Fernsehberichte und Zeitungsartikel zum Them Peak-Oil

Moderatoren: marc, powertiger

von Cujo
#81567
PowerGmbH hat geschrieben:
Cujo hat geschrieben:Wäre an der abiotischen Theorie auch nur für 1 Kupfercent etwas dran, dann würde alle Welt sich doch um die leergepumpten Ölfelder reissen.


Du hast wirklich ein Verständnisproblem: Abiotisch heisst NICHT, dass im Ölfeld "immer" Öl ist. Es heisst, dass Öl in größerer Tiefe gebildet wird und durch Bruchspalten nach oben diffundiert. Das kann nach Erdbeben oder sonstigen Brucherscheinungen passieren, ist aber keine konstante "Verbindung".


Verzeih mir, dass ich den Zinnober nicht auch noch detailliert studiert habe. Auch die Einzelheiten der Astrologie gehen mir ab, da hat - zugegeben - jeder Hokuspokusgläubige mehr Chancen, mich zu übertreffen.

Aber nun muss ich doch mal fragen: Die Abiotiker glauben (wissen?) also, dass alles bisher geförderte Öl fossilen Ursprungs ist, wobei - ihrer Theorie zufolge - " durch Bruchspalten nach oben" diffundiertes Öl jeweils durch Zufall mit in die Fördermenge eingeflossen sein dürfte?

Wenn das so ist und es keine "konstante", allenfalls eine zufällige Verbindung von abiotischen Quellen zu fossilen Feldern gibt, dann dürften die Abiotiker doch gegen Peak Oil im Prinzip nichts einzuwenden haben. Eine derart von KONSTANTEM Ölzufluss abhängige Zivilisation wie die unsrige kann sich doch nie und nimmer darauf gründen oder sich darauf verlassen, dass ihr durch "Erdbeben oder sonstigen Brucherscheinungen", je nach Laune der Natur, der dringend in großen Mengen und rund um die Uhr benötigte Saft ausgeliefert wird.

Das wäre ja nun wie sein Leben und das seiner Familie perspektivisch auf einen Sechser mit Zusatzzahl auszurichten, ohne sich eigentlich um eine "konstante" Einnahmequelle zu kümmern!

Die Abiotiker bringen sich aber überall, so weit ich sehe, gegen P.O. dergestalt in Stellung, als ob uns durch "ihr" Öl ein wahres Tischlein-deck-dich geschenkt worden wäre, wir müssten nur daran Platz nehmen!

Kurz: Wir glauben an das Ende, sie an den Beginn des ewigen Wohlstands.

Doom vs. Boom - das ist doch Moses und die Propheten!

Oder habe ich da wieder "ein Verständnisproblem"?
Benutzeravatar
von Aurisa
#81570
Cujo hat geschrieben:
PowerGmbH hat geschrieben:
Cujo hat geschrieben:Wäre an der abiotischen Theorie auch nur für 1 Kupfercent etwas dran, dann würde alle Welt sich doch um die leergepumpten Ölfelder reissen.


Du hast wirklich ein Verständnisproblem: Abiotisch heisst NICHT, dass im Ölfeld "immer" Öl ist. Es heisst, dass Öl in größerer Tiefe gebildet wird und durch Bruchspalten nach oben diffundiert. Das kann nach Erdbeben oder sonstigen Brucherscheinungen passieren, ist aber keine konstante "Verbindung".


Verzeih mir, dass ich den Zinnober nicht auch noch detailliert studiert habe. Auch die Einzelheiten der Astrologie gehen mir ab, da hat - zugegeben - jeder Hokuspokusgläubige mehr Chancen, mich zu übertreffen.

Aber nun muss ich doch mal fragen: Die Abiotiker glauben (wissen?) also, dass alles bisher geförderte Öl fossilen Ursprungs ist, wobei - ihrer Theorie zufolge - " durch Bruchspalten nach oben" diffundiertes Öl jeweils durch Zufall mit in die Fördermenge eingeflossen sein dürfte?

Wenn das so ist und es keine "konstante", allenfalls eine zufällige Verbindung von abiotischen Quellen zu fossilen Feldern gibt, dann dürften die Abiotiker doch gegen Peak Oil im Prinzip nichts einzuwenden haben. Eine derart von KONSTANTEM Ölzufluss abhängige Zivilisation wie die unsrige kann sich doch nie und nimmer darauf gründen oder sich darauf verlassen, dass ihr durch "Erdbeben oder sonstigen Brucherscheinungen", je nach Laune der Natur, der dringend in großen Mengen und rund um die Uhr benötigte Saft ausgeliefert wird.

Das wäre ja nun wie sein Leben und das seiner Familie perspektivisch auf einen Sechser mit Zusatzzahl auszurichten, ohne sich eigentlich um eine "konstante" Einnahmequelle zu kümmern!

Die Abiotiker bringen sich aber überall, so weit ich sehe, gegen P.O. dergestalt in Stellung, als ob uns durch "ihr" Öl ein wahres Tischlein-deck-dich geschenkt worden wäre, wir müssten nur daran Platz nehmen!

Kurz: Wir glauben an das Ende, sie an den Beginn des ewigen Wohlstands.

Doom vs. Boom - das ist doch Moses und die Propheten!

Oder habe ich da wieder "ein Verständnisproblem"?


Ach... früher haben die Leute halt an Engel, Teufel und ein Leben nach dem Tode geglaubt...

... heute glauben manche halt an kleine grüne Aliens, Peak-Oiler und ewigen Wohlstand und Wachstum dank abiotischem Öl :lol:

Die Glaubensmoden wechseln, ansonsten bleibt alles wie es immer schon war :wink:
von PowerGmbH
#81573
.
Zuletzt geändert von PowerGmbH am Fr Apr 17, 2015 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
von Cujo
#81574
Das ist keine Konfrontation mit PeakOil, sondern ein Alternatives Erklärungsmodell


Na gut, lasse ich mal so stehen, obwohl die Engdahls è tutti quanti ihren abiotischen Kehricht fast immer nur als Angriffswaffe gegen die Peaknics mit sich führen. Sonst würden wir uns doch damit gar nicht befassen! Wenn es "in erster linie" nur "um andere Suchverfahren und Erklärungsmodelle" geht, aber nicht um die Verlängerung des Ölzeitalters - Herrgott, warum lassen wir sie nicht einfach in der Pampa wulacken und kümmern uns unsererseits um die wichtigen Dinge des Lebens?

Ich gründe doch auch keinen Verein der Schmetterlingssammler samt einer feschen Fachpostille, weil ich mir davon später irgendwann mal Aufschlüsse über die Zunahme von Tornados in der Karibik erhoffe!
von PowerGmbH
#81576
.
Zuletzt geändert von PowerGmbH am Fr Apr 17, 2015 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
von r-kuehn
#81583
Diese Diskussion wird mir jetzt doch etwas zu abgedreht.

Ich möchte nur noch eine Anmerkung los werden, bevor ich zu diesem Thema nichts mehr poste, Zitat:

Ein komplett anderer Geologischer Ansatz bez. Plattentektonik, Erdinneres Konverktionsströme, Subduktion etc.

Gerade zu den o.a. Themen ist in den letzten Jahrzehnten soviel geforscht worden, dass man abgesicherte, bestätigte und definitiv richtige Modelle entwickelt hat. Daran sind weltweit tausende von Forschern beteiligt und wer diese Untersuchungen und Daten in Zweifel zieht, wird irgendwann auch bezweifeln, dass "der Apfel immer nach unten fällt".

Nochmal:

Wenn jemand eine abgesicherte wissenschaftliche Theorie grundlegend in Zweifel zieht, dann muss er schon sehr gute Argumente vorbringen. Und dafür reichen ein paar "halbseidene" Stellungnahmen dubioser Fachleute auch nicht annähernd!

Das mag zwar für Geologie Freaks unheimlich spannend sein, nur hat es mit Wissenschaft einfach nichts zu tun. Punkt.

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