Fernsehberichte und Zeitungsartikel zum Them Peak-Oil

Moderatoren: marc, powertiger

#104009
Dr. Benny Peiser 08.07.2012 11:27 +Feedback

Neue Erdölvorkommen reichen für Jahrhunderte

Von Paul Nellens PostFossil Institut habe ich heute zum ersten mal gehört.

Das PostFossil Institut e.V. glaubt offenbar noch immer, dass “das Ende des Ölzeitalters absehbar ist. Die maximale Fördergeschwindigkeit ("Peak Oil") ist schon bald erreicht. Innerhalb von nur 20 Jahren könnte die Produktion von Öl drastisch zurückgehen.” Vielleicht sollten Paul Nellen und seine Kollegen den vom Münchner Oekom-Verlag abgesagten Sammelreader zu Peak Oil nochmal überarbeiten. Schliesslich sind die Nachrichten über das Ende des Ölzeitalters Schnee von gestern. Denn die unkonventionellen Ölvorkommen dürften noch für mehrere Jahrhunderte reichen; siehe z.B. Enough Oil For Centuries und 200 Year Supply Of Oil In One Single Shale Formation und Meet The Oil Shale Eighty Times Bigger Than The Bakken


http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... rhunderte/

Hauptamtlich isser Klimaleugner ;-)


Peiser studierte politische Wissenschaften, Anglistik und Sportwissenschaften an der Universität Frankfurt. ...
Er beschäftigt sich u.a. mit dem Thema Katastrophismus und apokalyptische Weltsichten in der Erd- und Menschheitsgeschichte.[4] [5]


Schuster, bleib' bei Deinen Leisten.

Füt mich nicht satisfaktionsfähig- aber vieleicht mag ihm jemand Kontra geben...
#104010
"Von Paul Nellens PostFossil Institut habe ich heute zum ersten mal gehört. "

So so, also ich finde die Frage, wie der Paul die peakoil.de-Domaine von Susanne erhalten hat, fast schon interessanter als die Träumereien eines intellektuellen Seiltänzer der gar nicht versteht auf was er da so verlinkt :lol:
von Sukram
#104012
Nee- interessanter ist die vorhergehende Schilderung Paul Nellens hier, warum die erwähnte Veröffentlichung abgelehnt wurde-

...“Stammt der Achgut-Artikel ‘die neue SA’ tatsächlich von Ihnen?’” wahrheitsgemäß mit ja beantwortet hatte. Dann könne man leider mit mir nicht weiter im Gespräch bleiben… wegen des Titels. Auf Nachfragen war es dann doch weniger der Titel, sondern der Inhalt, über den der Herr aber nichts sagen konnte, es sei ein Beschluss “von oben”, er gebe es nur weiter...


Paul Nellen, der auch die Seite http://www.lifeinfo.de/
-u. a. mit einem "Peak-Oil Spezial"- betreibt, hat vor Jahren nämlich den Islam "beleidigt":

Gastautor 25.10.2009 21:18 +Feedback

Paul Nellen: Die neue SA

Die neue SA rekrutiert sich nicht für den Führer und nicht gegen die Judenrepublik. Die neue SA kämpft für die Ehre, die Reinheit der Frauen und für die Wiederherstellung des Kalifats. ... Solange die neue SA einzeln auftritt und nur Einzelne von ihren Gewalttaten betroffen sind, sehen die Verständnisvollen immer erst nach den sozialen und den Bildungsdefiziten der Täter. Dann sagen sie “Aha!” und stellen fest, dass gerade der Staat wieder einmal ein Integrationsprogramm gestrichen oder bei Hartz-IV gekürzt hat, und dann sagen sie: “Siehste!”, was in der Sprache der Verständnisvollen so viel heißt wie: “Selber schuld!”

Wenn die neue SA in einigen deutschen Städten verstärkt das Straßenbild beherrscht und dort bestimmt, wer ein- und ausgehen darf, dann finden die Verständnisvollen daran nichts Schlimmes - im Gegenteil. Die “Bewahrung der gewachsenen Identität eines Stadtviertels” ist auch ihr Interesse, und wer würde ihnen dabei nicht zustimmen? ...

...WIr sollten also weniger den territorialen Verlust betrauern als vielmehr die Selbstorganisation einer neuen Gesetzlichkeit, auch wenn sie aus der Gewalt geboren wurde. Ist der Staat und seine herrschende Unordnung etwa keine Gewaltordnung? Da messen nur Rassisten und Ausländerfeinde mit zweierlei Maß.

Die neue SA kann es sich also gemütlich machen. Für ihre Rekruten ist in reichlicher Zahl gesorgt. Polizei, Gerichte und die Medien der Verständnisvollen machen ihnen den Weg frei. In einigen Stadtvierteln Berlins, Bremens und des Ruhrgebiets sind es schon nicht mehr die Polizei oder die Gesetze der herrschenden Unordnung, die die Verhältnisse in den Kiezen regeln. Es sind die Imame oder die Friedensrichter der Clans, ...
...
In Deutschland darüber zu reden trauen sich Politiker und Medien allerdings nur selten, die Angst sitzt tief, dass dies nur Neonazis nutzen könnte. Man muss sich die allmähliche Verfestigung der neuen SA in unserer Gesellschaft mühsam aus Einzelbeobachtungen und -beschreibungen zurechtsuchen. ...

...In Dänemark hat der staatliche Rundfunk jetzt über die Stadt Vollsmose berichtet, in der die neue Einwanderer-SA schon praktisch die Polizei ersetzt und die göttliche Scharia offen angewandt wird...
...

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... e_neue_sa/

was nach dem auch schon erwähnten Herrn Mosebach neuerdings ebenfalls unter Strafe gestellt werden sollte: self fullfilling phropecy...


Es soll eine Replik auf Peiser unterwegs sein- vieleicht wird die ja veröffentlicht ;-)
von DerDienstbote
#104015
Aber sind wir doch mal ehrlich.

Es sieht doch momentan so aus als hätte die Anti Peak Oil Fraktion für die nächsten Jahrzehnte die stärkeren Argumente.

Ich bin überhaupt nur zum Peak Oil gläubigen geworden weil ich am Anfang (vor 5-8 Jahren) wirklich glaubte es ist einfach keine Öl mehr da.


Heute weiß ich: es ist genug da, nur es wird schwerer zu fördern sein.
und damit muss ich ganz klar sagen dass es sehr wahrscheinlich wird das dieses Öl gefördert wird.

mfg

Bote
von Dr. Doom
#104016
.
Zuletzt geändert von Dr. Doom am So Jan 24, 2016 01:07, insgesamt 1-mal geändert.
von DerDienstbote
#104017
Tut mir leid, aber das sehe ich ganz anders.
Die riesigen Lagerstätten die da sind lassen sich wohl bei Ölpreisen von 100 - 200 Dollar schon ausbeuten. Teersand bereits für 80 Dollar. Also gibt es für mich keinen Grund daran zu glauben das wir unsere Mobilitätsvorhaben auch nur geringfügigst ändern müssen.(Was die Ölsituation betrifft, Umweltzerstörung und Klimaerwärmung sind da schon wesentlich gewichtiger als Argument) Natürlich werden Autos und LKW noch sparsamer werden, genau wie Flugzeuge und Schiffe. Aber das der Siegeszug der Elektroautos kommen wird ist für mich ohnehin schon sicher. Nicht mal billiges Gas wird das auf lange Sicht aufhalten können.

Offensichtlich sind Ölpreise von über 100 Dollar auch kein Problem für die Autofahrer dieser Welt.

Warum sollte Peak Oil das Ende billiger Energie bedeuten? Wenn Öl am Peak ankommt gibt es immer noch Kohle welche billiger ist als Öl. Peak Oil ist auch nicht das Ende des billigen Öls sondern Peak Oil ist schlichtweg der höchste Punkt in der Ölförderung der danach nie wieder erreicht wird.
Bisher sieht es aber so aus als würde mit neuen Ölhöchstpreisen immer neue Ölförderhöhepunkte erreicht werden. Daraus folgere ich direkt das der Peak nicht geologisch bedingt sein wird sondern durch Substitution sowie Energieeffizienz.
Also greift der Ausgelutschte Satz: " Das Ende der Steinzeit kam nicht durch einen Mangel an Steinen" doch wieder.

mfg

Bote
von zaunreiter
#104018
Jetzt hast Du die Gefühle vom Dienstboten verletzt. Sdhließlich ist er doch offizieller Träger des Titels: der penetranteste Peak-Oil-Leugner. :wink:

Spieglein, Spieglein an der Wand...
von Dr. Doom
#104019
.
Zuletzt geändert von Dr. Doom am So Jan 24, 2016 01:07, insgesamt 1-mal geändert.
von DerDienstbote
#104020
Und weißt du was das Schönste daran sein wird Zaunreiter? Ich werde am Ende auch noch recht behalten! Mein selbstversorgender Freund.


@ doom Ja das mit der Islamisierung ist ein echtes Problem da geb ich dir mehr als recht. Und zusammen mit unserer Demographie macht mir dieses Thema mehr Angst als das ganze Peak Oil oder Peak Fossil Gedoome zusammen.

Aber wir sollten nicht vergessen das die durch ihre Bevölkerungsexplosion selber immer mehr Geld brauchen um das Volk ruhig zu halten.
Abgesehen davon könnte uns die Finanzkrise in Europa vielleicht dazu bringen das wir schlichtweg keine Zuwanderung mehr bekommen. Vielleicht geht es sogar so weit das die Welt in eine Weltwirtschaftskrise schlittert die sowohl das saudische Königshaus als auch die KP in China wegfegt.
Da werden zwar dann einige wieder Peak Oil schreien und vielleicht haben die auch recht, weil möglicherweise werden wir nach dem nächsten Aufschwung nicht mehr so viel Öl brauchen wie beim letzten.

mfg

Bote
Benutzeravatar
von Mischa
#104023
Hallo Bote,

interessant an deiner Sichtweise ist, dass du eine alte Diskussion von genau der anderen Seite her aufziehst wie die Forumsleute früher. Damals hieß es "Der Bedarf steigt und steigt und steigt, kann aber nicht gedeckt werden, deshalb steigen die Preise!" Du sagst: "Die Preise steigen, damit sinkt der Bedarf, und die Produktion sinkt weil gar nicht mehr so viel gebraucht wird!" Damals haben es verständige Leute immer und immer geschrieben, und ich wiederhole es gerne nochmal: Produktion und Bedarf halten sich automatisch die Waage, anders geht es gar nicht, und Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage ist der Preis. Es gibt also keinen Unterschied zwischen den Doomeraussagen von damals und deinen von heute.

Wenn man sich ansieht, was mit der ganzen Energie gemacht wird, dann gibt es alle Anwendungen von sinnlosem Verplempern (Wertschöpfung pro tOE = Null) bis hin zu höchst wertvollen Anwendungen (Wertschöpfung pro tOE = saumäßig viel). Dazwischen gibt es eine statistische Verteilung, mit wie viel Öl wie viel Wertschöpfung (bzw. Wohlstandsschöpfung im privaten Konsumbereich) erzielt wird. Steigt der Preis, wird substituiert und / oder Verbrauch fällt ersatzlos weg, sei es durch Effizienzsteigerung oder Verzicht im Bereich des Verplemperns.

Genau das passiert offensichtlich seit dem Anstieg der Ölpreise: Der Ölpreis steigt, die Förderung steigt nicht zuletzt dank neuer Quellen, die mit dem vielen Geld erschlossen werden können, aber Förderung = Verbrauch steigt nicht in dem Maße, wie der Energieverbrauch der Welt steigt. Die Gasförderung steigt überproportional, und vor allem steigt die Kohleförderung. Komisch, genau in dem Maße, das der Verfügbarkeit entspricht...

Also egal ob Doomer es von der Produktionsseite her betrachten oder du es von der Nachfrageseite her betrachtest: Die Ölförderung wird in den nächsten Jahren trotz steigender Preise, neuer Reserven und verstärkter Förderanstrengungen den Beginn des Declines erleben. Ich stimme mit dir überein, dass durch Substitution die Nutzung von Gas, Kohle und Regenerativen so stark steigt, dass Peak Oil erst mal kein existentielles Problem ist. Aber es kommt der Punkt, und das wird meiner Meinung nach früher sein als du es erwartest, da können Gas- und Kohleförderung den Decline beim Öl nicht mehr kompensieren, und sie können den steigenden Bedarf einer wachsenden Weltwirtschaft nicht mehr bedienen, und etwas später kann auch Effizienzsteigerung kein weiteres Wirtschaftswachstum mehr befeuern... Tja, und dann kommt es auf die Regenerativen an. Deren Potential ist theoretisch gewaltig, aber wie viel kann davon tatsächlich mobilisiert werden? Das ist für mich die große Frage.

Vor dem Hintergrund stetig wachsender Weltbevölkerung, Erosion und Oberflächenversiegelung, nicht nachhaltiger Landnutzung, Wasserproblematik, Klimawandel und Umweltverschmutzung halte ich es für wahrscheinlich, dass Unruhen, Bürgerkriege und Kriege zunehmen. Und das ist etwas, das unsere immer komplexere Weltwirtschaft nicht verträgt. Man sehe sich nur mal an, was ein paar Piraten in einem Failed State wie Somalia für Störungen und Kosten bewirken, ebenso ein paar Rebellen mit Autobomben und Kalaschnikows in Afghanistan und Irak. Die Nutzung von EE in dem Maße, dass es massiv FE ersetzt, erfordert stark vernetzte Strukturen, die leicht zu beschädigen sind, sei es durch Wetterextreme oder menschliche Konfliktsituationen. Deshalb bin ich skeptisch, ob EE in der Lage sein wird, die Weiter-so-Welt zu befeuern.

Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Energieversorgungstechnisch gesehen bleibt es stressarm bis in die 20er, je nach tatsächlich verfügbaren Reserven Anfang oder Ende der 20er. Da wird substituiert, neu gefunden, neu erschlossen und gefeiert. Aber dann wird's haarig.

Der wohl davor noch stattfindende große Finanzcrash wird einerseits den Verbrauch senken und damit den echten Stressbeginn Richtung Ende 20er verschieben helfen. Aber er wird auch den Ausbau von EE hemmen, weil einerseits die Finanzierung des Ausbaus Probleme bereiten wird und andererseits niedrige FE-Preise den EE-Ausbau zunächst unwirtschaftlicher machen. Alles in allem wäre so ein Crash also nicht sehr hilfreich.

Mein Fazit: Ich teile deinen Optimismus nicht, auch wenn ich nicht den baldigen "Untergang" unserer Zivilisation predige. Wir gehen meiner Meinung nach auf einen interessanten Mix zwischen 19. Jh. für die meisten und 22. Jh. für wenige entgegen.

Gruß

Mischa
von Sukram
#104025
Reports: BP Defers Libery Oil Project Development As Costs Escalate

LONDON (dpa-AFX) - British energy giant BP plc (BP, BP.L) has indefinitely deferred the development at its Liberty oil project in Alaska following the completion of its 18-month review of the project, according to media reports on Monday. The review revealed that the project cost would be substantially higher than the $1.5 billion estimated earlier.

The Liberty field is in the Beaufort Sea northeast of the Prudhoe Bay and Endicott fields, having estimated reserves of 100 million barrels and is five miles offshore in shallow water. It is expected to produce about 40,000 barrels per day at peak. ...
...


http://www.finanznachrichten.de/nachric ... te-020.htm
von DerDienstbote
#104051
Hi Mischa,
Im ersten Moment hast du mich zum schmunzeln gebracht. Ja das was ich da oben dargelegt habe hat durchaus eine Ähnlichkeit mit dem was die Doomer prophezeit haben.

Wie meinst du folgendes: und vor allem steigt die Kohleförderung. Komisch, genau in dem Maße, das der Verfügbarkeit entspricht...
Würde man so viel Kohle abbauen wie verfügbar wäre dann könnte man ja im Winter so heizen das kein Schnee mehr fällt.

Also egal ob Doomer es von der Produktionsseite her betrachten oder du es von der Nachfrageseite her betrachtest: Die Ölförderung wird in den nächsten Jahren trotz steigender Preise, neuer Reserven und verstärkter Förderanstrengungen den Beginn des Declines erleben.

Aus der Perspektive der Zahlen spielt das wirklich erst mal keine Rolle.

Ich stimme mit dir überein, dass durch Substitution die Nutzung von Gas, Kohle und Regenerativen so stark steigt, dass Peak Oil erst mal kein existentielles Problem ist

Hier hast du ja den Unterschied zwischen meiner und der Sichtweise der Doomer perfekt beschrieben.

Aber es kommt der Punkt, und das wird meiner Meinung nach früher sein als du es erwartest, da können Gas- und Kohleförderung den Decline beim Öl nicht mehr kompensieren, und sie können den steigenden Bedarf einer wachsenden Weltwirtschaft nicht mehr bedienen, und etwas später kann auch Effizienzsteigerung kein weiteres Wirtschaftswachstum mehr befeuern... Tja, und dann kommt es auf die Regenerativen an. Deren Potential ist theoretisch gewaltig, aber wie viel kann davon tatsächlich mobilisiert werden? Das ist für mich die große Frage.

Sei mal ehrlich bevor ich in dieses Forum kam und wir alle (ich zumindest)daran glaubten das in den nächsten 20 Jahren die Welt zusammenbricht hätten wir es doch nicht ansatzweise gewagt einmal darüber nachzudenken dass das Öl wirklich substituierbar sein könnte oder ?
Ich meine Simmons und die ganzen tollen Dokus über Öl haben uns erzählt: Ohne ÖL kein Dünger, kein Kunststoff also bricht alles zusammen vom Supermarkt bis zur medizinischen Versorgung und auch die Computerherstellung: kurzum die Zivilisation ist verloren. Heute wissen wir das wir Dünger aus Gas erzeugen, das wir Kunststoff ebenso aus Gaskondensaten gewinnen. Und selbst wenn es sich nie rentieren wird die Green River Formation zu verfeuern, so wird es sich wohl in 100 Jahren Rentieren aus dem Zeug Kunststoff zu machen sofern wir dann noch keine billigere und nachhaltigere Methode haben.
Wenn du jetzt also sagst dass die Theoretische Kapazität der erneuerbaren gewaltig ist du aber nicht weist was mobilisiert werden kann. Dann will ich auf einen Punkt zurück kommen den die Doomer immer als Lüge abgetan haben. Nämlich der Preis. Aber Fakt ist, das der Preis nun wirklich alles regelt. Und ich gehe sogar so weit und sage dass ein höherer Energiepreis kein Problem ist, solang er für alle gleich hoch ist. Denn durch ein gleich hohes Energiepreisniveau werden andere Wettbewerbsfaktoren wieder entscheidender.
Wenn morgen das doppelte Geld in Richtung der Ölerzeuger fließt, fließt übermorgen wohl eine doppelt so hohe Geldmenge von den Ölerzeugern in Richtung der Märkte und die Märkte werden es verstehen daraus wieder andere Waren zu generieren während die Ölerzeuger alles tun werden um mehr Öl zu fördern.
Und sind wir mal ehrlich. Wenn ein Deutscher an einem Tag 60 Euro verdient (Das ist nicht viel) dann kann er sich bei einem Ölpreis von 1000 Dollar das Barrel dann kann er sich nach 17 Tagen Arbeit ein Barrel Öl leisten. Und die Energie die in diesem Öl steckt ist die Energie die ein Mensch mit seiner Hände Arbeit in einem Jahr freisetzen könnte ( ich weiß nicht ob das stimmt, hab ich mal in einer Doku aufgeschnappt)
Gehen wir aber weiter davon aus, dass ein Kilo Öl 11,9 KWH Heizwert hat und von mir aus ein Liter 1 Kilo wiegt . Dann hab ich 1892,1 kWh in einem Barrel. Wenn also eine Solarzelle Strom für 25Cent die kWh bereitstellen kann und ich nochmal das gleiche für die Speicherung ausgeben muss dann ist die Solarzelle schon günstiger. Und Trotzdem muss ich nicht mal einen Monat für das Arbeiten was ein Mensch im ganzen Jahr schaffen könnte.
Und wenn das Barrel 1000 Dollar kostet, oh ich glaub dann rentiert es sich in der USA ein Loch von der Größe Deutschlands auszuheben und das Zeug mit Muldenschleppern aus dem Krater zu karren.

Zu den anderen Umweltproblemen kann ich nur sagen, dass du sicher recht hast. Ich habe aber nie gesagt dass morgen die Glücksbärchis kommen und wir uns alle zufrieden umarmen. Aber auch hier kann Geld immerhin dazu genutzt werden die ärgsten Auswirkungen zu kitten. Und auch wenn das System am Anfang sehr komplex erscheint. Keine Krise wird uns in die Steinzeit zurückwerfen. Außer einem Krieg mitten in Europa. Ich sehe zumindest für Europa sofern wir friedlich bleiben und endlich die Landnahme durch eine Gewisse Religionsgemeinschaft beschränken keinen Zusammenbruch. Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen das im Zuge der Finanzkrise auch wieder Kriege ausbrechen können.
von Dr. Doom
#104053
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Zuletzt geändert von Dr. Doom am So Jan 24, 2016 01:07, insgesamt 1-mal geändert.
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