvorkommen im Kohle-, Eisenerz-Bergbau usw. zurückgreifen oder auf die (damals) etwa ~700 US-$ je US-Pfund teure Meerwasser-Urangewinnung, also Preise von etwa 1.500 US-$ je Kilogramm. Das würde jedoch nur 1-2 €-Cent (jetzt wohl 2,5 €-Cent) teuer werden die Produktion bei solchen Preisen verglichen mit den damaligen Preisen für Uran (2005?).

Ist doch perfekt... HWZ ist soo lange, das sind Tausende Generationen, und auch das Nachfüllen mit frischen spaltbaren radioaktiven Materialien, welche auch immer, die eben geeignet sind. Bietet sich doch perfekt an?!

oder ist der Bau von AKW wirklich sooo extrem teuer, selbst wenn man die garantierte permanente Abgabe von lediglich 25% der AKW-Kapazität in Megawatt über Jahrzehnte schon in die "Abschreibung". 25 Jahre z.b. ergo 4% pro Jahr der Baukosten, wobei die Dauer über 25 Jahren liegt, außer es kommt irgendeine Revolution, dann braucht es jedoch nur einen Umbau der noch positiver wäre...

bei Privatkonzernen wird doch so gerechnet oder? In der Berufsschule hatte ich das jedenfalls gerechnet wie Autos usw. eben so "Abschreibungs"-technisch einberechnet?! 40.000€ Auto... 10 Jahre Abschreibung, 4.000€ pro Jahr, angenommene Lebensdauer jedoch höher, bzw. Verkaufskosten gebraucht nach 10 Jahren noch nicht einkalkuliert...

Bei voller Kapazität abzüglich aller Steuern und Betriebskosten ist denke ich dann außer Bau und Betrieb einmal der Austausch des Brennstoffs nach einem Vierteljahrhundert oder mehr?!

Die Staaten selbst dürften sich wegen Autarkie auch massiv freuen, weniger Import von Brennstoff, gibt es da weltweite Abkommen? Wie Kyoto-Protokoll? Jedoch haben die USA soweit ich micht entsinne bis Obama Jahrzehnte einen Dreck auf Kyoto gegeben.....

Wieso laufen wir nicht massiv auf Atomkraft, wie eben Litauen bis zur Zwangsabschaltung des einen Reaktors (und bald des 2ten...) für die EU oder Frankreich bis Heute in Prozent Weltmeister und Nummer 3 bei der GWh oder TWh Zahl...
Peak-oil.com zu Ende ?

Ist jemand von euch auf sowas wie dieser Öltrommel[…]

Achja hier her und auf die Türkei kam ich eigentli[…]

Welche Kompetenzen brauchen wir?