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Erdöl, Erdgas, Kohle, Derivat LPG - Abiotische Theorie für Entstehung des Erdöls bestätigt

DerKuppler - Di Jul 28, 2009 09:35
Titel: Abiotische Theorie für Entstehung des Erdöls bestätigt
Die abiotische Theorie zur Entstehung des Erdöls ist nun unter Laborbedingungen bestätigt worden.

"Die Bestandteile des Erdöls stammen nicht aus Resten von Pflanzen und Mikroorganismen, wie bisher angenommen wurde, sondern aus Kohlenstoff und Wasserstoff, die bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck in den oberen Schichten des Erdmantels Methangas und verschiedene schwerere Kohlenwasserstoffe gebildet haben konnten."

http://de.rian.ru/science/20090727/122475717.html
AlexP - Di Jul 28, 2009 11:42
Titel: Re: Abiotische Theorie für Entstehung des Erdöls bestätigt
Der abiotische Teil im geförderten Erdöl ist nicht nachweisbar. Daher spielt
dieser theoretische Ansatz in der Praxis keine Rolle. Und selbst wenn der
Anteil groß wäre, so wäre da Nachwachsen von abiotischen Öl zu langsam
im Vergleich mit der Förderung.

Kurz: Überflüssige Theorie.

cu AlexP
gunstar - Di Jul 28, 2009 12:33
Titel:
In den 1980er wurde im Auftrag der schwedischen Regierung, die Abiotische Theorie getestet. Es wurden dutzende ultratiefe Löcher in Nordschweden gebohrt. Ohne nennswerte Funde an Erdöl oder vergleichbaren Stoffen.

Quelle: R.A. Kerr: When a Radical Experiment goes Bust, Science 9, 1990


Fakt ist, bis 2006 wurde kein kommerziell förderbares, abiotische Öl gefunden.

Quelle: C.C. Walters:The Orgin of Petroleum, Springer 2006

Es wurde nicht mal Öl gefunden in Gebieten, in dem kein Sedimentgestein (Kerogen auch Muttergestein genannt, weil es Fossilen enthält) zu finden ist.

Quelle: K.E. Peters, C.C. Walters, J.M. Moldowan: The Biomarker Guide, second edition, Cambrigde University Press, 2005

Wenn jemand Interesse an der "Abiotische Theorie" hat und noch ein paar wissenschaftliche Arbeiten von Naturwissenschafter braucht kann sich bei mir melden.

PS: Bei abiotischen Öl ist die Produktionsrate zirka 80 Fass pro Tag, also 1000000 mal kleiner als der tägliche Bedarf heute.
PowerGmbH - Di Jul 28, 2009 16:10
Titel:
man sollte auf jeden Fall die weiteren Russischen Studien beobachten, schliesslich sind die Ansätze erstaunlich.
"Diese reversiblen Reaktionen sprechen dafür, dass die Umwandlung von Kohlenwasserstoffen und die Bildung von Wasserstoff und Kohlenstoff keine organischen Ausgangsstoffe erfordern"

Sowas kann, wenn es von der westlichen Propaganda nicht "verrissen" wird, tatsächlich in 20 Jahren unser geologisches Verständniss grundlegend Verändern; Die veränderte Verfügbarkeit ist aber nicht die Lösung des Problems, und da ist der Haken.
AlexP - Di Jul 28, 2009 16:37
Titel:
PowerGmbH hat folgendes geschrieben:
man sollte auf jeden Fall die weiteren Russischen Studien beobachten, schliesslich sind die Ansätze erstaunlich.


Ich finde die Ansätze langweilig, da nix neues. Die Folgerungen und den
Trubel drumherum finde ich allerdings sehr erstaunlich.

Auch im Weltall entsteht so einiges:

Scientists find clues that the path leading to the Origin of Life begins in Deep Space
Duplicating the harsh conditions of cold interstellar space, scientists from
NASA's Ames Research Center have shown that nitrogen containing aromatic
molecules, chemical compounds that could be important for life's origin, are
widespread throughout space.
http://www.astrochem.org/PANHS.html

cu AlexP
PowerGmbH - Mi Jul 29, 2009 07:43
Titel:
"Trubel drumherum", also bitte AlexP... wenn "Trubel drumherum" wäre, das wäre so wie die Aufgepushte Iran Politik, oder H1N1 etc....

Würde eher sagen es wird TOTGESCHWIEGEN...die Nachricht kam weder in CNN, FOX, Blöd, Focus, Spiegel, Welt, noch sonstigen "Public Relations" Sendern/Zeitungen.
in Rian auch nicht mal als Titelnachricht, "die wissen" das ja schon seit Jahren.
Kostolany4 - Mi Jul 29, 2009 08:34
Titel:
Die Theorie vom abiotischen Öl ist abgrundtief dämlich und offenbart die fehlenden naturwissenschaftliche Bildung seiner Anhänger.

Wenn dem so wäre, würde es auf der Erde ja ziemlich gleichverteilt Öl geben.

"Zufällig" gibt es aber Öl nur dort, wo in erdgeschichtlichen Frühzeiten Meere waren, insbesondere an der Stelle, wo durch das Zusammenrücken der Kontinente ain großes Binnenmeer war, da ist heute das arabische Öl zu finden.

Man sollte auf einem anspruchsvollen Board wie dem Peak-oil-Forum über solch läppischen Humbug hinaus sein und diesen Scheiß, der immer wieder hochgekocht wird, endlich abhaken. Vielleicht finden die Anhänger der Theorie ein geeignetes Forum, z.B. Märchen&Sagen oder Blödsinn-hoch-drei.
powertiger - Mi Jul 29, 2009 10:14
Titel:
Kostolany, ich teile ja deine Ansicht aber bitte bleib sachlich.
Der Threatstarter hat eine Nachricht samt Quelle geliefert und das ist so korrekt.
Wer mag darf, wie geschehen, darauf antworten.
Wenn du über den Humbug hinaus bist dann antworte doch darauf nicht.

Auch Peak oil ist, wie abiotisches Öl, eine Theorie und wird in anderen Kreisen als "Humbug" bezeichnet. (Wenn auch immer weniger)

Also hier im Forum dreht es sich um Erdöl und Energie und da ist auch Platz für eine Theorie wie abiotisches Erdöl.
Cujo - Mi Jul 29, 2009 10:28
Titel:
Wenn die Erde seit Jahrmillionen Öl "ausschwitzen" würde, dann müsste der Planet eigentlich schon seit langem von Öl meterhoch bedeckt sein. Stattdessen muss man es mit hohem Aufwand tief im Boden suchen, um es dann an begrenzten Stellen fördern zu können, die dabei auch noch immer unergiebiger werden.

Nirgends dort, wo überall in der Welt Öl gefördert wurde und wird, wurde auch nur ein einziges Mal eine wundersame Ölvermehrung "von unten her" festgestellt, die die "von oben" abgepumpte Menge wieder ersetzt hätte - eine solche Schlaraffenmeldung müsste doch DIE Bestätigung schlechthin für die Abiotiker sein! Aber es gibt sie nicht und es wird keine solche Meldung geben.

Mit etwas eigenem Verstand kann man schon viel Unheil vermeiden. Er muss einem allerdings ab und zu mal nachwachsen Prost
r-kuehn - Mi Jul 29, 2009 18:29
Titel:
nana powertiger,

Peak oil mit der Abios-Theorie zu vergleichen finde ich schon reichlich merkwürdig.

und zu kostolany: Er hat keineswegs den Threatstarter angegriffen, sondern m.E. eher die Medien, die regelmäßig alle paar Monate unwissenschaftlichen Unfug veröffentlichen, der ihnen von bezahlten (von wem wohl) Schreiberlingen angeboten wird.
chris - Do Jul 30, 2009 01:31
Titel:
Hallo Kuppler,

anstatt eines neuen Stranges hättest Du die Meldung an einen bestehenden aus dem Archiv hängen können. Dadurch würde sich die Wiederholung der Argumente erübrigen.

Gruß
Chris
DerKuppler - Do Jul 30, 2009 11:40
Titel: Tut mir leid ...
wenn ich hier etwas reißerisch und nicht ganz korrekt "aufgemacht" habe.
Man sehe es mir nach. Möchte hier auch niemandem zu nahe treten.

Allerdings gibt es in der Printausgabe des Handeslblattes auf Seite 7 auch eine Meldung dazu:

Der Artikel ist notabene nicht online.

"Bei Temperaturen zwischen 700 und 1230 Grad und 20 000 atm entstanden im Versuch aus CH4 längerkettige CxHx."

Immerhin steht zur Entstehungstheorie bei Wikipedia noch etwas anderes.

----------------
Vielleicht ein möglicher Beleg dafür, daß Öl und Gas nicht fossilen Ursprungs ist?
AlexP - Do Jul 30, 2009 11:59
Titel: Re: Tut mir leid ...
DerKuppler hat folgendes geschrieben:

Vielleicht ein möglicher Beleg dafür, daß Öl und Gas nicht fossilen Ursprungs ist?


Nein. (Siehe alte Diskussionen)

cu AlexP
DerKuppler - Do Jul 30, 2009 12:25
Titel:
http://g-o.de/wissen-aktuell-10263-2009-07-29.html

Zitat
"Experiment belegt Entstehung von Ethan, Propan und Butan auch ohne organische Relikte"
chris - Do Jul 30, 2009 13:25
Titel:
Hallo Kuppler,

Du solltest Dich wirklich einlesen, dann muß hier nicht alles wiederholt werden.

In Kürze:

Ja, es kann abiotisch und ständig neu entstehen.
Nein, es reicht nicht aus um den heutigen Verbrauch zu decken.
Cujo - Do Jul 30, 2009 13:32
Titel:
"Kohlenwasserstoffe auch ohne Beteiligung von Lebewesen tief im Erdmantel entstanden? Bisher galt dies als umstritten, jetzt haben Forscher in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ erstmals Belege dafür veröffentlicht, dass dies möglich ist."

Um es mit Hegel zu sagen:

Nicht alles, was wirklich ist, ist vernünftig, nicht alles, was vernünftig ist, ist wirklich.

Zitat:
Ja, es kann abiotisch und ständig neu entstehen.
Nein, es reicht nicht aus um den heutigen Verbrauch zu decken.


Einfacher kann man es nicht auf den Punkt bringen.
DerKuppler - Do Jul 30, 2009 13:46
Titel:
Hallo Chris,

das habe ich auch nicht behauptet (das abiotisches Öl den Bedarf decken wird), oder? Man, ich bin doch auch Peakoiler.

Ich wollte hier lediglich etwas zum neueren Forschungsstand beitragen.
Wenn das nicht gewünscht ist, ziehe ich mich wieder mit meinen 2 einhalb Beiträgen zurück.
chris - Do Jul 30, 2009 13:58
Titel:
Sorry Kuppler,

war nur genervt, weniger wegen Dir mehr wegen der HRE, siehe anderen Strang, usw.

Ich habe aber wirklich die Bitte das Archiv zu nutzen und vorher nachzusehen ob ein Thema schon behandelt wurde bevor ein neuer Strang aufgemacht wird.

Danke
moral - Sa Aug 22, 2009 18:26
Titel: Artikel aus der WELT
Hallo Leute,

was aus der Mainstreampresse

http://www.welt.de/wissenschaft/article4367995/Der-unwahrscheinliche-Traum-vom-ewigen-Erdoel.html

Grüße,

moral
gunstar - Mo Aug 24, 2009 18:49
Titel:
Hier ein Leserbrief von Prof. Blendinger und Co (ASPO) zum Thema
"Öl für immer?
Leserbrief zum Artikel "Die Legende von Peak Oil - warum das Erdöl nicht alle wird", P.T. Magazin im Mai 2009"

Link
sophie - Di Aug 25, 2009 19:53
Titel:
Bevor man etwas reflexartig als völligen Unsinn abtut, sollte man sich zumindest einmal auch die Argumente der anderen Seite anhören.
Ich mach das zumindest.

Wer will kann es auch tun
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html
Cujo - Di Aug 25, 2009 20:51
Titel:
Zitat:
Bevor man etwas reflexartig als völligen Unsinn abtut, sollte man sich zumindest einmal auch die Argumente der anderen Seite anhören.
Ich mach das zumindest.


Dagegen ist nichts einzuwenden. Man sollte immer das Scheitern der eigenen Argumente bis zu einem gewissen Grad einkalkulieren. Allerdings sollte man sich auch umsehen, mit wieviel VT eine Sondermeinung behaftet ist; als wie seriös die "Geowissenschaftler" von den Pears (der wiss. Community) eingeschätzt werden; ob sie sich auch jenseits von - hier etwa Abiotik - auch einen Namen gemacht haben, usf.

Bei dem Autor des von dir verlinkten Artikels kann man zumindest feststellen, dass er wirklich sehr "konzentriert" auf einer einzigen Theorie herumreitet, für die mir ein Dr. phil. (was immer noch Philosophie und nicht Geologie heißt) kaum der richtige Experte zu sein scheint. Die wissenschaftliche Veröffentlichungsspur dieses selbsternannten geowissenschaftlichen Extremspezialisten im Internet ist denn auch kaum länger als die Leuchtspur eines Tischfeuerwerks an Silvester.

Das macht so lange nichts, wie der Herr Doktor phil. Tischler damit zuhause Eindruck machen will. Ich würde es allerdings gerne sehen, wenn sein Tischlein-deck-dich z.B. in Titusville, Pennsylvania funktionieren würde und sich unter dem Förderhaus von Drakes erster kommerzieller Erdölquelle langsam wieder das längst erschöpfte Öl ansammelt, damit dort vor Publikum wie mir etwa wieder die Förderung losgehen kann. Ausser ein paar kleinen Pülleken, die dort noch gefördert werden (ein paar solcher Fläschchen stehen hier bei mir irgendwo rum - mit wunderbar duftendem colaflüssigem schwarzbraunem Öl) hat das abiotische Öl in Titusville, aber auch an allen anderen inzwischen leergefallenen Ölförderorten leider noch nicht recht Lust auf Neubildung bekommen.

Gutes braucht halt seine Zeit. So wie es eben auch etwas dauert, bis aus einem Philosophen ein Geologe wird, dem man glaubt, was er sagt.
Helmut - Di Aug 25, 2009 21:45
Titel:
sophie hat folgendes geschrieben:
Bevor man etwas reflexartig als völligen Unsinn abtut, sollte man sich zumindest einmal auch die Argumente der anderen Seite anhören.
Ich mach das zumindest.

Wer will kann es auch tun
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html

Der Link tut einem ja schon fast so doll weh wie das 911 VT-Getue.

Bei solchen Artikeln finde ich immer krass, dass sie sich schon selbst widersprechen, also auch unabhängig von Fakten die nicht erwähnt werden.
Z.B. dass abiotisches Öl selbstverständlich durch verschiedene Gesteinsformationen wandert. Komischerweise darf biotisches Öl das aber nicht. (Lagergestein ist gleich Muttergestein behauptet praktisch der Herr Philosoph)

Ich finde es wird Zeit auch Kohle für abiotisch zu erklären. Bäume und Moore wachsen schließlich auf der Erdoberfläche und nicht in hunderten Meter Tiefe. Wink
Cujo - Di Aug 25, 2009 22:56
Titel:
Zitat:
Ich finde es wird Zeit auch Kohle für abiotisch zu erklären. Bäume und Moore wachsen schließlich auf der Erdoberfläche und nicht in hunderten Meter Tiefe.


Bingo, Helmut!

Nur fürchte ich, dass der Herr Dr. phil. erst mal in der WP nachschlagen muss, wie Kohle eigentlich entsteht. Das kann also noch was dauern, bis er sich dazu äußert.
sophie - Mi Aug 26, 2009 11:42
Titel:
@Cujo und Helmut
Ich bin kein Anhänger der abiot. Theorie, aber bevor ich etwas als Blödsinn bezeichne will ich immer die Argumente der anderen Seite kennen.
Auch wenn diese höchst fragwürdig sind.
Nicht mehr und nicht weniger.
chris - Do Jan 28, 2010 01:56
Titel:
"Donnerstag, 28. Januar 2010
Wissenschaftler bestätigen, Erdöl ist kein fossiler Brennstoff

Wissenschaftler der KTH, die Königlich Technische Hochschule Stockholm, Schwedens grösste technische Universität, haben bewiesen, dass fossile Tiere und Pflanzen nicht notwendig sind um Rohöl oder Erdgas zu formen. Dieses Ergebnis bedeutet eine radikale Wende in der Auffassung, woher Erdöl stammt. Und es bedeutet, es wird viel leichter sein, diese Energieressourcen zu finden und das Quellen überall auf der Welt anzutreffen sind." SR
Cujo - Do Jan 28, 2010 04:07
Titel:
Ach ja, der alte Alchymist ;-)

Kann ja sein, dass er recht hat - aber solange sich ausser dem Narrensaum niemand seiner Entdeckungen annimmt, sind sie für den weiteren Gang der Dinge erst einmal irrelevant. Sobald von unabhängigen Fachleuten geprüft und für plausibel gehalten, sieht die Sache schon wieder anders aus. Aber das kann ich nirgends erkennen. Und selbst wenn der Russe richtig liegt - auf seiner Theorie gründet sich noch längst keine Industrie. Das kann dauern - etwa so lange, wie wir noch auf den Fusionsreaktor im Garten werden warten müssen. Währenddessen werden wir uns mit den Problemen des P.O. herumschlagen. Wer verdurstend im Rettungsboot sitzt, hat nicht viel davon, wenn er am Horizont vielleicht eine wasserführende Insel erspäht - hat er sie erreicht, ist er womöglich schon tot...
chris - Do Jan 28, 2010 07:10
Titel:
Zitat:
Sobald von unabhängigen Fachleuten geprüft und für plausibel gehalten, sieht die Sache schon wieder anders aus


Ich denke, daß Du hier irrst. Wir werden an bisher für ungeeignet gehaltenen Standorten Bohrungen sehen.

Ich bleibe allerdings der Meinung, daß die Bildungsrate wesentlich geringer ist als der derzeitigen Verbrauch.
Sonst müßte das Öl überall aus dem Boden quellen falls es nicht in der Erde aufgemampft wird. Embarassed
Legendenkiller - Do Jan 28, 2010 09:52
Titel:
Hey Geld entsteht auch aus dem nix und von ganz alleine ...
Also warum nicht auch das Öl. Wink.

Im Prinzip ist es egal wie Öl entstanden ist. Irgentwann ist es aufgebraucht.
Und selbst wenn es im "Erdinneren" neu gebildet wird ... wird ja im Erdinneren auch "etwas" verbraucht, aus dem es sich bildet, was irgentwann mal alle ist.

Die Abiotische Theorie kann eigentlich nur funktionieren wenn man dem Energieerhaltungssatz wiederlegen kann.
Markus - Do Jan 28, 2010 10:18
Titel:
Ich bin erst davon überzeugt wenn das Forschungsergebnis in einer Peer-Review Fachzeitschrift abgedruckt ist und vor allem Schweden zum Nettoexporteur geworden sein wird;)
Aurisa - Do Jan 28, 2010 16:15
Titel: Re: Abiotische Theorie für Entstehung des Erdöls bestätigt
AlexP hat folgendes geschrieben:
Der abiotische Teil im geförderten Erdöl ist nicht nachweisbar. Daher spielt
dieser theoretische Ansatz in der Praxis keine Rolle. Und selbst wenn der
Anteil groß wäre, so wäre da Nachwachsen von abiotischen Öl zu langsam
im Vergleich mit der Förderung.

Kurz: Überflüssige Theorie.

cu AlexP


Jepp.... und damit wäre eigentlich alles gesagt...

Aber erklär das mal den ganzen VT-Spinnern (nein ich meine nicht den Threadstarter, den kenne ich ja gar nicht...) wie z.B. momentan gerade mal wieder im Schall&Rauch-Blog... Rolling Eyes
Aurisa - Do Jan 28, 2010 16:24
Titel: Re: Tut mir leid ...
DerKuppler hat folgendes geschrieben:
wenn ich hier etwas reißerisch und nicht ganz korrekt "aufgemacht" habe.
Man sehe es mir nach. Möchte hier auch niemandem zu nahe treten.

Allerdings gibt es in der Printausgabe des Handeslblattes auf Seite 7 auch eine Meldung dazu:

Der Artikel ist notabene nicht online.

"Bei Temperaturen zwischen 700 und 1230 Grad und 20 000 atm entstanden im Versuch aus CH4 längerkettige CxHx."

Immerhin steht zur Entstehungstheorie bei Wikipedia noch etwas anderes.

----------------
Vielleicht ein möglicher Beleg dafür, daß Öl und Gas nicht fossilen Ursprungs ist?


Gut möglich, daß Öl auch abiotisch entstehen kann.

Mir fällt zumindest kein Grund ein, warum das nicht möglich sein sollte.

Aber der Punkt ist doch:
Diese Massen von abiotischem Öl, auf denen die Erde angeblich schwimmt, die hat noch niemand finden können in all den Jahren in denen schon nach Öl gesucht wird...

Also was nützt es, wenn Öl auch abiotisch entstehen kann... wenn dabei keinen nennenswerten Mengen entstehen, die auf peak oil einfluss haben könnten...?

Und das viele abiotische Öl, das es auf dem Saturnmond Titan geben soll - keine Ahnung ob das jetzt eine seriöse Meldung ist oder nicht - nützt uns HIER halt leider herzlich wenig...
PO-Skeptiker - Fr Jan 29, 2010 06:52
Titel: Re: Tut mir leid ...
Aurisa hat folgendes geschrieben:

Aber der Punkt ist doch:
Diese Massen von abiotischem Öl, auf denen die Erde angeblich schwimmt, die hat noch niemand finden können in all den Jahren in denen schon nach Öl gesucht wird...


Es ist gerade umgekehrt.
Es hat bisher niemand den BIOTISCHEN, also FOSSILEN Teil des Öls nachweisen können.

Kein Mensch kann belegen, daß Öl fossilen Ursprungs ist, während nun erstmals der Beweis aus dem Labor vorliegt, dass Öl eben zumindest auch abiotisch entstehen kann.

Wissenschaftler bestätigen, Erdöl ist kein fossiler Brennstoff
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/wissenschaftler-bestatigen-erdol-ist.html

Man kratzt sich am Kopf, wie die Welt sich immer noch von der Peak-Oil-Theorie in die Arme der Öligopolisten treiben läßt.
Etwas unseriöseres gibt es gar nicht.

In einer Welt voll sachlicher Logik und Aufklärung sollte Peak-Oil gar nicht mehr in den Medien erwähnt werden.
In irgendwelchen Hinterstübchen kann man ja ein paar verrückte Forscher tüfteln lassen, den Ursprung aus Dinos zu beweisen, bis sie schwarz werden.
Aber stattdessen sollte man nun, und eigtl schon lange, genug Geld in die Exploration der neuen potentiellen Lagerstätten investieren.

Die Peak-Oiler bremsen lediglich den Fortschritt der Menschheit und jedes Wirtschaftswachstum, indem sie den Öligopolen die hohen Gewinne mithilfe der erlogenen Bergrenztheit dieses wichtigen Rohstoffes zuschustern.

Eigentlich ist das schon kriminell.
Wieviele Menschen mussten schon verhungern, weil die unsinnigen Peak-Oiler mit ihrer Angstmacherei den Ölpreis hochtreiben und damit Dritteweltländern wichtige Devisen für Nahrungsimporte abspenstig machen?

Bei so viel angerichtetem Schaden auf die Menschheit ist man fast geneigt, die Peak-Oil-Diskussion zu verbieten.
Aber Wahrheit ist am Ende immer stärker als die Lüge.
Von daher wird sich dieser Unsinn schon bald ebenso erldigt haben wie die Jahrzehnte erlogene Global-Warming-These.
Markus - Fr Jan 29, 2010 10:57
Titel: Re: Tut mir leid ...
PO-Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aurisa hat folgendes geschrieben:

Aber der Punkt ist doch:
Diese Massen von abiotischem Öl, auf denen die Erde angeblich schwimmt, die hat noch niemand finden können in all den Jahren in denen schon nach Öl gesucht wird...


Es ist gerade umgekehrt.
Es hat bisher niemand den BIOTISCHEN, also FOSSILEN Teil des Öls nachweisen können.

Kein Mensch kann belegen, daß Öl fossilen Ursprungs ist,


Ach nee? Dann erkläre uns doch bitte mal anhand der Abiotischen Theorie wie das hier vonstatten geht; für einen Experten und Spitzengeologen wie dich ist das doch ein Klacks:

means you have to come up with good explanations for the following observations.

1) The almost universal association of petroleum with sedimentary rocks.

2) The close link between petroleum reservoirs and source rocks as shown by biomarkers (the source rocks contain the same organic markers as the petroleum, essentially chemically fingerprinting the two).

3) The consistent variation of biomarkers in petroleum in accordance with the history of life on earth (biomarkers indicative of land plants are found only in Devonian and younger rocks, that formed by marine plankton only in Neoproterozoic and younger rocks, the oldest oils containing only biomarkers of bacteria).

3) The close link between the biomarkers in source rock and depositional environment (source rocks containing biomarkers of land plants are found only in terrestrial and shallow marine sediments, those indicating marine conditions only in marine sediments, those from hypersaline lakes containing only bacterial biomarkers).

4) Progressive destruction of oil when heated to over 100 degrees (precluding formation and/or migration at high temperatures as implied by the abiogenic postulate).

5) The generation of petroleum from kerogen on heating in the laboratory (complete with biomarkers), as suggested by the biogenic theory.

6) The strong enrichment in C12 of petroleum indicative of biological fractionation (no inorganic process can cause anything like the fractionation of light carbon that is seen in petroleum).

7) The location of petroleum reservoirs down the hydraulic gradient from the source rocks in many cases (those which are not are in areas where there is clear evidence of post migration tectonism).

Cool The almost complete absence of significant petroleum occurrences in igneous and metamorphic rocks.

The evidence usually cited in favor of abiogenic petroleum can all be better explained by the biogenic hypothesis, e.g.:

9) Rare traces of cooked pyrobitumens in igneous rocks (better explained by reaction with organic rich country rocks, with which the pyrobitumens can usually be tied).

10) Rare traces of cooked pyrobitumens in metamorphic rocks (better explained by metamorphism of residual hydrocarbons in the protolith).

11) The very rare occurrence of small hydrocarbon accumulations in igneous or metamorphic rocks (in every case these are adjacent to organic rich sedimentary rocks to which the hydrocarbons can be tied via biomarkers).

12) The presence of undoubted mantle derived gases (such as He and some CO2) in some natural gas (there is no reason why gas accumulations must be all from one source; given that some petroleum fields are of mixed provenance, it is inevitable that some mantle gas contamination of biogenic hydrocarbons will occur under some circumstances).

13) The presence of traces of hydrocarbons in deep wells in crystalline rock (these can be formed by a range of processes, including metamorphic synthesis by the Fischer-Tropsch reaction, or from residual organic matter as in 10).

14) Traces of hydrocarbon gases in magma volatiles (in most cases magmas ascend through sedimentary succession, any organic matter present will be thermally cracked and some will be incorporated into the volatile phase; some Fischer-Tropsch synthesis can also occur).

15) Traces of hydrocarbon gases at mid ocean ridges (such traces are not surprising given that the upper mantle has been contaminated with biogenic organic matter through several billion years of subduction, the answer to 14 may be applicable also).

16) Traces of hydrocarbons in hydrothermal fluids; these are also all compositionally consistent with derivation from either country rocks or Fischer-Tropsch synthesis.

http://www.fromthewilderness.com/free/ww3/012805_no_free_pt3.shtml



Zitat:

In einer Welt voll sachlicher Logik und Aufklärung sollte Peak-Oil gar nicht mehr in den Medien erwähnt werden.
In irgendwelchen Hinterstübchen kann man ja ein paar verrückte Forscher tüfteln lassen, den Ursprung aus Dinos zu beweisen, bis sie schwarz werden.


Wie erklärst du uns den Decline etwa in der Nordsee, Indonesien oder Mexiko? In einer Welt, in der das Öl nur so raussprudelt doch eiegntlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Und jetzt bitte harte Fakten und keine hohlen Sprüche mehr!
Cujo - Fr Jan 29, 2010 13:06
Titel:
Zitat:
Wissenschaftler bestätigen, Erdöl ist kein fossiler Brennstoff
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/wissenschaftler-bestatigen-erdol-ist.html


Nun, da du von Wissenschaft offenbar keine Ahnung hast, lass dir folgendes gesagt sein:
Auch wenn Wissenschaftler etwas bewiesen zu haben meinen, muss es sich erst einmal in der Allgemeinheit der Wissenschaftler und in vielen, vielen praktischen Nachweisketten bewährt haben. Selbst Einsteins Relativitätstheorie wird heute immer noch auf ihre Plausibilität hin untersucht und getestet, etwa bei Weltraumflügen der NASA. So einfach mal im Labor einen Kessel aufheizen bis es "Plopp!" macht und dann "Ich hab's!" rufen, das ist vielleicht an deiner Daniel-Düsentrieb-Uni der Standard, aber nicht im seriösen Wissenschaftsbereich.

Fest steht jedenfalls, dass es bisher keinen Grund gibt, die bewiesenen Fakten der fossilen Herkunft von Erdöl anzuzweifeln oder die Tatsache, dass bereits eine ganze Reihe von erdölführenden Gebieten inzwischen leergepumpt sind oder nur noch Öl in kleinen Fläschchen liefert (z.B. die in Titusville, PA, wo Edwin L. Drake 1859 die erste kommerzielle Ölquelle der Welt anstach). Flat-Earth-Theoretiker gibt es überall, sie bilden mit den UFOlogen eine bewährte Kampfgemeinschaft, bei der deine Wissenschaftler sicher auch gut aufgehoben sind. Ihr alle mögt ja am Ende aller Tage recht haben, aber bis dahin sind wir es, die die Debatte bestimmen.

Wie Markus schon sagte:

Zitat:
Wie erklärst du uns den Decline etwa in der Nordsee, Indonesien oder Mexiko?


Wirf die Bohrtürme wieder an und lass es dort sprudeln- Mach aus Schweden ein neues Saudia-Arabien - the proof of the pudding is the eating. Steig in die Stiefel, Kumpel - draussen ist dein Platz, bei den Männern im Gestänge, nicht hier!

Und nun troll dich, Troll.
PowerGmbH - Fr Jan 29, 2010 17:19
Titel: Abiotische Ölentstehung von Westlicher Forschung bestätigt
Sorry MBS aber auf dieser leier muss man nun mal Spielen:

Laut diesem Bericht von KTH (Royal Institute of Technology,[...] accounts for one-third of Sweden’s technical research and engineering education capacity at university level ) wird bestätigt dass die Abiotische Ölentstehung kein Hirngespinst irgendwelcher paranoider russischer Forscher ist, sondern die wahrscheinlichere Erklärung.
Interessant ist auszugsweise:
"Er fügt hinzu, es ist unmöglich, dass fossiles Öl nur durch die Erdanziehung oder andere Kräfte bis auf 10,5 Kilometer abgesickert ist, wie zum Beispiel im Golf von Mexiko"
“Es gibt keinen Zweifel, unser Forschung hat gezeigt, Rohöl und Erdgas können ohne Zusatz von Fossilien entstehen. Alle Gesteinsformationen können der Ort für Öllagerstätten sein,“
"Um die erfolgsversprechenden Orte für eine Bohrung zu identifizieren, [...][wird die] Welt in ein feines Netzwerk aufgeteilt. Dieses Netz ist mit Erdspalten gleichzusetzen, bekannt als Flusskanäle durch Schichten in der Erdkruste. Ein guter Ort um eine Bohrung durchzuführen ist dort, wo die Spalten zusammenstossen."

Langfristig also ein paradigmenwechsel in sicht, der sicher von Big Oil nicht unterstützt wird, da die Peak-Oil Theorie ihnen wahrscheinlich vorteilhafter scheint.

http://www.kth.se/aktuellt/1.43372?l=en_uk

Aber zu meiner Verteidigung: EE's sind sicherlich der bessere Weg, egal woher das Öl kommt, dass gebe ich zu. Embarassed
rAcHe kLoS - Fr Jan 29, 2010 17:38
Titel:
Ist doch dennoch für Peak Oil nicht von belang, da das Erdöl selbst wenn es Abiotisch entsteht, schneller verbraucht wird als es enstehen kann.
Beamtenfinanzierer - Fr Jan 29, 2010 18:07
Titel:
Hallo Power, wenn dem so ist so muss ich auch sagen, es wird zigmal schneller verbraucht sein ,als es entsteht. Wie cefa schon mein Posting beantwortet hatte, wenn z.B. 82 Mill. in D alle mit Holz heizen würden, wären die Wälder schneller verschwunden sein,als sie nachwachsen. Hier ist der Artikel auf deutsch: Forscher an der KTH in der Lage gewesen, nachzuweisen, dass die Fossilien von Pflanzen und Tieren nicht erforderlich sind, um Rohöl und Erdgas zu erzeugen. Dieses Ergebnis ist sehr radikal, wie es heißt, dass es viel einfacher sein wird, um diese Energien zu finden und dass sie überall auf der Welt befinden.

"Mit Hilfe unserer Forschung wissen wir sogar, wo das Öl in Schweden gefunden werden konnte!", Sagt Vladimir Kutcherov, Professor an der KTH Department of Energy Technology in Stockholm.

Zusammen mit zwei Kollegen aus der Forschung hat Professor Kutcherov simuliert den Prozess von Druck und Wärme, die von Natur tritt in den inneren Schichten der Erdkruste. Dieser Prozess erzeugt Kohlenwasserstoffe, die ersten Elemente von Öl und Erdgas.

Laut Wladimir Kutcherov Diese Ergebnisse sind ein klares Indiz dafür, dass Öl-Lieferungen nicht austrocknen, die seit langem von den Forschern und Experten auf dem Gebiet befürchtet.

. Er fügt hinzu, dass es keine Chance, dass die fossilen Ölen, mit Hilfe der Schwerkraft oder andere Kräfte, Lage gewesen wäre, zu sickern bis in eine Tiefe von 10,5 Kilometern unter, zum Beispiel im Golf von Mexiko. . Dies ist nach Vladimir Kutcherov, zusätzlich zu seinen eigenen Forschungsergebnissen, ein weiterer Beweis, dass diese Energiequellen kann auftreten, anders als über Fossilien - was eine lebhafte Diskussion unter den Forschern für eine längere Zeit verursachen wird.

“ "Es besteht kein Zweifel, dass unsere Forschung hat gezeigt, dass Rohöl und Erdgas auftreten, ohne die Einbeziehung von Fossilien. . Alle Arten von Felsformationen können als Gastgeber für die Ölvorkommen zu handeln ", behauptet Wladimir und fügt hinzu, dass dies auf Flächen, die zuvor als mögliche Quellen für diese Art der Energieerzeugung unerforscht geblieben gilt. . Diese Entdeckung hat mehrere positive Aspekte. . Erfolgsquote im Hinblick auf Entdeckung von Öl drastisch erhöht - von 20 bis 70 Prozent.. Als für das Fördern von Erdöl und Erdgas ist ein extrem teurer Prozess, Kosten Ebenen wird grundlegend für die Erdöl-Unternehmen verändert werden und eventuell auch für den Endbenutzer. "Diese Einsparungen in Höhe von vielen Milliarden Kronen bedeutet", sagt Wladimir.

. Um wo es sich lohnt für das Fördern von Erdgas und Erdöl, Professor Kutcherov zu identifizieren, hat über seine Forschungen, eine neue Methode entwickelt. . Die Welt ist in ein feinmaschiges Gitter unterteilt.. Dieses Raster ist das Äquivalent von Rissen, wie Migration Kanäle bekannt, durch die zugrunde liegenden Schichten der Erdkrust. Gute Plätze zu bohren sind, wo diese Risse zu erfüllen.
. Laut Professor Kutcherov, werden diese Forschungsergebnisse äußerst wichtig, nicht zuletzt als 61 Prozent des Energiebedarfs der Welt ist gegenwärtig auf Rohöl und Erdgas.

Die nächste Stufe in dieser Forschung ist mehr Experimente, vor allem die Methode, die es einfacher, Bohrpunkte für Erdöl und Erdgas zu suchen ist zu verfeinern.
Gruss Andreas
AlexP - Fr Jan 29, 2010 18:42
Titel: Re: Abiotische Ölentstehung von Westlicher Forschung bestätigt
PowerGmbH hat folgendes geschrieben:
Sorry MBS aber auf dieser leier muss man nun mal Spielen:


Urgs, das Thema (Abiotische Ölentstehung) ist ein ganz fieser Huckupp.

cu AlexP
Helmut - Fr Jan 29, 2010 20:14
Titel:
Man sollte eine Venture Kapitalgesellschaft zur Förderung abiotischen Erdöls gründen und sich ein fettes Geschäftsführergehalt zahlen.
Es gibt offensichtlich einiges an „Idiotengeld“ abzugreifen.
Ich habe den Verdacht, dass die typischen VT`ler einfach alles glauben was in ihren VT-Seiten steht. Und in dem Link „alles – schallundrauch“ steht ja auch der ganze 911-Kram und der HAARP Quatsch und daran glauben ja nun sehr viele.
Aurisa - Fr Jan 29, 2010 20:47
Titel:
Helmut hat folgendes geschrieben:
Man sollte eine Venture Kapitalgesellschaft zur Förderung abiotischen Erdöls gründen und sich ein fettes Geschäftsführergehalt zahlen.
Es gibt offensichtlich einiges an „Idiotengeld“ abzugreifen.
Ich habe den Verdacht, dass die typischen VT`ler einfach alles glauben was in ihren VT-Seiten steht. Und in dem Link „alles – schallundrauch“ steht ja auch der ganze 911-Kram und der HAARP Quatsch und daran glauben ja nun sehr viele.


Helmut, ich seh ja das eine oder andere anders als du, aber da bin ich voll und ganz deiner Meinung!

Ich kriege echt die Krise bei diesem ganzen esoterischen VT-Müll dort!

Orgonstrahlen, Freie Energie, Truther, Wahrheitsbewegung... ARGH!!!
Stephan - Fr Jan 29, 2010 21:45
Titel:
Dieser Artikel von der KTH erwähnt doch glaube ich das Problem der steigenden Temperatur in Richtung Erdinnerem überhaupt nicht, oder?

Siehe auch Nr. 4 von Markus Zitat:

"4) Progressive destruction of oil when heated to over 100 degrees (precluding formation and/or migration at high temperatures as implied by the abiogenic postulate). "

Aus einem Schulchemiebuch ("Chemie" von Alfred Kemper und Rüdiger Fladt, Ernst Klett Stuttgart, 1979):

"Tabelle 48.3: Anteil der einzelnen Fraktionen in Prozent

Ölsorte_________________SP in °C:_60__60 bis 150___150 bis 250

gelbes Öl aus Kalifornien____________2______80__________10
schwarzes Öl aus Kalifornien_________1______28__________8"

SP = Siedepunkt, d.h. Übergang von flüssig zu gasförmig

Laut allgemeiner geologischer Erkenntnis steigt die Temperatur im Erdboden je 100m um 3°C (erste 100m aber über 10°C). Deswegen ist
es in den Diamant-Minen in Südafrika in ca. 3000m Tiefe auch ganz schön warm (ca. 35° mit Lüftung) und nur was für Leute, die Hitze gewohnt sind.

D.h. ca. ab 5.000 Metern Tiefe ist z.B. vom gelben Öl das meiste bereits verdampft.

Noch ein Zitat aus obigem Buch:

"Tabelle 48.2: Zusammensetzung des Erdöls nach Elementen in Prozent

Kohlenstoff___80,4 bis 87,1
Wasserstoff___9,6 bis 13,8
Schwefel______0 bis 5 (Anm.: ist für den "Säuregehalt einer Ölsorte verantwortlich, d.h. ob ein Öl "süß" oder "sauer" ist)
Sauerstoff_____0 bis 3
Stickstoff______0 bis 2"


Ein Argument ist allerdings nachdenkenswert:
Das mit dem Biomassenblock von 30,5km x 30,5km x 30,5km, der nötig sein soll, um das Öl zu bilden, das bisher aus Ghawahr gefördert wurde.
Allerdings ist dieses "Feld" Ghawahr auch ziemlich weit verteilt und besteht selber aus mehreren Feldern, wenn ich das noch richtig im Kopf habe.

Hallo Aurisa,
auch wenn einige Kommentare manchmal ziemlich esoterisch angehaucht sind. Die Physik können sie trotzdem nicht außer Kraft setzen:

Ein Hochhaus, das von EINEM Flugzeug, an EINER Stelle getroffen und beschädigt wurde und an dieser Stelle etwas gebrannt hat, stürzt nie im Leben senkrecht in sich zusammen. Dazu müßten nämlich sämtliche senkrechten Stützträger in einer bestimmten Höhe und auch darunter jeweils zur selben Zeit nachgeben.
Und das schaffen oft nicht einmal die Experten, die eine Sprenung wochen- und monatelang vorbereiten.

Zu denen die gegen die offizielle 9-11 Theorie angehen gehören jede Menge Wissenschaftler, Militärs, Geheimdienstbeschäftigte, Feuerwehrleute, Angehörige etc.

EDIT: senkrecht bei Stützträgern eingefügt
PowerGmbH - Fr Jan 29, 2010 23:42
Titel:
Stephan hat folgendes geschrieben:
Laut allgemeiner geologischer Erkenntnis steigt die Temperatur im Erdboden je 100m um 3°C (erste 100m aber über 10°C). Deswegen ist
es in den Diamant-Minen in Südafrika in ca. 3000m Tiefe auch ganz schön warm (ca. 35° mit Lüftung) und nur was für Leute, die Hitze gewohnt sind.

D.h. ca. ab 5.000 Metern Tiefe ist z.B. vom gelben Öl das meiste bereits verdampft.


Ja, nun ist aber ein Teil derjenigen, die die Abiotische Teorie vertreten, mit diesem schulwissentschaflichen Modell nicht einverstnden.
Es gibt plausible Gründe das simple Ansteigen der Temeratur zu einem Füssigen Eisenhaltigen Kern als falsche Interpretation der geologischen Daten zu verstehen. z.B. ist es verwunderlich das der Permafrostboden über Sibirien bis in 1,5 km tiefe reicht...sollte schon zu denken geben ( 15 x 3C°= 45C°, muss also schon ein bisschen nachgedacht werden, wie die Kälte so tief eindringt.. auch wenn es in Sibirien sehr kalt ist, müsste das jahresmittel unter -45 an der Oberfläche sein, damit in 1,5km tiefe noch die null erreicht werden. Schau mal in Wiki, der Kältepol Omjakon hat im Jahresmittel lediglich -15,7C°, da fehlt noch ne ganze menge bis -45C... Smile )
Die schulwissentschaftliche Geologie hat dafür keine besonders schlaue erklärung...

Das aktuelle geologische Modell ist wahrscheinlich nicht der weisheit letzter schluss, siehe auch Dr.H. Zillmers letztes Buch "der Energie-Irrtum".
Da wäre eine plausible Erklärung für verschiedene unterschlagene phänomene enthalten, aber sicherlich wird Dir schon alleine der Name des Verfassers aufstossen, da dies ja alles "ketzter" sind, und à la Velikovsky von der etablierten Wissentschft belächelt werden.
Cujo - Sa Jan 30, 2010 00:01
Titel:
“The obvious thing in the mature markets of Europe and the United States is that demand for oil products is in structural decline,” Mr Hayward*) said. He argued that demand was now coming from the East, pointing out that China sold 13m cars last year.

“The challenge is how do we meet this growing demand for oil and keep a lid on price?” Hayward said."

Zitat aus: "Davos 2010: a new peak in oil production is needed, energy leaders argue" (TELEGRAPH, UK, 28.1.10)
http://www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/davos/7093442/Davos-2010-a-new-peak-in-oil-production-is-needed-energy-leaders-argue.html

*) Tony Hayward, the chief executive of BP, has told delegates at the World Economic Forum that world oil production needs to increase

--

Mr. Hayward von BP würde sicher ein prima Taschengeld an PO-Skeptiker zahlen - ach was: ein lebenslanges Freitanken an jeder BP-Station -, wenn der ihm mit seiner Meldung von der Kgl. Schwedischen Narrenzunft von seinen Kopfschmerzen befreien würde!

Ich empfehle PO-Skeptiker daher, schnell noch ein Ticket 'nauf ins Gebirg' nach Davos zu lösen und bei den dort gerade über Peak Oil raisonnierenden Weltwirtschaftsführern (TOTAL-Chef Thierry Desmarest: "The problem of peak oil remains... it will be very difficult to raise the oil production above worldwide 95 million barrels/day, which is something like 10% above today's level - so its not enormous..."
http://a9.g.akamai.net/f/9/6890/6h/weforum.download.akamai.com/6890/VOD/davos10/0128/29946_EN_v064_00.mp3 ) mit seiner Frohbotschaft aus der Alchymistenküche für gute Laune und klingende Champagnergläser zu sorgen.

Hier unten wird ja leider nur billiger ASPO Spumante ausgeschenkt...
AlexP - Sa Jan 30, 2010 00:04
Titel:
PowerGmbH hat folgendes geschrieben:
Dr.H. Zillmers ... Velikovsky von der etablierten Wissentschft belächelt werden.


Belächelt?! Twisted Evil

Noch mehr Wiedergänger...

cu AlexP
Helmut - Sa Jan 30, 2010 00:23
Titel:
Hallo Stefan
Du solltest zusätzlich zu einem Chemiebuch auch noch ein Physikbuch zu Rate ziehen. Dort wirst du finden, dass der Siedepunkt vom Druck abhängig ist. Je höher der Druck, desto höher der Siedepunkt.
Ich verstehe gar nicht was der Einwurf mit den Siedetemperaturen überhaupt soll. Ist deiner Meinung nach die Existenz von Öl in 5000m Tiefe eine Verschwörung? Also gar kein Öl ob biotisch oder abiotisch?


Zitat:
Allerdings ist dieses "Feld" Ghawahr auch ziemlich weit verteilt und besteht selber aus mehreren Feldern, wenn ich das noch richtig im Kopf habe.


Hast du nicht richtig im Kopf. Ghawar ist ein zusammenhängendes Feld wobei das Speichergestein von der Güte in Bezug auf die Förderbarkeit von Nord nach Süd schlechter wird.

Zu einstürzenden Häusern:
Wenn du schon mit Physik kommst sollte dir auffallen, dass die Kraftwirkung senkrecht nach unten durch die Schwerkraft wirkt. Damit etwas Umkippt muss ein Drehmoment entstehen. So ein Drehmoment entsteht natürlich wenn man asymetrisch Stützen an einer Konstruktion entnimmt. Sobald aber ein Drehmoment zusätzlich auf eine stark auf Druck belastete schlanke Konstruktion wirkt tritt sofort ein Versagen durch Knickung auf. Und dann geht die Ganze Schose senkrecht nach unten.

Mit schlanker Konstruktion ist nicht das Gebäude an sich gemeint sonder die Streben innerhalb der Konstruktion. Die typischen I-Stahlträger halt. Auf schlanke Trägerkonstruktionen die zwangsläufig knickempfindlich sind kann man beim Hausbau leider nicht verzichten, weil der Sinn eines Gebäudes ja der freie Raum im inneren ist. Sonst müssten sich die Bewohner ja durch ein Gewirr an Versteifungsstützen durchschlängeln. Am besten wäre es aus Stabilitätsgründen das ganze Gebäude mit PU-Schaum aufzufüllen. Wink
Stephan - Sa Jan 30, 2010 16:08
Titel:
Hallo PowerGmbH,
"z.B. ist es verwunderlich das der Permafrostboden über Sibirien bis in 1,5 km tiefe reicht.."

Hast Du dafür 'ne Quelle?

Ich hätte jetzt gedacht vielleicht 100 bis 150 Metern. Von unten kommt ja ständig Wärme nach.


Hallo Helmut,
trotz Deiner Lese- oder Schreibschwäche hast Du tatsächlich eine Ecke weiter gedacht als ich. Du hast Recht, es kommt noch der Druck dazu.
Ohne den Druck würde es unterhalb von 5.000 Metern kein flüssiges Öl mehr geben, sondern nur noch Öldampf.

Was ist aber bei Erdbeben, wenn sich Spalten und Hohlräume bilden? In manchen Gegenden soll es ja relativ häufig Erdbeben geben.

"Sobald aber ein Drehmoment zusätzlich auf eine stark auf Druck belastete schlanke Konstruktion wirkt tritt sofort ein Versagen durch Knickung auf.
...
Auf schlanke Trägerkonstruktionen die zwangsläufig knickempfindlich sind kann man beim Hausbau leider nicht verzichten, weil der Sinn eines Gebäudes ja der freie Raum im inneren ist. "


Ich hatte im 911-Thread mehrere Bilder eingestellt, die zeigen, wie die Stahlkonstruktion der beiden Türme aussah (sowohl die des Kerns als auch die der Außenwände).
Sowohl Kern als auch Wandkonstruktion waren durch entsprechende Querverbindungen sehr gut untereinander verbunden. Dadurch werden wesentlich größere Kräfte benötigt als für einen einfach I-Träger, um hier ein Knichversagen zu erzeugen.

Vom Kern muß man eigentlich gar nicht reden, weil der so massiv war, dass er einem Bunker ebenbürtig war.

Und noch zu Ghawar:

Mein Gedächtnis ist nach wie vor ganz gut:

SAUDI ARABIA - The Ghawar Fields.
Discovered in 1948 by the then US-owned Aramco (Chevron, Texaco, Exxon & Mobil), Ghawar is by far the largest axis of fields in the world and is the main producer of Arab Light in Saudi Arabia. It is 250 km long and 15 km wide. It contains several fields, of which eight are major oil producers, and huge fields of natural gas in a Khuff reservoir deep beneath the oil formations.

http://www.allbusiness.com/mining/oil-gas-extraction-crude-petroleum-natural/326536-1.html
AlexP - Sa Jan 30, 2010 16:25
Titel:
Stephan hat folgendes geschrieben:

"z.B. ist es verwunderlich das der Permafrostboden über Sibirien bis in 1,5 km tiefe reicht.."

Hast Du dafür 'ne Quelle?


Das gesamte Land liegt im Bereich des Permafrostbodens. ... Seine
durchschnittliche Tiefe liegt in Jakutien bei 100-500 m. Die größte
festgestellte Tiefe betragt 1500 m, ...

http://www.khomus.de/kh_yakutien.htm

Отрицательные температуры проникают в земную кору до глубины
1300-1500 м, минимальные их среднегодовые значения достигают
-15...-16 градусов Цельсия.

Minus-Temperaturen dringen bis zu einer Tiefe von 1300-1500 m in die
Erdkruste ein, das Minimum der durchschnittlichen Werte erreicht -15 ...-
16 Grad Celsius.
http://geo.web.ru/db/msg.html?mid=1159815

cu AlexP
cues - Sa Jan 30, 2010 19:00
Titel:
Alle Ölvorkommen haben eine wesentlich stärkere horizontale Ausrichtung, jedoch eine nur sehr geringe vertikale Ausdehnung.
Sie sind eingebettet in Sedimentschichten, die eine hohe Undurchlässigkeit aufweisen.
Würde in tieferen Schichten der Erdkruste oder gar im Erdmantel Öl in SIGNIFIKANTER Menge entstehen und nach oben diffundieren, dann wäre eine stärkere vertikale Ausdehnung der Ölfelder logisch und die Einbettung in zig Millionen Jahre alte und dichte Sedimentsschichten wäre unwahrscheinlich.
Weiterhin sollten dann größere Ölvorkommen an den Rändern der Kontinentalplatten gehäuft auftreten, was jedoch nicht der Fall ist. Einzelne Felder gibt es im Grenzberiech der Kontinentalplatten, die meisten Felder befinden sich weitab von diesen Plattengrenzen.
Die meisten Ölvorkommen (und Gasvorkommen) haben sich übrigens aus Plankton gebildet, kaum aus fester Biomasse an Land (Wälder usw.)
Diese feste Biomasse der Landvegetation ist vor allem in Kohle umgewandelt worden.

Klar kann eine abiotische Entstehung von Öl nicht völlig ausgeschlossen werden, aber eben nicht in signifikanter Menge in erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen.
Sollte Öl auch abiotisch entstehen, dann wäre es für unsere zukünftige Ölversorgung von der Menge des neu entstehenden Öls vollkommen irrelevant.
PowerGmbH - Sa Jan 30, 2010 19:17
Titel:
Ein Erklärungsmodell laut Zillmer ist das konstante "ausgasen" von Methan, welches teil ohne viele Bindungen entweicht, oder oxydiert in Wasser und CO2 ( weitere Rekationen je nach Druck und Tiefe )

Das Erklärungsmodell wiederspricht allerdings dem schulgeologischen Konsens.
Der Grenzbereich von Platten ist aber keine spezielle muss "sammelstelle"

Gundsätzlich sind 2 Punkte wichtig:

1) Wer Peak Oil in den Letzten Jahren beobachtet hat, wird festgestellt haben, daß die Theorie momentan von Golbal Playern aufgegriffen wird, zB in Davos, Das Das Öl "bald alle" ist, wissen wir schon seit 1973.
Schon alleine der beitrag von Cujo sollte zu denken geben: Einen "Mangel" and die Wand zeichnen kann für die insider vorteilhaft sein.

2) Die "Nachwachsende"/"Nachfliessende" Menge ist auch bei Abiotischer Entstehung nicht unbedingt grösser als die abgepumpte, somit ist schlussendlich Abiotisch oder nicht egal, solange nicht mehr nachfliesst als abgepumpt wird.
Helmut - Sa Jan 30, 2010 22:17
Titel:
Stephan hat folgendes geschrieben:

Was ist aber bei Erdbeben, wenn sich Spalten und Hohlräume bilden? In manchen Gegenden soll es ja relativ häufig Erdbeben geben.

Hohlräume durch Erdbeben?
Durch Spalten entweicht natürlich ÖL und Gas an die Erdoberfläche. Deshalb gibt es ja nur so wenig Öl und Gas in der Erdkruste. Es ist nur dort zu finden wo es in einer geologischen Falle festsitzt wodurch ein Aufsteigen an die Erdoberfläche verhindert wird. Die Kohlenwasserstoffe haben nun einmal das niedrigste spezifische Gewicht der in der Erdkruste vorhandenen Elemente, bzw. Verbindungen.


Es gibt unter dem Ghawar Ölvorkommen noch Formationen die Erdgas enthalten. Wenn man die zu Ghawar zählen will hat man natürlich mehr als ein Feld.
Beim Ghawar Ölfeld handelt es sich aber um eine Antiklinale (geologischer Sattel). Es besteht also eine hydraulische Verbindung vom äußersten Norden bis zum Süden der alle sogenannten Förderregionen einschließt.
Also wenn man nicht Ghawar als ein Feld bezeichnet dann müsste man praktisch jedes Ölfeld in mehrere Unterteilen weil mehrere Kohlenwasserstoff führende Schichten bei Feldern eher die Normalität sind.

Hier mal eine gute Beschreibung von Ghawar:
http://www.searchanddiscovery.net/documents/2004/afifi01/index.htm

Und eine ganz hübsche 3D Grafik von der Ghawar Antiklinale:
http://www.searchanddiscovery.net/documents/2004/afifi01/images/03.htm
P.S. Abqaip ist ein eigenes Feld.

Zitat:
Sowohl Kern als auch Wandkonstruktion waren durch entsprechende Querverbindungen sehr gut untereinander verbunden. Dadurch werden wesentlich größere Kräfte benötigt als für einen einfach I-Träger, um hier ein Knichversagen zu erzeugen.


Manomann! Natürlich müssen da Querverbindungen sein. Sonst würde es so oder so nicht gehen!
Das Problem ist wohl, dass du von Tragwerken keinerlei Ahnung hast. Ist ja im Prinzip nicht schlimm. Hauptsache ist die Bauings die solche Häuser bauen können das. Die Fachwerkberechnung ist auch eine anstrengende Sache aber wenn man das mal öfters gemacht hat und ein Gefühl für Statik erworben hat kann man wenigstens erkennen was du für einen Quatsch zu dieser Thematik schreibst.

Zitat:
...hast Du tatsächlich eine Ecke weiter gedacht als ich.

Das hat nichts mit Nachdenken zu tun sondern mit aller elementarsten Grundlagenwissen!!!
Und das jemand, der nicht mal weiß, das der Siedepunkt vom Druck abhängig ist sich über die Festigkeit von Tragwerken auslässt ist... Satire? Komik?

„Nachdenken“ kommt z.B. ins Spiel beim Lesen von VT-Seiten über die du offensichtlich dein „Wissen“ beziehst. Wenn man einen Text ließt, der einen hohen Prozentsatz an Fakten enthält die falsch sind ist es möglich, dass die Fakten, die man nicht durch Grundlagenwissen oder wegen Verstoß gegen physikalische Grundgesetze als falsch identifizieren kann, auch falsch sind. Wenn diese Fakten dann auch gegen gängige Lehrmeinung verstößt die man selbst nicht verifizieren kann kann man nicht nur sagen, dass sie möglicherweise Falsch sind, sondern annehmen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch sind.
Aurisa - Sa Jan 30, 2010 23:23
Titel:
cues hat folgendes geschrieben:
Alle Ölvorkommen haben eine wesentlich stärkere horizontale Ausrichtung, jedoch eine nur sehr geringe vertikale Ausdehnung.
Sie sind eingebettet in Sedimentschichten, die eine hohe Undurchlässigkeit aufweisen.
Würde in tieferen Schichten der Erdkruste oder gar im Erdmantel Öl in SIGNIFIKANTER Menge entstehen und nach oben diffundieren, dann wäre eine stärkere vertikale Ausdehnung der Ölfelder logisch und die Einbettung in zig Millionen Jahre alte und dichte Sedimentsschichten wäre unwahrscheinlich.
Weiterhin sollten dann größere Ölvorkommen an den Rändern der Kontinentalplatten gehäuft auftreten, was jedoch nicht der Fall ist. Einzelne Felder gibt es im Grenzberiech der Kontinentalplatten, die meisten Felder befinden sich weitab von diesen Plattengrenzen.
Die meisten Ölvorkommen (und Gasvorkommen) haben sich übrigens aus Plankton gebildet, kaum aus fester Biomasse an Land (Wälder usw.)
Diese feste Biomasse der Landvegetation ist vor allem in Kohle umgewandelt worden.

Klar kann eine abiotische Entstehung von Öl nicht völlig ausgeschlossen werden, aber eben nicht in signifikanter Menge in erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen.
Sollte Öl auch abiotisch entstehen, dann wäre es für unsere zukünftige Ölversorgung von der Menge des neu entstehenden Öls vollkommen irrelevant.


Schön, dich jetzt auch hier zu lesen "M.E." Wink.

Ich schätze deine Kommentare beim "Querschuss" sehr und hatte sie hier bisher vermisst...
Cujo - Sa Jan 30, 2010 23:28
Titel:
Zitat:
Schon alleine der beitrag von Cujo sollte zu denken geben: Einen "Mangel" an die Wand zeichnen kann für die insider vorteilhaft sein.


Wo hat Cujo das geschrieben?
PowerGmbH - So Jan 31, 2010 11:08
Titel:
Cujo hat folgendes geschrieben:

Wo hat Cujo das geschrieben?


da: "über Peak Oil raisonnierenden Weltwirtschaftsführern" sogar Namentlich genannte Total Chefs und andere "wichtige" Köpfe.

Wenn öffentlich über das phänomen debattiert wird, zudem noch in Davos, wird dies ganz klar als "fakt" verstanden, um uns auf "sparen" und indirekt auf "verständniss" für teures Öl zu trimmen. Ob das jetzt aus Greenpeace sicht gut oder schlecht ist, wäre erst mal egal;
Sicher ist damit auch , das das verbliebene förderbare Öl mit mehr Einfluss und Geld verbunden ist. Das haben die Köpfe allerdings nicht direkt gesagt, da es moralisch eher verwerflich ist.
Daher kann ein Mangel an die Wand zeichnen für Insider vorteilhaft sein.
Stephan - So Jan 31, 2010 14:18
Titel:
In den Gesteinen ist auch noch jede Menge Kohlenstoff in Form von Kalk (Calciumcarbonat = CaCO3, aus Schülderduden Chemie (1984)) enthalten:

Kalk tritt in der Natur in drei kristallisierten Modifikationen auf, deren beständigste der Calcit (Kalkspat) ist. Aus feinkörnigem Calcit bestehen Kalkstein, Kreide und Marmor.
...
Kreide besteht aus den Gehäusen winziger urweltlicher Wasserorganismen, Muschelkalk ist hauptsächlich von Schalenresten von Muscheln und Schnecken gebildet.


Das sind glaube ich auch einige 1000 Mrd. Tonnen Kohlenstoff.

Stimmt es, dass es bis heute keine Studie gibt, die den kompletten Übergang vom Fossil zum Erdöl zeigt?

In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass die Konzentration von radioaktivem C14 direkt nach den (oberirdischen) Atomwaffenversuchen ca. 3 mal so hoch war wie davor. Heute ist sie wieder auf dem normalen Niveau.
Und das bedeutet, dass dieser radioaktive Kohlenstoff irgendwo hin gegangen sein muß.

EDIT: Es sind sogar ein bischen mehr als ein paar tausend Milliarden Tonnen Wink :

Aus Wikipedia:

Kohlenstoffzyklus
...
Lithosphäre [Bearbeiten]

Mit 99,8 % Anteil am globalen Gesamt-Kohlenstoff stellt die Lithosphäre den größten Kohlenstoffspeicher dar. Allerdings sind die Flussraten gering. Sie ist damit Bestandteil der langfristigen Kohlenstoffkreisläufe.

* Sedimente und daraus entstandene Carbonatgesteine:

Carbonate: Calcit CaCO3 und Dolomit CaMg(CO3)2 60.000.000 Gt C
Kerogen (fossile organische Stoffe, beispielsweise in Ölschiefer) 15.000.000 Gt C
Gashydrate 10.000 Gt C

* Kohle, Erdgas, Erdöl 4.100 Gt C
* Pedosphäre mit Humus, Torf, Sedimente, Mineralien 1.500 Gt
* Graphit

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus
Cujo - So Jan 31, 2010 15:09
Titel:
Zitat:
Wenn öffentlich über das phänomen debattiert wird, zudem noch in Davos, wird dies ganz klar als "fakt" verstanden, um uns auf "sparen" und indirekt auf "verständniss" für teures Öl zu trimmen.


In Davos wurde Peak Oil nicht nur als gegeben erwähnt, es wurde natürlich auch als Angstmacherei denunziert. Hier wird nämlich nicht mit dem Hintergedanken geredet, "uns" schonend etwas beizubringen, sondern hier spricht das Kapital gewissermaßen mit sich selbst ("der Kapitalist ist personifiziertes Kapital"; Karl Marx).

Es versucht, im Gespräch mit Politikern und den Managern des Überbaus den Gang der Dinge im Voraus zu erkennen, um für sich selbst das beste herauszuholen, nicht "uns" auf irgendeine Zukunft zu "trimmen", die auch dem Kapital so wenig ausgemacht gilt wie allen anderen.

Und weil die Zukunft immer unsicher ist, suchen die Einzelkapitalisten die Nähe der Politiker, der Vertreter des - nach Friedrich Engels - "ideellen Gesamtkapitalisten" Staat, die ihnen zumindest das Überleben sichern.

Dafür dürfen sie ihnen auch ab und zu mal - "Leitplanken müssen sein" (ein Wirtschaftsführer vorgestern in Davos lt. taz) - unangenehme Wahrheiten vorhalten ("Nicolas Sarkozy liest den Bankern die Leviten, wirft ihnen Unmoral und Gier vor. Zur Beleidigung fehlt nicht mehr viel"; taz von gestern).

In Davos werden keine Geheimbotschaften ans Volk ausgesandt, so wenig, wie von einer Vatertagspartie einer Gruppe von Männern keine Botschaft an die Frauen ausgeht, wie sich Haushalt und Eheleben in den kommenden 12 Monaten gestalten werden.
PowerGmbH - So Jan 31, 2010 19:38
Titel:
[quote="Cujo"]In Davos wurde Peak Oil nicht nur als gegeben erwähnt, es wurde natürlich auch als Angstmacherei denunziert. Hier wird nämlich nicht mit dem Hintergedanken geredet, [quote]

Als Angstmacherei denunzieren, ist wahrscheinlich ein falsches Spiel. Erst als gegeben hinstellen, und dann sagen man solle keine Angst haben; das ist eindeutig Zeichen guter Redegewandtheit, allerdings hinterlassen solche Aussagen meine o.g. schlussfolgerungen beim "gros" der Bevölkerung.
Glaube nicht dass dass "Kapital" einen einzigen Spruch loslässt ohne vorher jede Silbe überprüft zu haben. Siehe Greenspan...
Cujo - So Jan 31, 2010 19:53
Titel:
PowerGmbH hat folgendes geschrieben:
Glaube nicht dass dass "Kapital" einen einzigen Spruch loslässt ohne vorher jede Silbe überprüft zu haben. Siehe Greenspan...


... von dem ja bekanntlich der Satz stammt: "Wenn Sie verstanden haben, was ich soeben gesagt habe, dann können Sie mir nicht richtig zugehört haben!" :lol:

Um für meinen Teil die eigentliche Diskussion um die Theorie des Herrn Kutcherov von der KTH Stockholm - eines Experimentalphysikers und keines Geologen wohlgemerkt! - zu beenden, sein noch einmal G..F.W. Hegel paraphrasiert: Nicht alles, was vernünftig ist (oder im "sterilen" Experiment nachgewiesen wurde), ist wirklich oder in der Natur dann auch so im geeigneten Umfang vorhanden. Im Experiment könnte ich auch zeigen und "beweisen", dass Lurche mit 3 Schwänzen zur Welt kommen können; ob sie es dann in Wirklichkeit auch tun, ist eine ganz andere, nämlich die entscheidende Frage.
PO-Skeptiker - So Feb 14, 2010 01:19
Titel:
Cujo hat folgendes geschrieben:
PowerGmbH hat folgendes geschrieben:
Glaube nicht dass dass "Kapital" einen einzigen Spruch loslässt ohne vorher jede Silbe überprüft zu haben. Siehe Greenspan...


... von dem ja bekanntlich der Satz stammt: "Wenn Sie verstanden haben, was ich soeben gesagt habe, dann können Sie mir nicht richtig zugehört haben!" Laughing

Um für meinen Teil die eigentliche Diskussion um die Theorie des Herrn Kutcherov von der KTH Stockholm - eines Experimentalphysikers und keines Geologen wohlgemerkt! - zu beenden, sein noch einmal G..F.W. Hegel paraphrasiert: Nicht alles, was vernünftig ist (oder im "sterilen" Experiment nachgewiesen wurde), ist wirklich oder in der Natur dann auch so im geeigneten Umfang vorhanden. Im Experiment könnte ich auch zeigen und "beweisen", dass Lurche mit 3 Schwänzen zur Welt kommen können; ob sie es dann in Wirklichkeit auch tun, ist eine ganz andere, nämlich die entscheidende Frage.


eben dies läßt sich 1 zu 1 auf die bisher unbewiesene Theorie der biologischen Ölentstehung anwenden.
Bisher hat man nirgends einen Tropfen Öl an Fossilien gefunden und phantasiert dennoch völlig ungeniert vom fossilen Ursprung des Öls.

Natürlich spielt es eine rolle, ob in den Tiefen der Erdkruste eine abiotische Gense stattfindet.
Denn dadurch würde der Zeitpunkt des Peak-Oil so wiet in die Zukunft geschoben, dass genügend Zeit bleibt, die Nutzung alternativer Energien zu entwickeln, ohne sich dem fashcistischen Druck der Peak-Oiler und Untergangspropheten beugen zu müssen.

es ist allerhöchste Zeit, diesem Zweig der NWO endlich mal den Stöpsel zu ziehen.
Von daher ist es den aufgeweckteren Zeitgenossen dringend zu raten, an dem Thema dranzubleiben und Widerstand gegen die unsinnige Panikmache der PO´ler zu leisten, wo es nur möglich ist.

ebenso wie die Klima-Apostel schwingen sich die PO´ler zur moralischen Zunft über die gesamte Menschheit auf.
Das hat ein Gschmäckle.
AlexP - So Feb 14, 2010 01:44
Titel:
PO-Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Bisher hat man nirgends einen Tropfen Öl an Fossilien gefunden und phantasiert dennoch völlig ungeniert vom fossilen Ursprung des Öls.


Neben der eindeutigen Isotopenzusammensetzung gibt es noch einen
anderen Hinweis:

Zur Ausbeutung kleiner und kleinster Erdölvorkommen nutzt man z. B.
die Überreste von Conodonten, Dinoflagellaten, Foraminiferen und
Nanoplankton um die kleinen Ölfelder zu finden und ihre Qualität zu
bestimmen. Biostratigraphie ist da viel erfolgreicher als Seismik.

Jetzt kann man natürlich behaupten, dass abiotisches Öl sich gerne in
solchen Schichten mit Mikrofossilien festsetzt und eine biologische
Isotopenzusammensetzung annimmt. Biologischer Ursprung erklärt
es viel besser und einfacher.

Nochmal: Selbst wenn abiotisches Öl existiert so steht fest, dass sowohl
Umfang als auch Nachwachsrate zu gering sind um irgendein Problem zu
lösen. Es ist so interessant wie abiotisches Glycin im Kometen Wild 2.

cu AlexP
Cujo - So Feb 14, 2010 05:28
Titel:
Zitat:
fashcistischen Druck der Peak-Oiler


Du bist nicht nur ein Geologie-, sondern auch ein Politologie-Amateur.
Hat dir jemand das Spielen im Sandkasten verboten, dass du hier rummotzen musst, wo sich die Erwachsenen miteinander unterhalten?
Beamtenfinanzierer - So Feb 14, 2010 14:43
Titel:
Hallo Po-Skeptiker

PO=Panikmache ?
Das glaube ich nicht, selbst wenn die abiotische Theorie wahr sein
sollte. Du redest auch vom ständigen Wirtschaftsaufschwung ,den die PO ler bremsen. Zitat von Dir :Die Peak-Oiler bremsen lediglich den Fortschritt der Menschheit und jedes Wirtschaftswachstum, indem sie den Öligopolen die hohen Gewinne mithilfe der erlogenen Bergrenztheit dieses wichtigen Rohstoffes zuschustern.

Wie soll denn das Wirtschaftswachstum funktionieren ohne genügend Energie, die zum grössten Teil aus fossiler Energie gewonnen wird.
Nicht nur fossile Energie wird benötigt, um das ständige Wachstum auf-
recht zu erhalten. Was ist mit den anderen Rohstoffen, die benötigt werden,um das Märchen vom ewigen Aufschwung aufrecht zu erhalten, entstehen sie auch ohne Ende abiotisch ?

Anderes Zitat von Dir:Eigentlich ist das schon kriminell.
Wieviele Menschen mussten schon verhungern, weil die unsinnigen Peak-Oiler mit ihrer Angstmacherei den Ölpreis hochtreiben und damit Dritteweltländern wichtige Devisen für Nahrungsimporte abspenstig machen?

Hier muss Aufklärung geschaffen werden, gerade in der 3.Welt.
Man kann nicht ständig Nachwuchs produzieren, wo man schon weiss, diesen nicht zu ernähren und auch med. zu versorgen können.. Da wären die Deviesen für Verhütungsmittel besser angelegt, wenn denn jeder 1-2 Kinder hätte, statt 5-10. Wenn ich hier in D heutzutage mit der Frau uns vorgenommen hätten, 6 Kinder in die Welt zu setzen, würden wir zwar nicht verhungern, aber wohl ein Fall fürs Sozialamt werden, also auch auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Damit will ich sagen, für die Bevölkerungsexplosion in der 3.Welt kann ja kein PO-ler zur Verantwortung gezogen werden.

Ich selber bin hier etwas weg vom Öl gekommen, weil es für mich zu schade zum verheizen ist. Wir heizen hier mit Holz, was auch nicht die richtige Lösung des Problems ist. Holz wächst zwar nach, jedoch wenn von heute auf morgen alle mit Holz heizen würden, wären die Wälder irgendwann verschwunden und könnten auch garnicht so schnell nachwachsen und dann wären wir beim Thema"Abiotisches Öl".
Das wächst bestimmt auch nicht so schnell nach ,wie ein Baum.

Was ich mir prsönlich als PO Anhänger wünsche ?
Die Gesetze und Verordnungen in Bezug auf private Nutzung von EE,wie z.B.kleine Windkraftanlage auf den Grundstück installieren, etwas zu lockern.

Gruss Andreas, der etwas skeptisch aber auch etwas hoffnungsvoll in die Zukunft blickt.
Tourix - So Feb 14, 2010 21:50
Titel:
Für Anfänger:
http://www.chemie-master.de/FrameHandler.php?loc=http://www.chemie-master.de/lex/begriffe/e13.html
Und die Grundlagen:
http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/2/vlu/alkane/alk_vorkommen.vlu/Page/vsc/de/ch/2/oc/stoffklassen/systematik_struktur/acyclische_verbindungen/gesaettigte_kohlenwasserstoffe/erdoel/erdoel_entstehung.vscml.html
prophet - Di Apr 20, 2010 16:53
Titel:
Hi!
Ich wollte das THema heute eroeffnen, aber das gibt´s ja schon.
Also, ich habe in einem Buch gelesen, es wurde Erdgas gefunden, das nicht auf biologische Weise entstanden ist.
Ein User im anderen Forum meinte, es wuerde so viel entstehen, wie wir verbrauchen, aber das kann ich nicht gkauben.
Dann wuerde es auf diesem Planeten nur Oel und nichts anderes geben.
Tourix - Mo Jul 05, 2010 22:32
Titel:
Der unwahrscheinliche Traum vom ewigen Erdöl.
Doch auch das untypische Öl zeigt wie das aus sämtlichen anderen Lagerstätten eine unzweifelhaft biologische Signatur. Das gewichtigste Argument der Rohstoffgeologen: Erdöl enthält stets eine Fülle von Substanzen, die nur aus lebenden Organismen stammen können. Den Nachweis des ersten „Biomarkers“ gelang in den 1930er-Jahren dem Geochemiker Alfred Treibs. Er fand Porphyrin, das Grundgerüst des Chlorophylls und des Hämoglobins. „Später kamen Steroide hinzu, komplexe Kohlenwasserstoffe, die man von Vitaminen und Hormonen kennt. Außerdem Karotenoide, die als Pflanzenpigmente bekannt sind“
http://www.welt.de/wissenschaft/article4367995/Der-unwahrscheinliche-Traum-vom-ewigen-Erdoel.html

Und noch ein Kommentar:
http://www.readers-edition.de/2010/01/28/ist-erdoel-wirklich-endlich-teil-i/#comment-350154

Von folgenden Bericht:
http://www.readers-edition.de/2010/01/28/ist-erdoel-wirklich-endlich-teil-i/
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