Fernsehberichte und Zeitungsartikel zum Them Peak-Oil

Moderatoren: marc, powertiger

von Sukram
#101787
Standpunkt: Die Vogel-Strauß-Energiepolitik

Öl ist endlich – das erfordert entschlossenes Handeln

...

...Es gibt Lösungsvorschläge, aber die Bundesregierung will sie nicht hören. Ein deutlich besserer öffentlicher Nahverkehr würde Berufspendlern das Umsteigen erleichtern – noch immer fahren rund 60 Prozent der Erwerbstätigen mit dem Auto zur Arbeit. Die Autoindustrie braucht klare Vorgaben, sonst werden die Motoren deutscher Hersteller nur stärker statt sparsamer. Die Anreize zur Gebäudesanierung müssen deutlich besser werden, damit sich auch Otto Normalverbraucher die Dämmung fürs Häuschen leisten kann.

Das größte Armutszeugnis aber ist die Sprachlosigkeit der Politik. Die verdrängt und missachtet, dass wir längst die Phase erreicht haben, in der die Ölförderung die Nachfrage nicht mehr stillen kann. Stellen Sie sich vor, Angela Merkel würde in ihrer Neujahrsansprache sagen: Mobilität und warme Stuben sind uns wichtig, aber dafür verbrauchen wir einfach zu viel Energie. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir alle müssen massiv Energie sparen. Warum ist ein solcher Satz aus dem Mund der Kanzlerin eigentlich unvorstellbar?


http://www.mainpost.de/ueberregional/po ... 98,6492125

So isses. Und das ist auch ein Sargnagel für die Demokratie, wenn unsere gewählten Politiker solche Fragen nicht rechtzeitig angehen.
von Victor
#101790

...Es gibt Lösungsvorschläge, aber die Bundesregierung will sie nicht hören. Ein deutlich besserer öffentlicher Nahverkehr würde Berufspendlern das Umsteigen erleichtern – noch immer fahren rund 60 Prozent der Erwerbstätigen mit dem Auto zur Arbeit.


Es ist völlig unverständlich, dass
- auf Bahntickets 19% Mehrwertsteuer erhoben wird (der Flugverkehr dagegen subventioniert)
- an die deutsche Bahn AG jährlich mehre Milliarden Subventionen für den Regionalverkehr fließen, diese aber nicht zum Ausbau und Verbesserung des Regionalverkehrs eingesetzt werden.
- die Deutsche Bahn AG ein Global Player in LKW-Logistik und Luft- und Seefracht ist, aber ihr Kerngeschäft, den Personenverkehr vernachlässigt
- das Preisleistungsverhältnis der Deutschen Bahn AG ( und der Regionalanbieter) im Kerngeschäft, dem Personenverkehr dermaßen schlecht ist: Kostenvergleich:
- Netzkarte Österreich 2. Klasse: 1790 Euro.
- Netzkarte Schweiz 2. Klasse: 2700 Euro.
- Netzkarte Deutschland 2. Klasse: 4000 Euro. (Das größere Netz in Deutschland ist kein ausreichender Grund für
diesen um 67% bis über 100% höheren Preis. Denn die Schweizer fahren pro Kopf sehr viel mehr km in ihrem Netz.)
- ÖPNV:
Netzkarte Wien: 449 Euro/Jahr
Netzkarte Köln: 1040 Euro/Jahr.

In meiner Wahrnehmung hat die Deutsche Bahn AG gar kein Interesse daran, möglichst viel Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Aufgrund ihres Geschäftsmodells (Sparen bei Gehältern und Wartung (S-Bahn Berlin!), Sparen beim Regionalverkehr trotz besonderer öffentlicher Förderung desselben, Verknappung des Angebots, Hochpreisgewinne) hat die DB aber gar kein Interesse, breiten Bevölkerungskreisen mit der Bahn Mobilität zu ermöglichen. Da das eigene Auto aus verschiedenen Gründen heute weniger gefragt ist, kämen wir ab 3000 Euro jährlich langsam in den Bereich, wo sicher 10-20% der Bewohner von Ballungszentren (über 25 Millionen) über eine Netzkarte nachdenken würden: also 2,5 Millionen oder 5 Millionen, das wären 6 bis 12 Milliarden Euro. (also 19 bis 30 Prozent des Umsatzes von 2011, von 34,4 Milliarden) Dann wäre es auch möglich, eine bürgernahe Bahn wie in der Schweiz zu bekommen ...

Die Privatisierung der Bahn in den 90er Jahren war klar ein Fehler. Die Leistungen sind geringer, die Preise höher. Ausgebaut wird das Logistik-Geschäft außerhalb des Schienenverkehrs, gespart wird beim Schienenverkehr, vor allem beim Personenverkehr, vor allem bei Nahverkehr.

Das Bündnis "Bahn für alle" schrieb vor zwei Wochen:

""Bündnis „Bahn für Alle“ kritisiert Fahrpreiserhöhung – Seit 2003 mehr als 30 Prozent draufgeschlagen"

"Rechnet man die Preiserhöhungen der letzten Jahre zusammen, so belaufen sich diese seit 2003 auf 31,5 bzw. 31,1 Prozent. Über den gleichen Zeitraum betrug die Inflation gerade einmal 15,4 Prozent. Die Bahnpreise haben sich also mehr als doppelt so stark erhöht wie das generelle Preisniveau."

Bahn für Alle

Dort auch Argumente, weshalb die Bahnprivatisierung für den Bürger ein Verlustgeschäft ist
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